Flexodruck, digitaler Offsetdruck und UV-Tintenstrahldruck: Was sind die Unterschiede und warum ist das wichtig?

Flexodruck, digitaler Offsetdruck und UV-Tintenstrahldruck: Was sind die Unterschiede und warum ist das wichtig?

Etiketten-Drucker | 29 März 2017

Posted by John Masica

Flexodruck, digitaler Offsetdruck und UV-Tintenstrahldruck: Was sind die Unterschiede und warum ist das wichtig?

Je weiter sich die Technik entwickelt, desto mehr Optionen stehen für die Herstellung von Etiketten und den Druck von Barcodes zur Verfügung. Flexodruck, digitaler Offsetdruck und UV-Tintenstrahldruck: Sie alle sind bewährte und leistungsfähige Techniken für den Farbdruck. Doch abhängig vom Einsatzgebiet der Etiketten und Ihren spezifischen Anforderungen besitzt jede ihre Stärken und Schwächen. Welche eignet sich dann am besten für Ihr Projekt? Bevor Sie sich entscheiden, sollten Sie sich mit den Grundprinzipien vertraut machen.

digitalerDigitaler Offsetdruck:

Bei diesem Druckverfahren wird zunächst ein Belichtungszylinder elektrostatisch aufgeladen. Die Stellen, welche die Tinte aufnehmen sollen, werden dann per Laser entladen; die Farbe wird aufgebracht. Von dem Belichtungszylinder wird die Farbe auf ein erhitztes Drucktuch übertragen, und von dort auf das Drucksubstrat.

Diese Technik zählt zu den „Offset“-Verfahren, da das Bild nicht direkt auf das Material übertragen wird. Das Ergebnis? Eine gestochen scharf gedruckte, dünne Schicht Tinte in einer Auflösung von 812 dpi, ideal für dünne Farblinien, Firmenlogos oder Grafiken. Die leuchtenden Farben sind eine Stärke dieser Technologie, ihre Schwäche liegt in einer schlechten Beständigkeit gegen Chemikalien und Abrieb.

Doch können Beschichtungen und Laminatschichten Abhilfe schaffen, und per digitalem Offsetdruck erstellte Etiketten haben oft ein langes Leben vor sich, in dem sie Wasserbädern, Chemikalien und extrem niedrigen Temperaturen die Stirn bieten. Im digitalen Offsetdruck können vier Farben gleichzeitig verarbeitet werden, und das bei Geschwindigkeiten von bis zu 12 Metern pro Minute.

Deshalb ist dies das Verfahren der Wahl für Kunden, die in mehreren Durchläufen mit variablen Daten drucken oder viele verschiedene Druckprodukte in geringen Mengen benötigen. Bei Computype ist diese Technologie auch mit dem Vision-System ausgestattet, das während des gesamten Prozesses jeden Barcode scannt und auf Fehlerfreiheit prüft. So erhalten Sie immer perfekte Barcodes!

Flexodruck:

flexodruck

Anders als beim digitalen Offsetdruck wird beim Flexodruck die Tinte direkt auf das Drucksubstrat übertragen: über flexible Druckplatten, die an schnell rotierenden Zylindern angebracht sind. Der Flexodruck ist eine altbewährte Technik und immer noch eines der beliebtesten Verfahren, um perfekt aussehende Farbetiketten zu drucken.

Da das zu bedruckende Material auf großen Rollen kontinuierlich durchläuft, werden schnelle Durchlaufgeschwindigkeiten erzielt. Damit ist dieses Verfahren eine kostengünstige Lösung für umfangreiche Aufträge. Auch bei dieser Drucktechnik können Laminatschichten und Beschichtungen erforderlich sein, wenn das Etikett unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen verwendet werden soll.

Sonst kann die Farbe unter der Einwirkung von aggressiven Chemikalien oder extreme Temperaturen rissig werden. Wir bei Computype empfehlen den Flexodruck für Aufträge, die entweder sehr umfangreich sind (Hunderttausende Etiketten gleichzeitig) und leuchtende Farben oder das Logo des Kunden enthalten.

EpsonUV-Tintenstrahldruck:

Beim UV-Tintenstrahldruck werden aus strategisch angebrachten Düsen Tausende von Tintentropfen pro Sekunde in präzisen Zeitabständen auf das Substrat gespritzt. Das fertige Druckbild wird mit UV-Strahlen gehärtet. Dadurch entsteht eine strapazierfähige Lösung, die üblicherweise auch ohne zusätzliche Laminatschichten und Beschichtungen beständig gegenüber Chemikalien ist.

Einer der wichtigsten Vorteile dieser Technik ist die beeindruckende Durchlaufgeschwindigkeit von bis zu 50 Metern pro Minute. Der UV-Tintenstrahldruck ist somit ein sehr effizientes Farbdruckverfahren. Für Kunden, die viele verschiedene Farbetiketten in geringen Mengen benötigen, bietet das Verfahren zudem höhere Flexibilität und beträchtliche Einsparungen, da es keine Farbbeschränkungen gibt. Die Technik ist somit ideal für Aufträge, bei denen wenige Durchläufe mit variablen Daten gedruckt werden sollen. Zudem ist das Farbregister schneller als bei anderen Verfahren, und die Druckergebnisse sind einheitlicher. Wir bei Computype empfehlen diese Technik für Kunden, die viele verschiedene Etiketten mit ganz unterschiedlichen Farben 

Was auch immer Ihre Anforderungen an Farbetiketten sind: Computype findet mit Ihnen zusammen die effizienteste und kostengünstigste Lösung.

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John Masica

John Masica unterstützt Computype in St. Paul, Minnesota, USA, als Spezialist für technischen Support. Der Experte für die Wartung und Entwicklung von Etikettendruckern ist der richtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Etikettendruck. Da er bereits seit 24 Jahren bei Computype tätig ist, kennt er viele Tipps und Tricks, um den Etikettendruck einfacher und effizienter zu gestalten.