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Die Bedeutung der Werkstoffe bei der Entwicklung von RFID-Systemen

Die Bedeutung der Werkstoffe bei der Entwicklung von RFID-Systemen

RFID 1x1 | 22 August 2019

Posted by Josh Miller
Die Bedeutung der Werkstoffe bei der Entwicklung von RFID-Systemen


Das Material der von Ihnen gekennzeichneten Objekte, aber auch das der umliegenden Objekte kann sich erheblich auf die Leistungsfähigkeit Ihres RFID-Systems auswirken. Daher ist es wichtig, das RFID-System so zu konzipieren, dass es zu Ihren individuellen Prozessen und Umgebungsbedingungen passt.

Es gibt im Wesentlichen zwei Kategorien von Werkstoffen, die sich auf die Kommunikation zwischen RFID-Tags und -Lesegeräten auswirken können: RF-transparente und RF-opake Materialien. Im Folgenden erläutern wir, was dies für die Planung Ihres RFID-Systems bedeutet.

Um mehr über die Kopplung zu erfahren, lesen Sie  unseren Blog über die Beziehung zwischen Tag und Lesegerät

Was sind RF-transparente Materialien?

RF-transparente Materialien haben praktisch keinerlei Auswirkungen auf die Fähigkeit eines Systems, Funkwellen zu übermitteln. Werkstoffe wie Textilien, Kunststoff und Karton gelten als RF-transparent. Etiketten können direkt auf oder sogar in dem RF-transparenten Trägermaterial angebracht werden, ohne dass die Datenübertragung beeinträchtigt wird.

Für Sie bedeutet das, dass alle vollständig RF-transparenten Materialien kennzeichnungsfähig sind und RF-transparente Werkstoffe in der Umgebung die Kommunikationsfähigkeit des RFID-Systems nicht beeinträchtigen.

Was sind RF-opake Materialien?

Wenn die von Ihnen gekennzeichneten Objekte RF-opake Materialien enthalten oder diese sich in der Umgebung befinden, kann es zu Interferenzen mit Ihrem RFID-System kommen. Beispiele für solche Materialien sind Wasser oder Metalle.

Der Begriff „opak“ bedeutet „undurchlässig“, was zu der Annahme verleitet, dass ein RF-opakes Material die Kommunikation zwischen dem RFID-Tag und dem Lesegerät blockiert. Dies trifft jedoch nur teilweise zu. Nur die wenigsten Materialien sind vollkommen RFID-opak. Anstatt die Funkwellen zu „blockieren“ verlangsamt Wasser diese lediglich und schwächt die Übertragung ab, während Metall die Übertragung reflektiert.

Außerdem werden bestimmte Frequenzen stärker durch RF-opake Materialien beeinflusst als andere. Wasser und Metalle haben zum Beispiel geringere Auswirkungen auf Niederfrequenz-Tags (LF-Tags). LF-Tags besitzen jedoch von Haus aus bereits eine kürzere Lesereichweite und eine niedrigere Datenübertragungsrate.

Weitere Details finden Sie in unserem Blog-Artikel über RFID-Frequenzen

Wenn Ihr System für den Betrieb in einer Umgebung oder an Objekten mit RF-opaken Materialien bestimmt ist, sind wahrscheinlich zusätzliche Tests erforderlich, um den Prozess auf Ihre Anforderungen abzustimmen. Ziel dabei ist es, die ideale Position von Tags und Lesegerät, die Tag-Frequenz und die Aufbringungsart zu bestimmen. Wenn solche Tests erforderlich sind, sollten Sie mit einem RFID-Integrationspartner zusammenarbeiten, der eine Vor-Ort-Analyse erstellt und mit Ihnen gemeinsam ein System entwickelt, das zu Ihren individuellen Prozessen und Umgebungsbedingungen passt.

Außerdem sollten Sie berücksichtigen, dass die Entwicklung eines maßgeschneiderten Systems Zeit in Anspruch nimmt. Rechnen Sie damit, dass Ihr Integrationspartner mehrere Systeme entwickelt und testet und einen Probebetrieb des besten Systems durchführt, bevor die Lösung offiziell implementiert wird.

Sie wissen nun bereits, dass bestimmte Materialien RFID-Systeme beeinflussen können, selbst wenn sie nicht direkt damit in Berührung kommen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Integration der RFID-Technologie in Ihre Prozesse deshalb unmöglich ist. Mit etwas Zeit und Kompromissbereitschaft findet sich in den meisten Fällen eine Lösung. Dies ist auch der Grund, warum es so wichtig ist, vor der Implementierung Audits, Tests und Probebetriebe durchzuführen. Wenden Sie sich daher an einen erfahrenen und vertrauenswürdigen RFID-Integrator, wenn Sie die Implementierung eines RFID-Systems in Betracht ziehen, um einen einwandfreien Betrieb zu gewährleisten.

Sie sind nicht sicher, ob Ihr Plan zur Implementierung eines UHF-RFID-Systems realistisch ist?

Hier finden Sie eine Liste mit 4 unrealistischen Erwartungen >

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Josh Miller

Josh Miller unterstützt Computype als Director of Healthcare Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung in Projektmanagement und Entwicklung besitzt er umfassendes Know-how und wertvolle Einblicke in unserem Unternehmen sowie bei unseren Kunden. Josh leitet die Healthcare-Gruppe und bringt Innovationen auf den Weg, um sicherzustellen, dass wir stets die besten Lösungen anbieten.

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