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Das Glossar zum Barcode-Druck: 25 Begriffe, die Sie kennen sollten

Das Glossar zum Barcode-Druck: 25 Begriffe, die Sie kennen sollten

Etiketten-Drucker, Barcode Basiswissen | 8 August 2019

Posted by John Masica

Das Glossar zum Barcode-Druck: 25 Begriffe, die Sie kennen sollten

Der Barcode-Druck ist mit hohem Aufwand verbunden. Es geht darum, Entscheidungen zu treffen, die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, geeignete Materialien auszuwählen und die geltenden Normen zu erfüllen. Und natürlich gibt es für alles auch die entsprechende Fachterminologie. Auch wenn es vielleicht nicht gerade zu Ihren Prioritäten zählt, sich Fachbegriffe aus dem Druckwesen anzueignen, sollten Sie dennoch wissen, wovon Sie reden, wenn Sie nach einer neuen Lösung suchen oder mit einem Problem zu kämpfen haben.

Egal ob Sie Ihre Barcodes selbst drucken oder vorgedruckte Etiketten bestellen: Wenn Sie und Ihr Team sich mit dem einschlägigen Fachvokabular vertraut machen, verbessern Sie die Kommunikation innerhalb Ihres Teams und mit Ihren Lieferanten, wenn es darum geht, Änderungen an ihrem Druckverfahren zu erörtern. Im Folgenden finden Sie eine Liste mit 25 Begriffen, die Ihnen einen guten Einstieg in die Materie ermöglichen.

A

ANSI

Abkürzung für American National Standards Institute. Das ANSI entwickelt Tests für verschiedenste Branchen, um die Qualität von US-amerikanischen Produkten zu standardisieren. Es spielt im Druckwesen (insbesondere beim Barcode-Druck) eine wichtige Rolle, weil es einen Standardtest zur Messung der Druckqualität von Barcodes eingeführt hat. Obwohl der Test inzwischen vom ISO übernommen wurde, wird er häufig noch immer als ANSI-Test und die zugehörigen Ergebnisse als ANSI-Bewertung bezeichnet.

Erfahren Sie mehr über ANSI/ISO Bewertungen und was sie bedeuten >

B

Bahn

Druckträger in Form einer Rolle,  die meist nach dem Drucken zugeschnitten wird.

D

Delta E

Einheit zur Messung des Unterschieds zwischen verschiedenen Farben.

Digitaldruck

Beim Digitaldruck wird ein digitales Bild auf ein physisches Medium gedruckt. Der Begriff wird auch als allgemeine Bezeichnung für den professionellen Druck von großen Formaten und Stückzahlen verwendet.

Digitaldruckmaschine

Große Druckmaschine, die häufig die Eigenschaften eines Kopiergeräts mit denen eines Druckers kombiniert. Solche Druckmaschinen eignen sich vor allem für Unternehmen und Geschäfte, die große Stückzahlen bzw. große Formate drucken.

Direct Mark

Direct Mark ist ein Verfahren, bei dem eine Kennzeichnung, wie zum Beispiel ein Barcode, ein Markenzeichen oder anderweitige Daten, direkt auf die Oberfläche eines Gegenstands aufgebracht wird. Im Rahmen unserer Ready Labware Services bieten wir verschiedene Arten der Direct-Mark-Kennzeichnung, etwa mittels Lasergravur und speziell gehärteter Tinten an, um dem Kunden eine dauerhafte farbliche Kennzeichnung zu ermöglichen.

Druckkopf

Thermotransferdrucker enthalten einen Druckkopf. Diese Metallkomponente erwärmt sich, während das Farbband und das Medium darunter vorbeilaufen, um das gewünschte Bild mittels Wärme vom Farbband auf das Medium zu übertragen.

5 Tipps, wie Sie die Lebensdauer Ihres Druckkopfes verlängern können >

 

Druckplatte

Flexible Platte, die beim Reliefdruck Tinte auf eine Bahn aufbringt. Beim mehrfarbigen Drucken wird für jede Farbe bzw. jedes Bild eine eigene Druckplatte benötigt.

F

Flexodruck

Rotations-Reliefdruckmethode, bei der mithilfe von Kunststoff- oder Gummiplatten und Flüssigtinte oder Färbemitteln auf verschiedene Materialien wie z.B. Papier, Kunststoff oder Textilien gedruckt wird. Der Flexodruck ist bekannt für eine hohe Bildqualität und präzise Kennzeichnungen.

I

ISO

Abkürzung für International Organization for Standardization (Internationale Organisation für Normung). Die Internationale Organisation für Normung ist eine unabhängige Stelle, die marktrelevante Normen für Produkte, Dienstleistungen und Anlagen entwickelt. Eine der Normierungsprüfungen der ISO umfasst einen Barcode-Test. Der ISO-Barcode-Test wurde ursprünglich vom ANSI für die Prüfung der Druckqualität von Barcodes entworfen.

K

Korona

Manche Druckmethoden, wie zum Beispiel die tintenbasierte Direct-Mark-Kennzeichnung erfordern eine elektrochemische Vorbehandlung, die als Korona bezeichnet wird. Dieses Verfahren sorgt dafür, dass Oberflächen von z.B. Folie, Papier, Kunststoff und Glas empfänglicher für Tinte oder andere Beschichtungen werden.

L

Laserdruck

Drucktechnologie, bei der ein Laserstrahl das zu druckende Bild auf einer selenbeschichteten Trommel im Inneren des Druckers reproduziert und dadurch eine strategisch platzierte elektrische Ladung erzeugt. Die geladene Trommel wird anschließend in Toner gewalzt, der wiederum auf den Druckträger übertragen wird. Bei der Toner-Übertragung auf den Druckträger werden Wärme und Druck aufgewendet, damit der Toner mit dem Druckträger verschmilzt.

M

Medium/Druckträger

Das bedruckte Objekt. In den meisten Druckszenarien handelt es sich beim Druckträger um Papier. Wir bei Computype bedrucken vor allem Etiketten.

P

PMS

PMS steht für Pantone Matching System. Dieses Farbabstimmungssystem wurde von dem Unternehmen Pantone entwickelt, um die markenbezogene Farbgebung so zu standardisieren, dass eine Marke einheitlich dargestellt wird, auch wenn die Produktion auf mehrere Standorten oder verschiedene Lieferanten verteilt ist. Die Farben des Pantone Matching System werden durch Nummern dargestellt.

PMS-Tinte

PMS-Tinte ist eine farbige Tinte, die eine bestimmte Nummer aus dem Pantone Matching System besitzt und farblich mit der zugehörigen PMS-Farbe übereinstimmt.

R

Rasterwalze

Walze zur Aufbringung von Tinte und Beschichtungen. Hohlräume an der Oberfläche der Rasterwalze bestimmen, wie dick oder dünn eine Schicht aus flüssiger Tinte oder Lack aufgetragen wird.

T

Thermodirektdruck

Der Thermodirektdruck ist ein Druckverfahren, bei dem ein Thermodrucker und hitzeaktivierte Folien oder Papier zum Einsatz kommen. Das Bild wird erzeugt, indem der Druckträger unten am Druckkopf vorbeigeführt wird. Dieses Druckverfahren wird häufig für den Druck von Quittungen im Einzelhandel verwendet, eignet sich jedoch auch für andere Anwendungen.

Thermotransferband

Kunststoffband, das auf einer Seite mit einer Tinte auf Wachs- oder Harzbasis beschichtet ist.

Thermotransferdruck

Drucktechnologie, bei der ein erhitzter Druckkopf das Bild auf ein Medium überträgt. Sowohl das Medium als auch das Farbband verlaufen unter dem Druckkopf, wobei sich das Farbband in der Mitte befindet. Der Druckkopf erhitzt bestimmte Bereiche des Farbbands, um die Tinte in der Form des gewünschten Bildes, Texts oder Designs vom Farbband auf das Medium zu übertragen. Der Thermotransferdruck ist für seine hohe Bildqualität und lange Haltbarkeit bekannt.

5 Tipps, wie Ihr Thermotransferdrucker seine optimale Performance behält >

Tinte

Pigment- oder färbemittelhaltige Flüssigkeit, die zum Färben von Oberflächen und zum Erzeugen von Bildern, Text oder Designs verwendet wird. In einem Tintenstrahldrucker wird das Bild mithilfe von Tinte produziert.

Tintenstrahldruck

Beim Tintenstrahldruck wird ionisierte Tinte versprüht, die mithilfe von Magnetplatten auf die Druckträger gelenkt werden. Der Tintenstrahldruck ist die kostengünstigste und weitverbreitetste Homeprinting-Methode.

Toner

Trockene Tinte in Pulverform. Die meisten Toner bestehen aus Kunststoffgranulat.

U

UV-Tinte

Tintenart, die unter UV-Licht getrocknet/ausgehärtet werden muss.

V

Vierfarbendruck

Wenn nur vier Tintenfarben verwendet werden (cyan, magenta, gelb und schwarz). Diese Farben werden übereinander geschichtet, um alle Farbschattierungen zu erhalten. Dieses Verfahren kommt für gewöhnlich beim Tintenstrahldruck zur Anwendung.

W

Wässrige Tinte

Andere Bezeichnung für Tinte auf Wasserbasis. Tinte, die aus wasserbasierten Pigmenten besteht.


Wenn Sie und Ihr Team die richtigen Begriffe kennen, lassen sich Probleme leichter beim Namen nennen, Sie können Ihre Bedürfnisse besser äußern und entsprechende Lösungen finden. Egal ob Sie Ihre Barcodes selbst drucken oder nicht: Das gewählte Druckverfahren wirkt sich erheblich auf die Effektivität Ihrer Kennzeichnungsstrategie aus und sollte bei der allgemeinen Prozessoptimierung stets berücksichtigt werden. Halten Sie dieses Glossar bereit, wenn Sie das nächste Mal mit Ihrem Team oder Ihrem Etikettenlieferanten über Ihre Drucklösung sprechen. Nur wenn Sie sich klar ausdrücken, können Sie sicher sein, dass Sie auch richtig verstanden werden.

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John Masica

John Masica unterstützt Computype in St. Paul, Minnesota, USA, als Spezialist für technischen Support. Der Experte für die Wartung und Entwicklung von Etikettendruckern ist der richtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Etikettendruck. Da er bereits seit 24 Jahren bei Computype tätig ist, kennt er viele Tipps und Tricks, um den Etikettendruck einfacher und effizienter zu gestalten.

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