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Welche dieser 3 Methoden zur Barcode-Kennzeichnung von Röhrchen und Fläschchen eignet sich am besten für Ihr Labor?

Welche dieser 3 Methoden zur Barcode-Kennzeichnung von Röhrchen und Fläschchen eignet sich am besten für Ihr Labor?

Labware Automatisierung, Preise & Planung, Forschung & Diagnostik, Labware Beschriftung | 12 August 2019

Posted by Jeff Denton

Welche dieser 3 Methoden zur Barcode-Kennzeichnung von Röhrchen und Fläschchen eignet sich am besten für Ihr Labor?

Als führender Anbieter für Barcode- und Etikettierungslösungen werden wir häufig gefragt, welche Methoden zur Barcode-Aufbringung am besten geeignet sind. In den meisten Fällen analysieren wir daraufhin die Abläufe in dem betreffenden Betrieb, um festzustellen, welche Etikettierverfahren infrage kommen. Eine weitere Frage, die uns häufig gestellt wird, ist welche Methoden zur Barcode-Kennzeichnung von Röhrchen und Fläschchen überhaupt zur Verfügung stehen.

Viele Labore sind so sehr mit ihrer Forschungs- und Entwicklungstätigkeit beschäftigt, dass ihnen keine Zeit bleibt, sich über die neuesten Etikettierverfahren zu informieren. Daher wollen wir Ihnen im Folgenden drei verschiedene Barcode-Kennzeichnungsmethoden vorzustellen. Wir erläutern, wann welche Verfahren sinnvoll sind und wie sie es Laboren erlauben, mehr Zeit in ihre Forschungstätigkeit zu investieren, anstatt über Barcodes nachzudenken.

 

1. Manuelle Etikettierung

Manuelle EtikettierungSie haben immer die Möglichkeit, Ihre Röhrchen und Fläschchen von Hand zu etikettieren. Dafür benötigen Sie lediglich entsprechend geschulte Mitarbeiter und entweder vorgedrucktes Etikettenmaterial oder Blanko-Etiketten und einen Drucker. Bei einem manuellen Kennzeichnungsverfahren präparieren die Mitarbeiter entweder ihren eigenen Laborbedarf direkt vor den Tests oder das für die Etikettierung zuständige Team bereitet die Laborutensilien für die Labortechniker vor. Obwohl diese Methode weit verbreitet ist, wissen viele nicht, dass sie eigentlich nur für sehr wenige Labore geeignet ist.

Die manuelle Etikettierung empfiehlt sich nur für Labore mit sehr geringem Kennzeichnungsvolumen oder inkonsistenten Laborabläufen, die keine hochpräzise Positionierung benötigen und genügend Zeit für die Vorbereitung zur Verfügung haben.  In den meisten Fällen betrifft dies Labore, die erst vor Kurzem gegründet wurden. Hier werden die vorhandenen Mitarbeiter oft aus Kostengründen zur Kennzeichnung des Laborbedarfs eingesetzt, wenn gerade nur wenige Proben zu bearbeiten sind. Manuelle Etikettierlösungen sind insbesondere dann sinnvoll, wenn die Probenmenge stark schwankt, da die Etiketten hier nach Bedarf gedruckt und die Druckträger gewechselt werden können, um den Drucker für andere Zwecke zu nutzen. Wenn ein Labor keine variablen Daten benötigt, kann das Etikettenmaterial auch bereits vorgedruckt bei einem externen Lieferanten bezogen werden. Dies sorgt für schnellere Abläufe im Labor, wenn größere und konsistentere Probenmengen zu verarbeiten sind.

Wenn es sich jedoch nicht gerade um ein Start-up-Labor handelt, überwiegen meist die Nachteile der manuellen Etikettierung. Für die manuelle Kennzeichnung müssen Mitarbeiter abgestellt werden und je größer die zu bearbeitende Menge, desto mehr Mitarbeiter werden benötigt. Selbstverständlich ist es möglich, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen, jedoch handelt es sich dabei um eine nicht unerhebliche und langfristige Investition. Obwohl auch alternative Lösungen wie Automatisierung oder Outsourcing mit hohen Investitionen verbunden sind, sind sie insgesamt meist kosteneffizienter als die Einstellung neuer Mitarbeiter, wenn man Faktoren wie die frei werdenden Mitarbeiter und die gesteigerte Effizienz und Präzision berücksichtigt. Auch wenn die Investition in neue Mitarbeiter für Ihr Labor von großem Wert sein kann, ist es oft wirtschaftlicher, eine alternative Etikettierlösung zu implementieren und die Mitarbeiter für gewinnbringendere Tätigkeiten einzusetzen.  

Ein weiterer wichtiger Aspekt, der bei der manuellen Etikettierung zu beachten ist, ist das menschliche Fehlerpotenzial. Im Labor werden oft menschliche Gewebeproben verarbeitet, die präzise gekennzeichnet werden müssen, um eine korrekte Diagnose und Behandlung der Patienten zu gewährleisten. Kommt es bei der manuellen Etikettierung zu Fehlern, ist die Probenintegrität gefährdet, sofern keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. Wenn im Diagnostikbereich die Probenintegrität verloren geht, kann dies zu gefährlichen Situationen führen, die um jeden Preis zu vermeiden sind.

Fehlerhaft positionierte Etiketten können außerdem Probleme in späteren Prozessschritten verursachen. Aufgrund der zunehmenden Automatisierung der Laborprozesse steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch die Proben früher oder später mit der Automatisierungstechnik in Berührung kommen. Ein automatisiertes System erfordert präzise platzierte Etiketten, damit die Proben eindeutig identifiziert werden können. Dies ist mit einem manuellen Aufbringungsverfahren nur schwer zu erreichen. Hinzu kommt, dass die Mitarbeiter bei der Handhabung der Probengefäße oft zum Tragen von Latexhandschuhe verpflichtet sind, an welchen die Etiketten leicht haften bleiben, was die präzise Aufbringung zusätzlich erschwert.

Wenn Ihr Labor die Etikettierung von Hand durchführt, sind die Mitarbeiter außerdem für die Aufrechterhaltung des Bestands mit allen notwendigen Materialien, wie Etiketten und Farbbändern, sowie für die Wartung des Druckers zuständig. Bei Fehlern oder Inkonsistenzen kann dies zu hohen Kosten führen.

2. Automatische Etikettierung

Automatische EtikettierungAutomatisierte Systeme erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, da sie die Effizienz und Präzision in allen Bereichen steigern. Die Kennzeichnung des Laborbedarfs bildet hier keine Ausnahme. Abhängig vom Grad der Automatisierung stehen verschiedene Etikettierverfahren zur Verfügung: von eigenständigen Desktop-Geräten, die ein Etikett nach dem anderen aufbringen, bis hin zu großen, maßgeschneiderten Maschinen, die in einen übergeordneten automatisierten Workflow integriert werden können. Computype bietet zwei verschiedene Automatisierungslösungen für die Kennzeichnung von Röhrchen und Fläschchen an. Zum einen bieten wir einen eigenständigen Desktop-Applikator an, der einzelne Röhrchen bei Bedarf mit jeweils einem Etikett versieht. Die zweite Lösung ist die sogenannte Flex Tube Pro, eine größere Etikettiermaschine, die per Knopfdruck innerhalb von zwei Stunden bis zu 2000 Röhrchen und Fläschchen sortiert, ausrichtet, etikettiert und wieder ausgibt. Die Flex Tube Pro lässt sich auch in einen übergeordneten Workflow integrieren, um bereits bestehende oder für die Zukunft geplante Automatisierungsverfahren zu ergänzen.

Ein automatisiertes Etikettiersystem sorgt dafür, dass die richtigen Etiketten präzise auf den Laborutensilien aufgebracht werden und gewährleistet somit ein einheitliches Ergebnis und ein effizientes Scannen. Außerdem erreicht ein automatisiertes System eine weitaus höhere Geschwindigkeit als die manuelle Kennzeichnung, was zusätzliche Effizienzsteigerungen mit sich bringt.

Auch wenn die Automatisierung nicht für jedes Labor infrage kommt, kann sie in bestimmten Anwendungsfällen die ideale Kennzeichnungsstrategie sein:

  • Anwendungen mit hohem Kennzeichnungsvolumen:Bei Anwendungen mit hohem Kennzeichnungsvolumen kann die automatisierte Etikettierung den Prozess beschleunigen und somit den Durchsatz steigern. Die Etikettierung Ihrer Röhrchen und Fläschchen wird zum Bestandteil Ihres vorhandenen Prozesses, was die allgemeine Effizienz Ihres Betriebs erhöht. Auf diese Weise können Ihre Mitarbeiter die Zeit, die sie normalerweise für die Etikettierung aufwenden würden, für gewinnbringendere Tätigkeiten nutzen.

  • Größere automatisierte Prozesse:Wie bereits erwähnt, wird im Healthcare-Bereich zunehmend auf automatisierte Prozesse gesetzt. Wenn Sie bereits mit einem automatisierten Verfahren arbeiten oder ein solches in Betracht ziehen, sind Sie auf eine äußerst präzise Positionierung Ihrer Etiketten angewiesen, um Stillstände in späteren Prozessschritten zu vermeiden. Viele automatisierte Etikettiersysteme lassen sich leicht in übergeordnete Workflows integrieren. Sie unterstützen die Umstellung auf ein automatisiertes Verfahren und sorgen für gleichbleibend hohe Leseraten in Ihrem gesamten Prozess.

  • Zuverlässige Etiketten sind unverzichtbar:Im Gesundheitswesen, wo menschliche Gewebeproben in Röhrchen und Fläschchen aufbewahrt werden, hat die Wahrung der Probenintegrität oberste Priorität. Mit einem automatisierten System können variable Daten in nur einem Schritt erfasst und präzise auf die Proben aufgebracht werden, wodurch die Gefahr von Etikettierfehlern deutlich reduziert wird.

Wie alle Kennzeichnungsarten weist jedoch auch die automatische Etikettierung einige Nachteile auf: Der größte Nachteil eines automatisierten System ist der hohe Zeit- und Finanzierungsaufwand. Eine Prozessumstellung erfordert die Investition von Kapital und will sorgfältig geplant sein. Sie müssen überlegen, ob genug Platz für die Geräte vorhanden ist, wie die Integration in die vorhandene Ausrüstung erfolgen soll, was mit den bisherigen Etikettierarbeitsplätzen passieren soll und für welche Tätigkeiten die zuständigen Mitarbeiter künftig eingesetzt werden sollen. Wenn Sie all diese Aspekte beleuchtet haben, sollten Sie außerdem feststellen, ob die Investition wirtschaftlich gerechtfertigt ist.

3. Outsourcing

OutsourcingEinige Anbieter von Etiketten und Laborbedarf übernehmen im Rahmen eines Outsourcing-Programms die Beschaffung, den Druck und die Aufbringung der Barcode-Etiketten auf Ihre Laborutensilien. Der Laborbedarf wird nach Ihren Vorgaben präpariert, wobei manche Lieferanten sogar zusätzliche Leistungen wie das Austarieren, spezielle Kennzeichnungstechniken, Kommissionierung, Sortierung und individuelle Verpackung anbieten. Auf diese Weise brauchen Sie sich nicht mehr mit der Etikettierung zu befassen und Sie und Ihr Personal können sich auf die produktiven Labortätigkeiten konzentrieren.

Diese Lösung eignet sich unabhängig vom Kennzeichnungsvolumen für Betriebe, die keine variablen Daten benötigen und eine Barcode-Kennzeichnung wünschen, die länger hält als reguläre selbstklebende Etiketten. Proben, die über lange Zeiträume unter aggressiven Bedingungen gelagert werden, bedürfen einer besonders robusten Kennzeichnung, die im Labor nicht durchführbar ist.

Um dieses Problem zu lösen, bieten wir das Outsourcing-Programm READY Labware Services an. Dieses Serviceprogramm beinhaltet die Beschaffung Ihres Laborbedarfs, die Ermittlung der besten Kennzeichnungsmethode abhängig von Ihrem individuellen Bedarf, die Kennzeichnung der Röhrchen und Fläschchen und deren Versand an Ihr Labor (oder direkt zu Ihrem Kunden!).

Computype bietet drei verschiedene Kennzeichnungstechnologien für Labore, die widerstandsfähigere oder farbige Kennzeichnungslösungen benötigen: eine große Auswahl an selbstklebenden Etiketten, Direct Mark und Keramiketiketten. Wenn Sie Ihre Kennzeichnungstechnologie ausgewählt haben, können Sie sich entscheiden, ob Sie sich Ihren Laborbedarf bereits fertig austariert liefern lassen wollen und welche Verpackung Sie wünschen. So sparen Sie Zeit und Personal. Außerdem sparen Sie Lagerplatz, da Sie keine Laborutensilien und Etikettiermaterialien mehr bereithalten müssen.

So finden Sie die beste Kennzeichnungstechnologie für Ihr Labor >Ebenso wie die beiden anderen Optionen, hat auch diese Lösung ihre Nachteile. Da Ihre Etiketten bereits im Vorfeld gedruckt und aufgebracht werden, können keine zeitkritischen oder patientenspezifischen Informationen in die Kennzeichnung integriert werden. Und auch wenn das Outsourcing für mehr Flexibilität sorgt sowie Zeit, Platz und Arbeitsaufwand spart, haben Sie bei dieser Option die Etikettierung nicht mehr unter Ihrer unmittelbaren Kontrolle, da sie nicht mehr intern in Ihrem Labor durchgeführt wird. Daher sollten Sie unbedingt mit einem Outsourcing-Partner Ihres Vertrauens zusammenarbeiten. Nur so können Sie sicher sein, dass alle Ihre Vorgaben beachtet und Ihre Anforderungen erfüllt werden.

 

Wie Sie sehen, stehen Ihnen bei der Etikettierung Ihrer Röhrchen und Fläschchen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Ob manuelle Etikettierung, eine automatisierte Etikettierlösung oder Outsourcing an einen externen Partner: Welche Option für Ihr Labor die richtige ist, hängt von Ihrem aktuellen Probenbedarf und davon ab, wie vorhersehbar Ihre Abläufe sind. Wenn Sie mit Ihrer derzeitigen Kennzeichnungsmethode nicht mehr zufrieden sind, bitten Sie Ihren Lieferanten, Ihnen die möglichen Alternativen aufzuzeigen. Computype bietet all diese Optionen an und hilft Ihnen dabei, die beste Lösung zu finden, um Ihren Zielen und Prozessen gerecht zu werden. Wenn Sie gemeinsam mit Computype die ideale Kennzeichnungsmethode für Ihren Bedarf finden wollen, laden Sie unseren Leitfaden für Labor-Etikettierlösungen und -produkte herunter oder vereinbaren Sie einen kostenlosen Beratungstermin.

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Jeff Denton

Jeff Denton ist in Ohio, USA, als Senior Product Manager für das READY-Labware-Services-Portfolio von Computype zuständig. Er ist seit 15 Jahren in der Barcode-Branche tätig und besitzt umfassende Erfahrung in Beschaffung und Produktmanagement. Kontaktieren Sie Jeff, um mehr über das Outsourcing der Barcode-Etikettierung mit den READY Labware Services und über unsere Kennzeichnungslösungen für Laborbedarf zu erfahren.

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