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Alles, was Sie über die gesetzlichen Anforderungen an die Laufflächenkennzeichnung wissen müssen

Reifen | 12 November 2018

Posted by Simon Boddy

Todo lo que necesita saber sobre los requisitos de ley para el etiquetado de bandas de rodamiento

Unsere Etikettierexperten arbeiten mit Reifenherstellern aus der ganzen Welt. Daher überrascht es nicht, dass wir viele Fragen über die rechtlichen Anforderungen an die Laufflächenkennzeichnung erhalten. Da die Lauffläche der Teil des Reifens ist, an dem sich der Kunde beim Kauf orientiert, muss es alle wesentlichen Angaben enthalten, die dem Kunden eine informierte Kaufentscheidung ermöglichen und ihn über das Verhalten des Reifens in bestimmten Umgebungen aufklären.

Je nach Herstellungsort sieht die Gesetzgebung vor, dass Laufflächenetiketten bestimmte Informationen für den Verbraucher enthalten müssen, etwa zur Sicherheit, zum Rollwiderstand oder zum Kraftstoffverbrauch. Die Laufflächenetiketten stellen somit eine Art „Mini-Datenbank“ dar, die den Verbraucher bei seiner Kaufentscheidung unterstützt. Reifen werden nach der Herstellung und vor dem Versand an den Einzelhandel mit einem Laufflächenetikett versehen, damit der Kunde vor dem Kauf alle wichtigen Informationen erhält.

Laufflächenkennzeichnung

Die Kennzeichnungsrichtlinien des Europäischen Verbandes der Reifen- und Gummihersteller (ETRMA) sehen vor, dass Laufflächenetiketten folgende drei Angaben enthalten müssen:

1. Kraftstoffeffizienz

Die Kraftstoffeffizienz spielt beim Reifenkauf eine entscheidende Rolle. Ein wichtiger Aspekt ist dabei der Rollwiderstand der Reifen, da dieser den Energieverlust beim Fahren bestimmt. Ein niedrigerer Rollwiderstand reduziert den Kraftstoffverbrauch sowie die CO2-Emissionen. Der Buchstabe „A“ bezeichnet die beste Leistung, „G“ die niedrigste. Der Unterschied zwischen „G“ und „A“ kann eine Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs um 7,5 % bedeuten.

2. Nasshaftung

Die Nasshaftung bezieht sich auf den Bremsweg auf nassen Straßen und stellt somit einen wichtigen Sicherheitsaspekt für den Kunden dar. Reifen mit besserer Haftung haben einen kürzeren Bremsweg. Ähnlich wie bei der Kraftstoffeffizienz steht „A“ für die beste und „G“ für die niedrigste Leistung. Bei „G“ kann der Bremsweg im Vergleich zu „A“ um 30% länger sein.

3. Geräuschpegel

Der Geräuschpegel bezieht sich auf das externe Rollgeräusch, welches in Dezibel (dB) gemessen wird. Der Geräuschpegel wird wie folgt klassifiziert:

  • Drei schwarze Schallwellen stehen für einen Geräuschpegel über dem künftigen europäischen Grenzwert.
  • Zwei schwarze Schallwellen stehen für einen Geräuschpegel zwischen dem künftigen Grenzwert und 3 dB darunter, d.h., der Reifen liegt im Durchschnitt.
  • Eine schwarze Schallwelle steht für einen Geräuschpegel von 3 dB oder mehr unter dem künftigen Grenzwert.

Neben den gesetzlichen Pflichtangaben sollten die Informationen auf dem Reifen klar und deutlich sein, um die Lesbarkeit und die Branding-Wirkung gegenüber dem Kunden zu gewährleisten. Nur wenn das Etikett die richtigen Sicherheits- und Reifendaten enthält, hat der Verbraucher bei der Wahl eines bestimmten Reifens ein gutes und sicheres Gefühl.

Die Richtlinien gelten für alle Reifen für Pkw sowie leichte und schwere Nutzfahrzeuge. Ein automatisiertes System kann eine hervorragende Lösung sein, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen alle geltenden Vorschriften erfüllt, indem jeder Reifen mit allen wichtigen Informationen bedruckt wird.

 

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Simmon Boddy

Simon Boddy ist Global Product Manager in der Industriesparte von Computype. Er ist an unserem britischen Standort tätig und arbeitet eng mit vielen globalen Reifenherstellern zusammen, um ihre Prozesse zu verbessern und eine präzise Laufflächen- und Wulstkennzeichnung zu gewährleisten. Erst vor Kurzem war Simon maßgeblich an der Einführung des neuen Laufflächenetikettiersystems Chromaffix beteiligt.

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