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Was sind die 6 Bestandteile eines GHS-Etiketts?

Barcode 1x1 | 4 September 2018

Posted by Jeff Denton

Was sind die 6 Bestandteile eines GHS-Etiketts?

Zahlreiche Branchen müssen die Anforderungen des global harmonisierten Systems (GHS) erfüllen, um die weltweiten Vorschriften zur Etikettierung und Nachverfolgung von Chemikalien umzusetzen. Obwohl das System weit verbreitet ist, ist häufig unklar, um was es sich beim GHS eigentlich handelt.

Das GHS bietet Unternehmen auf der ganzen Welt einen gemeinsamen kohärenten Rahmen für die Klassifizierung und Kommunikation von Informationen über Chemikalien. Die GHS-Anforderungen gelten auch für Sicherheitsdatenblätter. Dieser Artikel befasst sich jedoch ausschließlich mit Etiketten.

Im Folgenden erläutern wir die sechs Bestandteile, die alle GHS-Etiketten gemeinsam haben.

 

6 elemente eines GHS-konformen etiketts
1. Produktkennung/Angabe der Inhaltsstoffe

Dieser Teil des GHS-Etiketts befindet sich typischerweise oben links und gibt Auskunft über die in dem Produkt enthaltene gefährliche Chemikalie oder den Inhaltsstoff.

Dabei kann der Name sowie eine Code- oder Chargennummer aufgeführt sein, was eine sichere Identifikation der Chemikalie ermöglicht.

2. Signalwort

 Das Signalwort zeigt die Schwere der Gefährdung an. An dieser Stelle kann nur eines von zwei Wörtern stehen: „Gefahr“ (schwere Gefährdung) oder „Warnung“ (geringere Gefährdung).

Hier steht nur ein Wort, um sicherzustellen, dass dem Anwender unmissverständlich klar ist, wie gefährlich die Chemikalie ist.

3. Gefahrenhinweise

Gefahrenhinweise beschreiben den Grad der Gefährdung und mögliche Symptome, sollte es zum direkten Kontakt mit der Chemikalie kommen.

Oft enthält ein Etikett mehrere solcher Hinweise. Außerdem müssen diese der jeweiligen Klassifikationskategorie entsprechen.  

4. Sicherheitshinweise

Die Sicherheitshinweise sind für gewöhnlich ein kurzer Abschnitt mit Anweisungen, wie Arbeiter und Anwender eine Exposition vermeiden können, um das Risiko von Schäden durch die enthaltene Chemikalie zu verringern.

Ein Etikett kann vier Arten von Sicherheitshinweisen enthalten:

  • Präventionshinweise informieren den Benutzer darüber, wie eine Exposition vermieden werden kann
  • Reaktionshinweise enthalten das Vorgehen im Falle einer Exposition
  • Lagerhinweise beschreiben die detaillierten Lageranforderungen für die Chemikalie
  • Entsorgungshinweise geben Auskunft über die ordnungsgemäße Entsorgung der Chemikalie

5. Lieferanteninformationen

Zu den Lieferanteninformationen zählen die Kontaktdaten wie Name, Adresse und Telefonnummer des Herstellers, Lieferanten oder Importeure der Chemikalie.

Somit weiß der Anwender bei Problemen oder Notfällen genau, wo die Chemikalie herkommt.

6. Piktogramme

Piktogramme bestehen aus einem rot umrandeten Gefahrensymbol und sollen die spezifischen Gefährdungen der Chemikalie visuell illustrieren, um das Etikett universell lesbar zu machen.

Ein Etikett kann, je nach Chemikalie, auch mehr als ein Piktogramm enthalten, wenn mehrere Gefährdungen vorliegen.

Die nachstehende Grafik zeigt die zugelassenen Piktogramme für GHS-Etiketten:

Piktogramme bestehen aus einem rot umrandeten Gefahrensymbol und sollen die spezifischen Gefährdungen der Chemikalie visuell illustrieren, um das Etikett universell lesbar zu machen.

 

Jedes GHS-Etikett muss diese sechs Elemente enthalten. Dies gewährleistet die notwendige Transparenz für den Anwender oder das Unternehmen, das regulierungspflichtige, aggressive Chemikalien erwirbt.

Wir hoffen, dass Sie nun einen besseren Einblick in die Bestandteile von GHS-Etiketten und deren Bedeutung haben.

Computype unterstützt seit mehr als 40 Jahren die Sicherheit in zahlreichen Branchen durch GHS-konforme Etiketten.

Wir verfügen über zuverlässiges Know-how, wenn es darum geht, das Global harmonisierte System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien zu erfüllen. Neben der Sicherheit verbessert eine korrekte und vorschriftsmäßige Etikettierung der Substanzen auch die Effizienz und verschiedene Arbeitsabläufe.

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Jeff Denton

Jeff Denton ist in Ohio, USA, als Senior Product Manager für das READY-Labware-Services-Portfolio von Computype zuständig. Er ist seit 15 Jahren in der Barcode-Branche tätig und besitzt umfassende Erfahrung in Beschaffung und Produktmanagement. Kontaktieren Sie Jeff, um mehr über das Outsourcing der Barcode-Etikettierung mit den READY Labware Services und über unsere Kennzeichnungslösungen für Laborbedarf zu erfahren.