Alles, was Sie über Etiketten für die Kryokonservierung wissen müssen –Teil 2: Automatisierte Etikettierung von Laborgefäßen

Alles, was Sie über Etiketten für die Kryokonservierung wissen müssen –Teil 2: Automatisierte Etikettierung von Laborgefäßen

Labware Automatisierung, Preise & Planung, Forschung & Diagnostik, Labware Beschriftung | 13 November 2019

Posted by Dave Harris

Alles, was Sie über Etiketten für die Kryokonservierung wissen müssen – Teil 2: Automatisierte Etikettierung von Laborgefäßen

In Teil 1 dieser Reihe haben wir bereits beschrieben, was Kryoetiketten sind, wo man sie findet und wie sie aufgebracht werden. Nun da Sie fast alles wissen, was sie jemals über Kryoetiketten erfahren wollten, könnten wir es eigentlich dabei belassen...

DAS WAR NATÜRLICH NUR EIN SCHERZ!

Insbesondere in Bezug auf die verschiedenen Aufbringungsmethoden gibt es noch Vieles zu entdecken. Daher sind wir der Ansicht, dass die automatische Etikettierung von Fläschchen und Röhrchen sowie vorgekennzeichneter Laborbedarf jeweils einen eigenen Artikel verdienen. Im letzten Teil unserer Reihe wollen wir Ihnen außerdem dabei helfen, die richtige Lösung für Ihren Betrieb zu finden.

Wir beginnen mit der automatischen Etikettierung von Laborgefäßen. Im Folgenden erfahren Sie, was es mit dieser Lösung auf sich hat und welche Vorteile sie bietet, wo Sie entsprechende Geräte finden und was alles in die Gesamtbetriebskosten mit einfließt. Los geht‘s!

Was ist ein automatisches Etikettiersystem für Laborgefäße?

Einfach ausgedrückt ist ein Etikettiersystem für Laborgefäße ein Gerät, das Etiketten druckt und auf ein Röhrchen oder Fläschchen aufbringt. Der Bedienaufwand bei automatischen Etikettiersystemen für Laborgefäße variiert abhängig vom verwendeten Gerät: Die Spanne reicht von Systemen, bei denen die Röhrchen einzeln und von Hand vor den Applikator gehalten werden müssen bis hin zu solchen, bei denen ein Knopfdruck oder die Betätigung eines Fußpedals ausreicht, um die Aufbringung in Gang zu setzen. Es gibt sogar Systeme, bei denen der Bediener mehrere Tausend Röhrchen oder Fläschchen auf einmal einsetzt, einen Knopf betätigt und die fertig etikettierten Gefäße einige Stunden später wieder entnimmt.

Was sind die Vorteile eines Laborgefäß-Etikettierers im Vergleich zur manuellen Kennzeichnung?

Egal welche Kennzeichnungsstrategie Sie verfolgen, das Endziel ist immer das Gleiche: Ihre Gefäße mit Etiketten zu versehen. Wodurch zeichnet sich ein automatisiertes System also aus? Was kann ein automatisiertes System, was Ihr Team nicht selbst bewerkstelligen kann?

Auch wenn das Ergebnis der automatischen Kennzeichnung mit dem der manuellen Aufbringung vergleichbar ist, so wird es doch schneller und mit weniger Arbeitsaufwand erreicht. Außerdem profitieren Sie (gegebenenfalls) von einer automatischen Scanprüfung und von einer präzisen Positionierung der Etiketten. Im Folgenden erfahren Sie, was dies für Ihr Labor konkret bedeutet.

Höhere Durchlaufgeschwindigkeit

Viele automatisierte Etikettiersysteme für Laborgefäße bringen Etiketten fast doppelt so schnell auf wie manuelle Verfahren. Manche benötigen sogar weniger als eine Sekunde pro Röhrchen. Dadurch können Proben schneller verarbeitet werden, was, je nach Bedarf, zu einer Steigerung des Durchsatzes führt oder mehr Zeit für andere Labortätigkeiten lässt.

Reduzierter Arbeitsaufwand

Der Arbeitsaufwand für die Etikettierung sinkt, wodurch Sie und Ihr Team doppelt profitieren:

1. Wenn der Etikettieraufwand sinkt, fallen auch weniger Kosten an. Durch die Reduzierung des Arbeitsaufwandes können Sie Ihre Mitarbeiter für gewinnbringendere Labortätigkeiten einsetzen und somit die Effizienz an anderer Stelle steigern.

2. Ihre Mitarbeiter sind von der lästigen Etikettiertätigkeit befreit, die nicht nur eintönig ist, sondern mit der Zeit auch zu Verletzungen durch wiederholte Belastung führen kann.

Automatische Scanprüfung der Etiketten 

Manche automatisierten Etikettiersysteme besitzen eine automatische Scanprüfung, die sicherstellt, dass alle aufgebrachten Etiketten fehlerfrei sind. Dies kann Etikettierfehler entweder ganz verhindern oder die Entsorgung von falsch gekennzeichneten Röhrchen ermöglichen, bevor sie mit einer Probe in Verbindung gebracht werden.

Präzise Positionierung

Geräte, die so konzipiert sind, dass die Etiketten jedes Mal an exakt der gleichen Stelle aufgebracht werden, gewährleisten maximale Präzision bei der Aufbringung. Manche Geräte unterstützen eine Positioniergenauigkeit von 0,35mm, welche bei der manuellen Aufbringung nahezu unmöglich zu erreichen ist.

Lesen Sie unseren Blog, um zu erfahren, wie Sie die Präzision und Effizienz in  Ihrem Betrieb durch die Umstellung Ihres Etikettierverfahrens steigern können

Wo erhalte ich ein automatisches Etikettiersystem für Laborgefäße?

Automatische Etikettiersysteme für Laborgefäße mit unterschiedlichen Merkmalen bezüglich Bedienaufwand, Positioniergenauigkeit und Aufbringungsgeschwindigkeit sind bei einer Reihe von Lieferanten erhältlich. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Lieferanten vor, die Ihnen auf der Suche möglicherweise begegnen werden und einen zweiten Blick wert sind.

cab

Die Marke cab ist vor allem für Etikettendrucker bekannt. Vor kurzem hat das Unternehmen jedoch beschlossen, auch ein automatisches Etikettiersystem für Laborgefäße in sein Sortiment aufzunehmen.

Der Axon 2 ist der erste Laborgefäß-Etikettier von cab. Das platzsparende und kostengünstige Gerät eignet sich vor allem bei einem geringen Kennzeichnungsvolumen.

Scinomix

Scinomix bietet Automatisierungstechnik für Labore aus der Life-Science-Branche an. Die aus jahrelanger Erfahrung entstandene Standard-Produktlinie kann an die individuellen Anforderungen des Kunden angepasst werden.

Zu den angebotenen Geräten zählen unter anderem die Röhrchen-Etikettierern der Serie SCI-PRINT. Die SCI-PRINT-Serie umfasst drei Modelle mit unterschiedlich hohem Bedienaufwand.

Auto Labe

Auto Labe entwickelt und produziert serienmäßige und maßgeschneiderte automatische Etikettierlösungen. Die Marke beliefert eine Vielzahl von Branchen, einschließlich des medizinischen und pharmazeutischen Bereichs.

Das Unternehmen bietet im Rahmen seiner Standard-Produktlinie zwei voll automatisierte Tisch-Etikettierlösungen für Röhrchen an.

HERMA

HERMA ist ein Deutschland ansässiger Lieferant für Etikettierlösungen. Das Unternehmen ist stolz auf seine globale Präsenz und sein breit gefächertes Produktangebot.

Zu den angebotenen Geräten zählen vier Standard-Etikettierlösungen, die für die Kennzeichnung von Röhrchen geeignet sind.

Brooks Life Sciences

Brooks Life Sciences arbeitet mit Wissenschaftlern und Ärzten zusammen, um Lösungen zur Optimierung ihrer Workflows zu entwickeln. Das Unternehmen bietet unter anderem ein automatisches Druck- und Aufbringungssystem für Laborgefäße an.

BioMicroLab

BioMicroLab hat sich auf Tischgeräte zur Laborautomatisierung, unter anderem für die Kennzeichnung von Röhrchen, spezialisiert.

Das Unternehmen bietet drei Etikettierer für Laborgefäße mit unterschiedlich hohem Bedienaufwand und Durchsatz an.

Das Angebot von Computype

Computype bietet drei Standard-Applikatoren für Laborgefäße sowie maßgeschneiderte Automatisierungslösungen an.

Unser Standardsortiment für Laborgefäß-Etikettierer umfasst den TubePro, Flex TubePro und den Axon 2 von cab. Die Funktionen und der Preis hängen jeweils vom Einsatzgebiet und vom Budget unserer Kunden ab. Wenn bei unserem Standardangebot nicht das Richtige dabei ist, können Kunden auch eine Lösung nach Maß in Auftrag geben. Im Einzelnen stehen folgende Optionen zur Verfügung:

 

cab Axon 2

TubePro

Flex TubePro

Maßgeschneiderte Automatisierungstechnik

Drucktechnologie

Thermotransferdruck

Thermotransferdruck

Thermotransferdruck

Kann variieren, wir empfehlen jedoch meist Thermotransferdruck

Auflösung

300 dpi oder 600 dpi

600 dpi

600 dpi

Bis zu 600 dpi

Platzbedarf

Tisch

Tisch

Standfläche erforderlich

Variabel: auf Tisch oder Boden

Akzeptable Röhrchengröße

Max. Länge 105mm

Max. Länge 10-17mm

Nester können auf jede beliebige Größe angepasst werden

Nester und Scheiben können auf jede beliebige Größe angepasst werden

Variabel

Bedienaufwand

Moderat bis hoch

Moderat bis hoch

Gering

Variabel, meist völlig bedienfreie maßgeschneiderte Automatisierungstechnik

Verarbeitungsvolumen

Gering

Mittel

Hoch

Variabel, meist maßgeschneiderte Automatisierungstechnik für Hochdurchsatz-Anwendungen

Verarbeitungsgeschwindigkeit

> 2 Sekunden pro Röhrchen/Fläschchen

(variiert je nach Bediener)

3-5 Sekunden pro Röhrchen/Fläschchen

(variiert je nach Bediener)

> 5 Sekunden pro Röhrchen/Fläschchen

Variabel, abhängig vom individuellen Bedarf

Basispreis

Unter €9.100

Ab €31.700

Ab €79.500

Abhängig vom Lieferumfang

cab Axon 2

Der Axon 2 ist ein Laborgefäß-Etikettierer für geringe Kennzeichnungsmengen, der den Bedienaufwand im Vergleich zur manuellen Etikettierung deutlich reduziert. Der Bediener platziert das Röhrchen oder Fläschchen auf den Applikatorarmen, tippt auf das entsprechende Touchscreen-Symbol und das fertig etikettierte Röhrchen fällt entweder in die Schale oder wird von Hand entnommen.

Das automatische Druck- und Aufbringungssystem Axon 2 unterstützt verschiedene Röhrchen- und Fläschchengrößen.

  • Mit dieser kostengünstigen Druck- und Aufbringungslösung bleiben Sie innerhalb Ihres Budgets
  • Minimieren Sie den Arbeitsaufwand, damit sich Ihre Mitarbeiter auf das Wesentliche konzentrieren können
  • Integrieren Sie das System direkt in Ihre bestehenden Workflows und LIMS-Systeme
  • Drucken Sie lineare oder 2D-Barcodes, auch in kleinem Maßstab, mit hoher Auflösung
  • Profitieren Sie von einer schnellen und zuverlässigen Druck- und Aufbringungslösung, die Ihre Röhrchen und Fläschchen mit eindeutigen Etiketten versieht
  • Reduzieren Sie Stillstandszeiten durch das intuitive Interface und die einfache Wartung
  • Verzichten Sie ganz auf handschriftliche Etiketten und rationalisieren Sie Ihren Kennzeichnungsprozess
    axon2Lesen Sie unsere Rezension zum Axon 2

TubePro

Der TubePro ist ein Laborgefäß-Etikettierer für geringe bis mittlere Kennzeichnungsmengen, der den Bedienaufwand im Vergleich zur manuellen Etikettierung deutlich reduziert. Der Bediener platziert das Röhrchen im Applikatornest. Wenn der Lichtvorhang registriert, dass der Bediener seine Hand zurückzieht, wird die Aufbringung automatisch ausgelöst.

Obwohl der TubePro eigentlich ein Druck- und Aufbringungssystem ist, unterstützt er auch die Aufbringung von vorgedruckten Etiketten. Zudem sind die Nester an verschiedene Formen und Größen der Röhrchen und Fläschchen anpassbar.

  • Beschleunigen Sie die Prozesse in Ihrem Labor mit geringem bis mittlerem Kennzeichnungsvolumen durch ein halbautomatisches Etikettiersystem
  • Minimieren Sie den Arbeitsaufwand, damit sich Ihre Mitarbeiter auf das Wesentliche konzentrieren können
  • Integrieren Sie das System direkt in Ihre bestehenden Workflows und LIMS-Systeme
  • Drucken Sie lineare oder 2D-Barcodes, auch in kleinem Maßstab, mit hoher Auflösung
  • Profitieren Sie von einer schnellen und zuverlässigen Druck- und Aufbringungslösung, die Ihre Röhrchen und Fläschchen mit eindeutigen Etiketten versieht
  • Reduzieren Sie Ausfälle durch eine konsistente und präzise Aufbringung der Etiketten
  • Minimieren Sie Ihre Haftung für Verletzungen aufgrund von wiederholter Belastung und erhöhen Sie die Sicherheit durch den Lichtvorhang

TubePro Flex TubePro

Der Flex TubePro ist ein Laborgefäß-Etikettiersystem für Anwendungen mit hohem Kennzeichnungsvolumen. Das vollautomatische System kommt mit minimalem Bedienaufwand aus. Das automatische Zuführsystem ermöglicht es dem Bediener, bis zu 2.000 Röhrchen oder Fläschchen gleichzeitig im Trichter zu platzieren, einen Knopf zu betätigen und ein paar Stunden später die fertig gekennzeichneten Gefäße zu entnehmen.

Für noch mehr Effizienz lässt sich der Flex TubePro in ein automatisches Bestückungssystem oder eine anderweitige Roboteranlage integrieren, um einen vollständig automatisierten Workflow zu gewährleisten.

Obwohl es sich beim Flex TubePro eigentlich um ein automatisches Druck- und Aufbringungssystem handelt, unterstützt er auch die Aufbringung von vorgedruckten Etiketten. Zudem sind die Nester und Scheiben an verschiedene Formen und Größen der Röhrchen und Fläschchen anpassbar.

  • Der handfreie Hochdurchsatz-Betrieb lässt Ihren Mitarbeitern Zeit, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren.
  • Integrieren Sie das System direkt in Ihre bestehenden Workflows und LIMS-Systeme
  • Drucken Sie lineare oder 2D-Barcodes, auch in kleinem Maßstab, mit hoher Auflösung
  • Profitieren Sie von einer schnellen und zuverlässigen Druck- und Aufbringungslösung mit geringem bis gar keinem Bedienaufwand, die Ihre Röhrchen und Fläschchen mit eindeutigen Etiketten versieht
  • Reduzieren Sie Ausschuss und Ausfälle durch eine präzise und blitzschnelle Aufbringung

Flex TVF + Tube ProNach Maß

Wenn die oben genannten Etikettiersysteme für Ihr Labor nicht infrage kommen, dann fragen Sie unser Team nach einer maßgeschneiderten Lösung.

Gemeinsam mit unseren Partnern aus der Automatisierungsindustrie konnten wir bereits eine Vielzahl von individuellen Etikettierungsanforderungen erfüllen, die zu speziell sind, um eine Standardlösung einzusetzen.

Wenn Sie Probleme mit dem Durchsatz oder der Aufbringungsgenauigkeit haben, sich im Wachstum befinden und/oder unter den Standardlösungen nichts Passendes für Sie dabei ist, dann fragen Sie uns nach einer Lösung nach Maß.

Werfen Sie einen Blick auf unsere Seite zur automatisierten   Kennzeichnung von Laborgefäßen, um mehr zu erfahren

So holen Sie das Beste aus Ihrem Laborgefäß-Etikettierer heraus

Wussten Sie, dass ein automatisiertes Etikettiersystem im Normalfall spezielle Etiketten erfordert?

Das liegt daran, dass die Etiketten bei einem automatisierten System auf andere Weise von der Abziehfolie entfernt und auf die Röhrchen aufgebracht werden.

Die Abziehfolie muss so konzipiert sein, dass sie sich leicht vom Etikett ablösen lässt und dabei unversehrt bleibt, damit sie anschließend wieder aufgerollt werden kann. Das Trägermaterial muss nach der Ablösung von der Folie gerade bleiben, darf jedoch nicht so steif sein, dass es sich nicht um das Röhrchen wickeln lässt. Und auch wenn sich der Klebstoff leicht von der Abziehfolie lösen muss, muss er dennoch gut am jeweiligen Röhrchen oder Fläschchen haften.

Die Verwendung von ungeeigneten Etiketten kann zum Verlust der Probenintegrität führen, wenn die Etiketten nicht richtig aufgebracht werden, oder sogar den Drucker beschädigen, wenn Klebstoff austritt oder die Abziehfolie reißt.

Um Ihren Laborgefäß-Etikettierer in einem guten Zustand zu halten, empfehlen wir Ihnen, mit einem vertrauenswürdigen Lieferanten zusammenzuarbeiten, der Etiketten anbietet, die speziell für Ihre Automatisierungslösung und Laborprozesse konzipiert sind.

Was kostet ein Etikettiersystem für Laborgefäße?

Der Preis für ein automatisches Etikettiersystem für Röhrchen und Fläschchen variiert stark. Selbst unser eigenes Produktsortiment bewegt sich in einer Preisspanne von €9.000 bis €90.000.

Selbstverständlich ist es unmöglich, in einem Artikel, der für verschiedenste Arten von Labor bestimmt ist, eine konkrete Aussage darüber zu tätigen, was die Automatisierungstechnik im Idealfall kosten sollte. Wir können Ihnen lediglich sagen, welche Faktoren in den Preis Ihrer Automatisierungslösung einfließen.

Bedienaufwand

Der erforderliche Bedienaufwand wirkt sich ebenso auf den Preis aus wie die Anzahl der benötigten Teile und die gewünschte Benutzerfreundlichkeit.

Je stärker automatisiert ein System ist, desto größer muss es sein, da es mehr Teile umfasst und mehr Aufgaben zu erfüllen hat. Während das zusätzliche Material die Kosten in die Höhe treibt, bringt die größere Benutzerfreundlichkeit dem Betrieb wiederum einen Mehrwert (sofern der Durchsatz eine hohe Automatisierungsstufe rechtfertigt).

Erwartetes Kennzeichnungsvolumen

Bevor Sie sich für eine bestimmte Automatisierungslösung entscheiden, sollten Sie eine ungefähre Vorstellung davon haben, welche Durchsatzmenge Sie anstreben. Im Normalfall ist diese größer als die Menge, die Sie mit Ihrem aktuellen Verfahren bewältigen.

Das erwartete Kennzeichnungsvolumen wirkt sich in dreifacher Hinsicht auf den Preis aus: Bedienaufwand, Aufbringungsgeschwindigkeit und Anzahl der Geräte. Der Bedienaufwand und die Aufbringung werden zu einem späteren Zeitpunkt noch näher beleuchtet, daher zunächst zur Anzahl der benötigten Geräte:

In manchen Fällen reicht ein einziger Laborgefäß-Etikettierer nicht aus, um alle Röhrchen und Fläschchen zu bearbeiten, sodass mehrere Geräte angeschafft werden müssen.

Aufbringungsgeschwindigkeit

Da zwischen den einzelnen Geräten geringe Unterschiede in der Art der Aufbringung bestehen, variiert auch die Zeit, die für jeden Kennzeichnungsvorgang benötigt wird. Gründe dafür können sein, dass bestimmte Schritte von einem Bediener ausgeführt werden müssen, die Zeit, bis das Röhrchen den Applikator erreicht, variiert oder die Aufbringung selbst unterschiedlich erfolgt.

Je schneller das automatisierte System die Etiketten aufbringt, desto höher ist für gewöhnlich der Preis.

Aufbringungsgenauigkeit

Die Aufbringungsgenauigkeit ist vor allem dann von Bedeutung, wenn noch weitere Prozessschritte automatisiert sind, in denen die Scanner auf präzise positionierte Barcodes angewiesen sind. Ein automatisiertes System liefert immer ein präziseres Ergebnis als ein manuelles Aufbringungsverfahren, wobei die Aufbringungsgenauigkeit jedoch von Gerät zu Gerät variiert. Wenn Ihre Anwendung erfordert, dass die Aufbringung innerhalb bestimmter Toleranzen erfolgt, benötigen Sie möglicherweise ein Spezialgerät, das etwas mehr kostet.

Größenoptionen

Manche Etikettiersysteme unterstützen alle Gefäßgrößen und andere wiederum nicht. Außerdem erfordern manche Geräte zusätzliche Teile, um verschiedene Größen zu verarbeiten. In jedem Fall ist die Möglichkeit, verschieden große Gefäße zu kennzeichnen, ein Mehrwert, der sich auf den Gesamtpreis Ihres Systems auswirkt, da Sie unter Umständen mehrere Geräte, zusätzliche Teile oder ein teureres Modell benötigen.

Individuelle Anpassung

Maßanfertigungen wirken sich ebenfalls auf den Preis Ihres Systems aus. Besondere Anforderungen erfordern zusätzliche Teile, Entwicklungsarbeit, Fertigungszeit und Tests, damit die volle Funktionsfähigkeit Ihrer Maßanfertigung gewährleistet ist.

Die Etikettierung sollte bei der Erreichung Ihrer Ziele oder beim Wachstum Ihres Unternehmens kein Hindernis darstellen. Wenn Ihr derzeitiger Prozess nicht schnell oder konsistent genug ist, um Ihre Anforderungen zu erfüllen, sollten Sie über eine Alternative nachdenken. Die automatische Kennzeichnung von Röhrchen und Fläschchen ist jedoch nur ein Weg, wie Sie Ihre Effizienz verbessern können. Im dritten Teil dieser Reihe stellen wir Ihnen noch eine weitere Alternative vor.

Wir hoffen, dass Ihnen dieser Teil unserer Reihe einen besseren Einblick in die automatisierte Kennzeichnung von Laborgefäßen und ihre Vorteile verschafft hat und dass sie nun wissen, wo Sie ein entsprechendes System erhalten und mit welchem Preis zu rechnen ist.

Diese Artikelreihe soll alles abdecken, was Sie über die Kennzeichnung von Laborgefäßen für die Kryokonservierung wissen müssen. In Teil 3 erfahren Sie alles, was Sie über vorgekennzeichneten Laborbedarf wissen müssen.

Lesen Sie diesen Blog-Artikel, um mehr über die READY Labware Services,   unser Programm für vorgekennzeichneten Laborbedarf, zu erfahren

Wir hoffen, alle Ihre Fragen zur Kennzeichnung von Laborgefäßen beantwortet zu haben. Wenn Sie dennoch mehr wissen wollen, hinterlassen Sie uns gerne einen Kommentar.

Wenn Sie Fragen zu den von Computype angebotenen Etikettiersystemen für Röhrchen und Fläschchen haben, rufen Sie uns an!

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