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Barcode-Kennzeichnung von Reagenzgläsern und Phiolen: bewährte Verfahren für Ihr Labor

Diagnostik und Ermittlung | 14 Mai 2018

Posted by Jeff Denton

Barcode-Kennzeichnung von Reagenzgläsern und Phiolen: bewährte Verfahren für Ihr Labor

Als führender Anbieter von Barcode- und Etikettierlösungen werden wir häufig gefragt, welche Arten der Barcode-Kennzeichnung von Reagenzgläsern und Phiolen es gibt. Es stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Diese hängen von der Umgebung, der zu kennzeichnenden Menge und den Prozessen Ihres Betriebs ab. Nachstehend finden Sie eine Zusammenstellung der Vor- und Nachteile von einigen Barcode-Kennzeichnungsarten für Reagenzgläser und Phiolen: der manuellen und automatischen Etikettierung sowie des Outsourcings der Barcode-Kennzeichnung Ihres Laborbedarfs.


1. Manuelle Etikettierungpressure-sensitive-labels

Sie haben immer die Möglichkeit, Ihre Reagenzgläser und Phiolen von Hand zu etikettieren. Dazu benötigen Sie entweder bereits vorgedruckte Etiketten oder aber einen Drucker, Etikettenmaterial sowie das entsprechende Personal. Diese Art der Etikettierung eignet sich vor allem für Labore mit geringem Kennzeichnungsvolumen oder wechselndem Arbeitsaufkommen, wo keine hochpräzise Positionierung oder garantierte Konsistenz erforderlich ist. Wenn die in Ihren Barcodes enthaltenen Informationen nicht variieren, können Sie sich die Etiketten von Ihrem Lieferanten vordrucken lassen. Auf diese Weise müssen Sie nur noch die manuelle Aufbringung übernehmen.

Wenn Ihr Labor gerade erst seinen Betrieb aufgenommen hat, sind die zu bearbeitenden Mengen möglicherweise noch unbeständig und Sie wollen die Kosten unter Kontrolle halten. In diesem Falle könnte eine manuelle Etikettierung die beste Lösung für Sie sein. Mit dieser Kennzeichnungsart minimieren Sie Ihre Kosten und sorgen für einfache Prozesse. Doch auch wenn Ihre Barcodes variable Daten, wie zum Beispiel Datum oder Chargennummern, enthalten, kann eine manuelle Etikettierung die effizienteste Kennzeichnungsart für Ihr Labor darstellen. Denn diese Kennzeichnungsmethode bietet maximale Flexibilität. Sie können das Etikettenmaterial manuell austauschen, den Drucker auch für andere Aufgaben einsetzen und die Chargengröße abhängig von Ihren aktuellen Bedürfnissen bestimmen.

Obwohl die manuelle Etikettierung in vielen Bereichen des Gesundheitswesens zum Einsatz kommt, weist sie auch einige Nachteile auf. Zum einen erfordert die manuelle Etikettierung den Einsatz von Mitarbeitern. Dies kann zu Inkonsistenzen und Fehlern führen. Reagenzgläser und Phiolen enthalten häufig menschliche Gewebeproben. Die manuelle Etikettierung könnte somit die Integrität Ihrer Proben und die darin enthaltenen Informationen beeinträchtigen. Wenn Ihr Labor die Etikettierung von Hand durchführt, sind die Mitarbeiter außerdem für die Aufrechterhaltung des Bestands mit allen notwendigen Materialien, wie Etiketten und Farbbändern, sowie für die Wartung des Druckers zuständig. Bei Fehlern oder Inkonsistenzen kann dies zu höheren Kosten führen. Außerdem kann die manuelle Etikettierung mit weiteren Herausforderungen verbunden sein. Da Labormitarbeiter häufig Handschuhe tragen müssen, können die Etiketten daran haften bleiben und die Kennzeichnung erschweren.

Manche Labore können nicht auf eine manuelle Etikettierung zurückgreifen, da die verwendeten Etiketten nicht für eine langfristige Kryokonservierung oder aggressive Chemikalien geeignet sind. In diesen Fällen ist eine Direkt- oder Keramikkennzeichnung erforderlich, die entweder intern oder extern im Rahmen eines Outsourcing-Programms durchgeführt werden kann. Bevor Sie sich also für eine Etikettiermethode entscheiden, sollten Sie die Erwartungen an Ihre Barcode-Kennzeichnung mit Ihrem Lieferanten erörtern.

Vorteile der manuellen Etikettierung:

  • Flexibilität bei uneinheitlichen Prozessen und Mengen
  • Niedrige Kosten
  • Höhere Effizienz, wenn die Etiketten variable Daten enthalten

Nachteile der manuellen Etikettierung:

  • Menschliche Eingriffe erhöhen das Risiko für Inkonsistenzen und Fehler
  • Eine manuelle Etikettierung könnte die Integrität der Proben und der darin enthaltenen Informationen beeinträchtigen.
  • Erfordert die Lagerung aller benötigten Ausrüstungen und Materialien

 

2. Automatische Etikettierung

Eine weitere Art der Kennzeichnung Ihrer Reagenzgläser und Phiolen ist die automatische Etikettierung. Diese Methode kommt immer häufiger zum Einsatz, da sie die Effizienz im Labor erhöht. Zur Auswahl steht eine breite Palette von automatisierten Systemen: Es gibt eigenständige Tisch-Applikatoren oder kundenspezifische Geräte, die in einen größeren Workflow integriert werden können.

Die Möglichkeiten sind nahezu unbegrenzt. Computype hat unter anderem den Etikettenapplikator Flex Tube Pro im Angebot.

Dieser übernimmt die automatische Sortierung, Ausrichtung, Ausgabe und präzise Aufbringung der Etiketten auf Reagenzgläser und Phiolen und ermöglicht dabei einen schnellen Wechsel sowie hohe Durchsätze. Wenn Ihr Prozess andere automatische Workflows enthält, ist eine präzise Positionierung der Etiketten besonders wichtig, um beim anschließenden automatischen Scannen der Barcodes eine zuverlässige Identifikation zu gewährleisten. Wenn die Barcodes nicht präzise und korrekt platziert werden, kann dies die Integrität der Proben beeinträchtigen und zu Rückstaus führen. In folgenden Fällen empfiehlt sich eine automatisierte Etikettierung:

  • Anwendungen mit hohem Kennzeichnungsvolumen: Bei Anwendungen mit hohem Kennzeichnungsvolumen kann die automatisierte Etikettierung den Prozess beschleunigen und somit den Durchsatz steigern. Die Etikettierung Ihrer Phiolen und Reagenzgläser wird somit zum Bestandteil Ihres vorhandenen Prozesses, was die allgemeine Effizienz Ihres Betriebs erhöht.
  • Größere automatisierte Prozesse: Wie bereits erwähnt, sind automatisierte Prozesse im Gesundheitswesen immer stärker vertreten. Wenn Ihr Prozess bereits ganz oder teilweise automatisiert ist oder automatisiert werden soll, stehen viele einfach zu integrierende Systeme zur Verfügung, die die Umstellung unterstützen und eine durchgängig zuverlässige Leserate gewährleisten.
  • Eine einheitliche Positionierung der Etiketten ist entscheidend: Dies gilt besonders für das Gesundheitsweisen, wo menschliche Gewebeproben in Reagenzgläsern und Phiolen aufbewahrt werden. Die Wahrung der Probenintegrität hat stets oberste Priorität. Durch eine präzise und konsistente Platzierung der Etiketten wird dies zusätzlich unterstützt.

Wie alle Kennzeichnungsarten weist jedoch auch die automatische Etikettierung Nachteile auf: Im Normalfall ist die Umstellung der Prozesse mit einigen Investitionen verbunden, die sich jedoch schnell amortisieren. Obwohl weniger Platz für manuelle Tätigkeiten benötigt wird, muss bei einem automatisierten Verfahren die Unterbringung eines Etikettenapplikators in Ihrem Labor eingeplant werden. Dies ist zwar nicht zwingend ein Nachteil, sollte jedoch bei der Planung berücksichtigt werden. 

Vorteile der automatischen Etikettierung:

  • Präzise Positionierung der Etiketten
  • Effizient bei Anwendungen mit hohem Kennzeichnungsvolumen
  • Einfache Integration in die vorhandenen Prozesse

Nachteile der automatischen Etikettierung:

  • Investitionen
  • Einplanung der Unterbringung des Applikators in den Betriebsräumen

 

3. Outsourcingoutsourcing

Einige Anbieter von Etikettier- und Laborbedarf besitzen Outsourcing-Programme. Sie übernehmen die Beschaffung, Tarierung und Barcode-Etikettierung Ihrer Reagenzgläser und Phiolen nach Ihren individuellen Vorgaben. Auf diese Weise brauchen Sie sich nicht mehr mit der Etikettierung zu befassen und können sich auf die produktiven Labortätigkeiten konzentrieren. Diese Lösung eignet sich besonders für Anwendungen, die anstelle von Etiketten eine langfristige Kennzeichnung erfordern, zum Beispiel bei Proben, die lange Zeit unter rauen Bedingungen gelagert werden müssen.

Die READY Labware Services von Computype beinhalten die Beschaffung Ihres Laborbedarfs, die Ermittlung der besten Kennzeichnungsmethode abhängig von Ihrem individuellen Bedarf, die Kennzeichnung der Reagenzgläser und Phiolen und deren Versand an Ihr Labor (oder direkt zu Ihrem Kunden!). So sparen Sie Zeit und Personal. Mit den READY Labware Services benötigen Sie keinen Platz für die Aufbewahrung von Zubehör für die Etikettierung des Laborbedarfs.

Doch die READY Labware Services bieten mehr als nur Etiketten. Mit diesem Programm stehen Ihnen verschiedene Optionen für die Beschriftung Ihrer Reagenzgläser und Phiolen zur Verfügung. Neben verschiedenen Kennzeichnungsmethoden können Sie das für die Kennzeichnung verwendete Material und verschiedene Farboptionen wählen, um eine noch bessere Identifikation Ihrer Proben zu erreichen. Im Rahmen des Outsourcing-Programms sind außerdem Kennzeichnungsarten verfügbar, die länger halten und widerstandsfähiger sind als traditionelle Etiketten.

Wie bei allen Lösungen weist aber auch diese Option Nachteile auf. Auch wenn das Outsourcing für mehr Flexibilität sorgt sowie Zeit, Platz und Arbeitsaufwand spart, haben Sie bei dieser Option die Etikettierung nicht mehr unter Ihrer unmittelbaren Kontrolle, da sie nicht mehr intern in Ihrem Labor durchgeführt wird. Daher ist es besonders wichtig, mit einem Etikettieranbieter Ihres Vertrauens zusammenzuarbeiten, der sich nach Ihren individuellen Vorgaben richtet.

Vorteile des Outsourcing-Programms:

  • Beste Lösung, um Zeit und Arbeitsaufwand zu sparen
  • Keine Lagerung von Ausrüstung und Material erforderlich
  • Maßgeschneiderte Optionen nach den individuellen Vorgaben Ihres Labors
  • Länger haltbare und widerstandsfähigere Kennzeichnungsmöglichkeiten

Nachteile des Outsourcing-Programms:

  • Keine direkte Kontrolle über die Etikettierung

 

Wie Sie sehen, stehen Ihnen bei der Etikettierung Ihrer Reagenzgläser und Phiolen verschiedene Optionen zur Verfügung. Ob manuelle Etikettierung, die Integration einer automatisierten Etikettierung in Ihr Labor oder das Outsourcing der Kennzeichnung: All diese Lösungen haben Ihre Berechtigung und können Ihrem Labor gute Dienste erweisen. Computype bietet all diese Optionen an und hilft Ihnen dabei, die beste Lösung zu finden, um Ihren Zielen und Prozessen gerecht zu werden.

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Jeff Denton

Jeff Denton ist in Ohio, USA, als Senior Product Manager für das READY-Labware-Services-Portfolio von Computype zuständig. Er ist seit 15 Jahren in der Barcode-Branche tätig und besitzt umfassende Erfahrung in Beschaffung und Produktmanagement. Kontaktieren Sie Jeff, um mehr über das Outsourcing der Barcode-Etikettierung mit den READY Labware Services und über unsere Kennzeichnungslösungen für Laborbedarf zu erfahren.

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