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4 Arten, wie RFID-Lösungen geschlossene Diagnostiksysteme mit Komplett-Reagenzienpacks unterstützen können

RFID, Forschung und Diagnostik, RFID in der Diagnostik | 9 Oktober 2017

Posted by Josh Miller

4 Arten, wie RFID-Lösungen geschlossene Diagnostiksysteme mit Komplett-Reagenzienpacks unterstützen können

Für gewöhnlich kann ein Reagenzienpack in einem geschlossenen Analysesystem mit einem Barcode versehen werden. Dadurch wird sichergestellt, dass beim Wechsel der Verbrauchsstoffe das richtige Reagenzienpack eingesetzt bzw. entfernt wird und dass dem Gerät die Position des Reagenzes in der Maschine übermittelt wird. Zusätzlich zu den Barcodes wird immer häufiger auch eine RFID-Kennzeichnung verwendet, welche unter anderem die Überwachung der Verbrauchsstoffe ermöglicht.

Ein RFID-Etikett bietet nahezu unendlich viele Konnektivitäts- und Kommunikationsoptionen. Im Folgenden werden einige davon erläutert.

Ablaufdatum:RFID-Lösungen für geschlossene Diagnostiksysteme mit Komplett-Reagenzienpacks

Beim Druck des RFID-Etiketts kann dieses mit dem Ablaufdatum des gekennzeichneten Objekts codiert bzw. beschriftet werden. Das codierte Etikett wird anschließend direkt auf dem Pack angebracht. Das Ablaufdatum kann in der Reagenzienliste auf dem User Interface farblich gekennzeichnet werden, um abgelaufene oder fast abgelaufene Reagenzienpacks visuell hervorzuheben. Die Daten können außerdem in ein zentrales Bestandsmanagement übernommen werden, das eine automatische Nachbestellung der Verbrauchsstoffe ermöglicht.

Da das Ablaufdatum direkt im RFID-Etikett auf dem Pack gespeichert ist, kann es vom RFID-Modul auf dem Pack abgelesen werden. Der Test kann in diesem Fall nur dann fortgesetzt werden, wenn das Pack noch nicht abgelaufen ist.

Zählung der Tests/Anzeige der verbleibenden Kapazität:

Es empfiehlt sich, ein RFID-Schreibmodul direkt am Analysegerät anzubringen. Dadurch können die Benutzer eine ansteigende Variable auf das Etikett schreiben, welche anschließend vom User Interface (UI) verwendet wird, um die Restkapazität bzw. die Anzahl der verbleibenden Tests anzuzeigen. Wenn ein Reagenzienpack beispielsweise 100 Tests ermöglicht, kann das Etikett die durchgeführten Tests anhand einer inkrementellen Variable zählen, diese vom UI ablesen und die Anzahl der verbleibenden Tests auf dem UI anzeigen. Dies kann mit einer farblichen Kennzeichnung kombiniert werden, welche die Anzahl der für das jeweilige Pack verbleibenden Tests darstellt.

Manche geschlossene Systeme erlauben es dem Labor, Reagenzienkartuschen oder -packs einem bestimmten Techniker zuzuweisen. Mithilfe von NFC-fähigen Etiketten kann der Techniker sehen, wie oft eine Kartusche noch verwendet werden kann, indem er diese einfach mit dem Smartphone scannt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, anhand der gescannten Daten oder der URI-Variablen direkt mit dem Smartphone über einen Webdienst Nachbestellungen aufzugeben.

Wenn die verbleibende Kapazität vor der Verwendung des Reagenzienpacks mit einem Leseschritt kombiniert wird, kann die Kartusche „verworfen“ werden, wenn die Anzahl der für das Pack zulässigen Tests erreicht ist.

Überprüfung der Authentizität:

Die RFID-Technologie kann überdies verwendet werden, um die Echtheit eines Reagenzienpacks zu überprüfen. Das auf dem Pack angebrachte Etikett kann mit einer verschlüsselten Zeichenfolge codiert werden. Auf diese Weise kann die Maschine die Echtheit des Packs überprüfen, zum Beispiel, indem die Gerätesoftware die verschlüsselte Zeichenfolge liest und entschlüsselt. Als Teil des Verschlüsselungsalgorithmus können Variablen verwendet werden, die während des Drucks bzw. der Codierung der Etiketten über die Front-End-Software speziell an die Anwendung angepasst werden können.

Sensordaten:

Bei Bedarf können RFID-Etiketten mit Sensoren kombiniert werden, um zum Beispiel Temperaturwerte zu erfassen. Die RFID-Etiketten von temperaturempfindlichen Reagenzienpacks können mit einem „Kill Code“ versehen werden, der aktiviert wird, wenn die Temperatur einen bestimmten Wert über- bzw. unterschreitet. Wenn ein Reagenzienpack mit einem aktiven „Kill Code“ in das Analysegerät geladen wird, wird ein Fehler am UI ausgelöst und das betroffene Reagenzienpack kann nicht verwendet werden.

Die RFID-Technologie bringt zahlreiche Vorteile bei der Verwendung von Reagenzienpacks in geschlossenen Systemen. Mit der zunehmenden Automatisierung von Laboren und immer komplexeren Analysegeräten wächst die Zahl der Anwendungsmöglichkeiten.

Wir bei Computype stellen uns gerne neuen Herausforderungen und sind stets bereit, Systeme zu entwickeln, die eine optimale Nutzung der RFID-Technologie im gesamten Produktlebenszyklus ermöglichen. 

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Josh Miller

Josh Miller unterstützt Computype als Director of Healthcare Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung in Projektmanagement und Entwicklung besitzt er umfassendes Know-how und wertvolle Einblicke in unserem Unternehmen sowie bei unseren Kunden. Josh leitet die Healthcare-Gruppe und bringt Innovationen auf den Weg, um sicherzustellen, dass wir stets die besten Lösungen anbieten.

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