6 Wege, wie Barcodes und RFID-Technologie die Healthcare-Branche für die Zukunft rüsten

6 Wege, wie Barcodes und RFID-Technologie die Healthcare-Branche für die Zukunft rüsten

RFID in der Diagnostik, Forschung & Diagnostik, RFID 1x1, Barcode Basiswissen | 28 Oktober 2019

Posted by Josh Miller

6 Wege, wie Barcodes und RFID-Technologie die Healthcare-Branche für die Zukunft rüsten

In einer Zeit, in der die Innovationsgeschwindigkeit steigt und die Welt sich hin zu einer globalisierten Zukunft entwickelt, wandelt sich auch die Barcode-Technologie grundlegend.

Herkömmliche Barcode-Etiketten enthalten eine begrenzte Anzahl von Informationen. Die heutigen RFID-Tags können mehr. Mit ihrer auf Funkfrequenzen basierenden Schreib-/Lesetechnologie ermöglichen sie eine bessere Speicherung, Sammlung, Verarbeitung und Übertragung von Daten.

Doch obwohl die RFID-Technologie immer mehr an Bedeutung gewinnt, werden die klassischen Barcodes deshalb nicht verschwinden. In Wirklichkeit werden beide Technologien immer häufiger gemeinsam genutzt. Sogenannte „Smart Labels“, die auf einer Kombination aus RFID und Barcodes beruhen, werden sich Experten zufolge in der ständig wachsenden Healthcare-Branche zunehmend durchsetzen.

Im Folgenden stellen wir 6 Wege vor, wie Barcodes mit der RFID-Technologie kombiniert werden können, um mit der unaufhaltsamen Globalisierung Schritt zu halten.

Entdecken Sie 5 Einsatzmöglichkeiten der RFID-Technologie in der allgemeinen  Diagnostik

 

1. Smart Labels enthalten einen integrierten Back-up-Plan

Unter bestimmten Umständen kann es vorkommen, dass Barcodes und RFID-Tags nicht mehr lesbar sind. Diese Umstände unterscheiden sich jedoch abhängig von der verwendeten Technologie.

Da Barcodes Daten visuell darstellen, müssen diese für den Scanner ungehindert lesbar sein, während Funkwelleninterferenzen von Flüssigkeiten, Metallen und anderen Wellen emittierenden Geräten die Lesereichweite und -geschwindigkeit von RFID-Tags beeinträchtigen können. Bei übermäßigen Interferenzen können Tags nur schwer oder überhaupt nicht gelesen werden.

In diesem Fall können Proben und Instrumente anhand eines Barcodes identifiziert werden. Wenn hingegen die Sicht auf den Barcode verdeckt ist, können stattdessen RFID-Tags verwendet werden.

Diese doppelte Absicherung setzt sich beim Tracking von Reagenzien in der Diagnostik immer stärker durch. RFID-Tags helfen dabei, die Qualität und Quantität von in Diagnosegeräten verwendeten Reagenzien nachzuverfolgen, während Barcodes als Back-up dienen, wenn ein Tag nicht lesbar ist.

In unserem Artikel erfahren Sie, wie RFID zur   Optimierung des Reagenzien-Tracking eingesetzt werden kann

2. Die Patientenversorgung wird individueller

Auch Patienten werden von dem Fortschritt der Barcode-Technologie profitieren. Die Automatisierung der Diagnostik könnte dazu führen, dass sich die Diagnostik vom Großlabor weg und hin zum Krankenbett entwickelt.

Außerdem wird die personalisierte Medizin Ärzten helfen, für jeden Patienten eine individuelle Diagnose und einen individuellen Behandlungsplan zu erstellen. Eine Diagnosestellung direkt am Ort der Behandlung, möglich gemacht durch auf Chips gespeicherte Labordaten, wird für eine individuellere Diagnose sorgen und gleichzeitig den Diagnosevorgang beschleunigen.

3. Forscher und Substanzlogistiker können Proben in Echtzeit lokalisieren

Auch bei der Verwaltung von Substanzbibliotheken wird in Zukunft möglicherweise zunehmend auf die RFID-Technologie zurückgegriffen werden.

Dank RFID werden Substanzbibliotheken besser erkennen können, welche Proben verfügbar sind, und ihren Standort schneller ausfindig machen können. Intelligente Regale sind eines der Tools, die das Auffinden von Proben erleichtern können, indem der Benutzer zunächst das Regal scannt, um festzustellen, ob sich eine bestimmte Probe darin befindet.

Forscher können diese Technologie zudem nutzen, um das Risiko von Probenverlust und Stillständen im Labor zu minimieren.

4. Smartphones werden zum wichtigen Tool

NFC ermöglicht Smartphones die Interaktion mit hochfrequenten RFID-Tags. Anstatt den Bediener von seiner Arbeit abzulenken, werden die Geräte somit zum wertvollen Tool.

Apps auf dem Smartphone erlauben das Lesen, Schreiben, Speichern und Organisieren der auf dem Tag enthaltenen Daten. Über individuell entwickelte Software und die Cloud können die Daten sogar direkt in Ihre Datenbank geladen werden, was die Benutzerfreundlichkeit des RFID-Systems zusätzlich erhöht.

5. Die Probengrößen verringern sich

Forscher werden mit viel geringeren Probengrößen auskommen, da die Automatisierung dichtere und genauere Informationen liefern wird. Dieser Trend zur Miniaturisierung existiert zwar schon lange, wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit jedoch weiterhin fortsetzen.

Die Tendenz zu kleineren Proben wird sich auch auf die Art und Größe der Barcodes auswirken, die für die kleineren Behältnisse benötigt werden.

6. Forschungsergebnisse stehen schneller zur Verfügung

Ganz allgemein wird das Teilen von Technologien sich deutlich auf Patienten, Forschung und das Gesundheitswesen auswirken. Durch die Kombination von RFID-Tags mit traditionellen Barcodes wird die Forschung wichtige Medikamente schneller entwickeln und die Genauigkeit diagnostischer Tests steigern können.

Finden Sie heraus, wie RFID den Auflösungsverlust   bei der Kapillarelektrophorese reduzieren kann

Wie wird sich die Barcode-Technologie allgemein ändern?

In einer stärker globalisierten Zukunft, in der die Bedeutung der RFID-Technologie in allen Branchen wächst, wird früher oder später jeder mit ihr in Berührung kommen.

Gegenstände des täglichen Lebens werden bis zu einem gewissen Grad intelligent sein, sie werden über den Verlauf und ihren Status berichten und miteinander sowie mit anderen Systemen kommunizieren.

Das Internet der Dinge ist ein Netzwerk, in das die RFID-Technologie integriert ist. So können LKWs mit Ampeln oder Ihr Kühlschrank mit dem Supermarkt „sprechen“ und viele andere Dinge und Systeme miteinander interagieren.

Beispielsweise werden Notfallteams an einer Unfallstelle über das Internet der Dinge Warnhinweise zu besonderen medizinischen Bedürfnissen erhalten und in Echtzeit erfahren, wo Krankenhausbetten und medizinische Geräte zur Verfügung stehen.

Gerade weil Barcodes und RFID immer vielseitiger einsetzbar sind, sollten Sie darauf achten, Lösungen zu implementieren, die zu Ihren strategischen Zielen passen. Der richtige Etikettierlösungsanbieter arbeitet partnerschaftlich mit Ihrem Team zusammen, um einen Mehrwert schaffen zu können – beginnend an den Wurzeln Ihrer Organisation und über einzelne Prozesse hinweg.

Mit unserer Liste der unrealistischen Erwartungen an die RFID-Technologie  finden Sie heraus, ob Ihr Implementierungsplan realistisch ist >

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Josh Miller

Josh Miller unterstützt Computype als Director of Healthcare Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung in Projektmanagement und Entwicklung besitzt er umfassendes Know-how und wertvolle Einblicke in unserem Unternehmen sowie bei unseren Kunden. Josh leitet die Healthcare-Gruppe und bringt Innovationen auf den Weg, um sicherzustellen, dass wir stets die besten Lösungen anbieten.

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