7 Dinge, die Ihr RFID-Integrationspartner für Sie tun sollte

7 Dinge, die Ihr RFID-Integrationspartner für Sie tun sollte

RFID 1x1 | 3 Januar 2020

Posted by Josh Miller

7 Dinge, die Ihr RFID-Integrationspartner für Sie tun sollte

Die Wahl eines RFID-Integrationspartners kann sich schwierig gestalten, insbesondere dann, wenn Sie zum ersten Mal mit der RFID-Technologie arbeiten und nicht wissen, was Sie von der Partnerschaft erwarten können.

Nicht alle RFID-Lieferanten betrachten sich auch als Integrationspartner. Die meisten Anbieter liefern nur einzelne Teile der Gesamtlösung. Daher müssen Sie möglicherweise mit mehreren Lieferanten zusammenarbeiten und eigene Ressourcen einsetzen, um das Projekt zu verwalten.

Immer wenn möglich, empfehlen wir jedoch, einen Lieferanten auszuwählen, der eine Komplettlösung anbietet und auch das Projektmanagement für Sie übernimmt. Eine solche Beziehung bezeichnen wir als Integrationspartnerschaft. Im Folgenden gehen wir darauf ein, was Ihr Integrationspartner im Idealfall für Sie tun sollte und inwiefern Sie und Ihr gesamtes RFID-System davon profitieren.

 

1. Ihr RFID-Integrationspartner sollte ein System entwickeln, das Ihre Anforderungen erfüllt

Welche RFID-Technologie verwendet wird, hängt stark von den jeweiligen Umgebungsbedingungen und vom Anwendungsgebiet ab. Es gibt daher keine Lösung von der Stange. Hier kommt Ihr Integrationspartner ins Spiel.

Er wird Sie um eine genaue Beschreibung des gewünschten Anwendungsszenarios, der beteiligten Prozesse und Ihrer Betriebsumgebung bitten. Im Idealfall besucht Ihr Integrationspartner sogar Ihren Standort, um mögliche Störquellen zu identifizieren und Messungen durchzuführen. Auf diese Weise kann er die Umgebungsbedingungen in der Testphase besser nachbilden und Ihre Lösung so gestalten, dass mögliche Interferenzen auf ein Minimum beschränkt werden.

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2. Ihr RFID-Integrationspartner sollte eine objektive Berechnung des ROI durchführen

Obwohl der Preis immer ein Faktor ist, stellt er nur einen Aspekt der Gesamtrechnung dar. Wichtiger als der Anschaffungspreis ist die Rendite, die Sie von Ihrer Investition erwarten bzw. die Frage, ob eine solche zu erwarten ist oder nicht.

3. Ihr RFID-Integrationspartner sollte das Projektmanagement übernehmen

Wahrscheinlich hat Ihr Integrationspartnererfahrung Erfahrung mit der Implementierung von RFID-Systemen. Daher bietet es sich an, dass er auch das Projektmanagement übernimmt. Er weiß, welche Leistungen wann benötigt werden und ist aufgrund seiner Erfahrung mit ähnlichen Anwendungen in der Lage, eine sinnvolle Zeitplanung zu erstellen und die notwendigen Werkzeuge zu beschaffen.

Indem Sie mit einem RFID-Partner zusammenarbeiten, der auch die Projektabwicklung übernimmt, minimieren Sie den Arbeitsaufwand für Ihr eigenes Team und sorgen für einen weitgehend unterbrechungsfreien Prozess.

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4. Ihr RFID-Integrationspartner sollte testen, testen und nochmals testen

Testdurchläufe sind unerlässlich, um die volle Funktionalität Ihrer RFID-Lösung zu gewährleisten. Wie bereits erwähnt, gibt es keine RFID-Lösung von der Stange. Daher sollte Ihr RFID-Integrationspartner ein System konzipieren, das speziell auf Ihre Anwendung und Betriebsumgebung abgestimmt ist.

Die Testdurchläufe dienen dabei nicht zum Spaß, sondern sollen Aufschluss darüber geben, welche der zur Verfügung stehenden RFID-Lösungen am besten für Ihre Anwendung geeignet ist. Denn nicht jede Lösung erzielt in Ihrer Betriebsumgebung die gleiche Leistung. Für gewöhnlich werden die verschiedenen Lösungsmöglichkeiten in einer simulierten Betriebsumgebung getestet und so lange verfeinert, bis ein Pilotversion verfügbar ist, die unter realen Betriebsbedingungen getestet werden kann.

5. Ihr RFID-Integrationspartner sollte die einzelnen Projektphasen festlegen

Ihr Integrationspartner sollte den Implementierungsprozess in einzelne Phasen unterteilen. Die Testphase ist nur eine von mehreren Etappen bei der Einführung einer RFID-Lösung.

Dies gilt besonders dann, wenn das RFID-System lediglich eine Komponente eines größeren Projekts oder Produkts ist. Dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen kann das Projekt insgesamt schneller abgewickelt werden, wenn ein großer Teil von Ihrem Partner übernommen wird. Auf diese Weise stehen Ihre Mitarbeiter für die Arbeit an den anderen Projektkomponenten zur Verfügung. Zum anderen können Sie die Einführung besser planen, da Sie sich auf eine professionelle Zeitplanung stützen können. Um flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren zu können, empfiehlt es sich außerdem immer, etwas mehr Zeit einzuplanen.

6. Ihr RFID-Integrationspartner sollte den Projektumfang bestimmen

Die Bestimmung des Projektumfangs besteht darin festzustellen, was Sie realistischerweise von Ihrem RFID-System erwarten können. Wie Ihre konkrete RFID-Lösung aussehen wird, hängt von einer Reihe von Faktoren ab. Interferenzen, Budget, Etikettengröße usw. spielen eine wichtige Rolle dabei festzustellen welche RFID-Lösung am besten für Ihren Betrieb geeignet ist. Davon hängen wiederum die Funktionen Ihrer Lösung ab.

Ihr Integrationspartner sollte sich bei der Festlegung des Projektumfangs mit Ihnen absprechen. Auf diese Weise können Sie und Ihr Partner sich auf eine Lösung einigen, die sinnvoll ist und Ihre Anforderungen erfüllt.Mit unserer Liste der unrealistischen Erwartungen an die RFID-Technologie  finden Sie heraus, ob Ihr Implementierungsplan realistisch ist >

7. Ihr RFID-Integrationspartner sollte den Kosten- und Ressourcenaufwand offen kommunizieren

Die Implementierung einer RFID-Lösung ist ein komplexer Vorgang, weshalb Sie sich wahrscheinlich für die Zusammenarbeit mit einem Partner entschieden haben. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Ihr RFID-Integrationspartner Ihnen alles abnehmen kann. Daher sollte er von Anfang an offen kommunizieren, in welchen Bereichen er Ihre Unterstützung benötigt.

Zum einen muss Ihr RFID-Integrationspartner natürlich für den Material- und Arbeitsaufwand, den er in die Planung und Implementierung Ihrer individuellen Lösung investiert, vergütet werden. Dabei sollte er von Anfang an offen kommunizieren, wie hoch die Projektkosten voraussichtlich sein werden und vor allem darauf hinweisen, dass sich die Gesamtkosten noch ändern können.

Wie wir bereits wissen durchläuft das Projekt vor der finalen Implementierung mehrere Phasen und Tests. Dabei kann sich die Überwindung von unvorhergesehenen Hindernissen auf die Gesamtkosten auswirken. Wenn das Projekt in einzelne Phasen untergliedert ist, kann Ihr Partner die Kosten im Laufe der Abwicklung immer wieder neu abschätzen und aktualisieren. Sie sollten daher in Bezug auf die Kosten eine gewisse Flexibilität einplanen und nach einem Lieferanten Ausschau halten, der Sie entsprechen berät.

Zum anderen sind Ihr Betrieb und Ihr Team eventuell ebenfalls am Prozess beteiligt. Dies betrifft wahrscheinlich nicht nur die Bestimmung des Projektumfangs und den Testbetrieb. Auch Ihr IT/IS-Team wird vermutlich dazu beitragen, dass das RFID-System mit Ihren aktuellen Betriebssystemen und Softwareanwendungen kompatibel ist.

Bei der richtigen Herangehensweise bringt die RFID-Technologie einen großen Mehrwert für Ihre Prozesse und Arbeitsweisen, indem Daten auf eine völlig neue Weise genutzt werden können. Schnellere Bestandsabläufe, eine präzisere und zuverlässigere Probenkennzeichnung sowie eine schlankere Nachverfolgung sind nur einige der zahlreichen Vorteile von RFID. Die Zusammenarbeit mit einem Partner, der sich mit RFID und deren Implementierung auskennt, erleichtert Ihnen die Arbeit und sorgt dafür, dass die notwendigen Ressourcen und Kompetenzen zur Verfügung stehen, um eine maßgeschneiderte Lösung für Ihren individuellen Bedarf zu erhalten

Der Erfolg Ihrer RFID-Lösung hängt unter anderem davon ab, ob Sie den richtigen Integrationspartner finden. Berücksichtigen Sie die oben genannten Kriterien bei der Wahl Ihres Lieferanten und legen Sie damit den Grundstein für eine Partnerschaft, die den sich ständig ändernden Anforderungen Ihrer Tätigkeit gerecht wird.

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Josh Miller

Josh Miller unterstützt Computype als Director of Healthcare Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung in Projektmanagement und Entwicklung besitzt er umfassendes Know-how und wertvolle Einblicke in unserem Unternehmen sowie bei unseren Kunden. Josh leitet die Healthcare-Gruppe und bringt Innovationen auf den Weg, um sicherzustellen, dass wir stets die besten Lösungen anbieten.

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