Der Unterschied zwischen Strichcodes und 2D-Barcodes

Der Unterschied zwischen Strichcodes und 2D-Barcodes

Barcode Basiswissen | 7 Februar 2017

Posted by Lisa Sarvie

Der Unterschied zwischen Strichcodes und 2D-Barcodes

Mit dem Fortschritt der Wissenschaft sind zahlreiche neue Barcode-Technologien entstanden, die den verschiedensten Anforderungen gerecht werden. Heute haben Sie die Wahl zwischen Strichcodes und 2D-Barcodes.

2D-Barcodes können mehr Informationen auf engerem Raum aufnehmen und ein geeigneter Scanner kann sie aus jeder Richtung auslesen. Daher müssen 2D-Barcodes, anders als Strichcodes, nicht spezifisch ausgerichtet werden.

Strichcodes bestehen aus einer Reihe von entweder horizontalen oder vertikalen Linien, während 2D-Barcodes matrixartig oder gestapelt angeordnet sind.

Zwar sollte Ihr Barcode-Anbieter in der Lage sein, basierend auf Ihren internen Prozessen, Ihrem Automatisierungsgrad und den Ihnen zur Verfügung stehenden Scannern die für Sie geeignete Barcode-Lösung zu empfehlen. Dennoch ist es hilfreich, die verschiedenen Optionen zu verstehen. Erfahren Sie mehr über die Unterschiede zwischen Strichcodes und 2D-Barcodes.

Strichcodes

Wenn Sie sich Strichcodes einmal näher ansehen, werden Sie feststellen, dass es verschiedene Arten gibt. Der Grund dafür ist, dass für unterschiedliche Anwendungen unterschiedliche Symbologien entworfen wurden.

Manche Strichcodes enthalten rein numerische Daten, andere sowohl Ziffern als auch Buchstaben.

Zudem basieren Strichcodes entweder auf einem kontinuierlichen Code oder einem diskreten Code. Von einem kontinuierlichen Code spricht man, wenn sowohl durch die Striche als auch durch die Lücken Informationen transportiert werden. Bei einem diskreten Code sind nebeneinanderliegende Zeichen durch einen zusätzlichen Leerraum getrennt und stehen somit isoliert nebeneinander. Dadurch ist der Code weniger platzsparend.

Die sechs wichtigsten Arten von Strichcodes sind:

  • 2/5 Interleaved
  • Code 39
  • Code 128
  • Codabar
  • Diskrete Symbologien
  • Kontinuierliche Symbologien

Ausführlichere Informationen zu den jeweiligen Barcode-Arten finden sie in Das Kleine Buch der Barcodes.

2D-Barcodes

2D-Barcodes können mehr Informationen aufnehmen, da sie sowohl die horizontale als auch die vertikale Dimension nutzen. Ein Stapelcode besteht aus übereinandergelagerten Reihen von linearen Symbolen. Der Großteil der üblichen Scanner kann gestapelte 2D-Barcodes auslesen.

Für matrixförmige 2D-Barcodes hingegen benötigt man einen Kamerascanner. Matrix-Codes sehen wie ein schwarz-weißes Schachbrett aus. Sie können zwischen einem und 2000 Zeichen darstellen.

Wenn Sie umfangreiche Informationen auf geringem Raum speichern müssen, sind 2D-Barcodes die ideale Lösung.

Die kombinierte Verwendung von Strichcodes und 2D-Barcodes

Da sich Strichcodes mit üblichen Scannern einfacher auslesen lassen, legen viele Unternehmen, die mit automatisierten Workflows arbeiten, Wert darauf, zumindest an einer Stelle einen Strichcode zu haben.

Beispielsweise könnte eine Institution aus dem Gesundheitswesen seitlich an einem Behältnis ein Strichcode-Etikett anbringen und einen 2D-Barcode am Boden des Behältnisses.

Beide Barcodes würden dann dieselben Informationen enthalten, doch sie würden zu unterschiedlichen Zeitpunkten des Workflows von unterschiedlichen Scannern ausgelesen. Die Verwendung von zwei Barcodes eignet sich gut dafür, Ihre Daten für den Fall, dass einer der Codes beschädigt oder unlesbar gemacht wird, zu sichern.

Das richtige Barcode-System sollte Ihre Workflows verbessern und exakt zu Ihrem Etikettierbedarf passen.

Nun, wo Sie etwas mehr über den Unterschied zwischen Strichcodes und 2D-Barcodes wissen, können Sie die Empfehlungen Ihres Barcode -Lieferanten vermutlich besser nachvollziehen. So können Sie die Umsetzung Ihrer Lösung gewappnet mit Fachwissen und Vertrauen in die Technik angehen.

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Lisa Sarvie

Lisa Sarvie ist Director of Customer Excellence bei Computype. Im Rahmen ihrer Tätigkeit in St. Paul Minnesota arbeitet sie eng mit Kunden zusammen, damit diese optimal betreut werden. Lisas Team hat die Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Kunden von Computype stets zufrieden sind. Darüber hinaus verwaltet es den Kundenstamm, damit alle Anforderungen und Vorgaben kontinuierlich erfüllt werden.