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In 8 Schritten zu einer erfolgreichen RFID-Implementierung

In 8 Schritten zu einer erfolgreichen RFID-Implementierung

RFID 1x1 | 26 September 2017

Posted by Josh Miller

In 8 Schritten zu einer erfolgreichen RFID-Implementierung


Um die Leistung einer RFID-Lösung zu maximieren, sind zahlreiche komplexe Aufgaben zu bewältigen und Anpassungen vorzunehmen. Daher ist es wichtig, die Implementierung so zu planen, dass die Einhaltung Ihrer Zeitplanung gewährleistet ist.

Die allgemeine Vorgehensweise besteht für gewöhnlich aus folgenden Schritten, die nachstehend genauer erläutert sind:

Review > Analyse > Scoping > Entwicklung > Test > Pilotdurchlauf> Implementierung > Retrospektive


1. Review

Die Review-Phase erfordert die Mitwirkung der Teammitglieder, die mit dem Status quo am besten vertraut sind. Dazu zählen für gewöhnlich Betriebs- und Sachexperten und diejenigen, die von den vorhandenen und den neuen Workflows betroffen sind. In dieser Phase werden die Umgebungsbedingungen und die erwarteten Störmittel dokumentiert. In der Review-Phase geht es vorrangig um das Sammeln von Daten und operativer Erkenntnisse. Wenn Sie bei der Entwicklung einer Lösung mit einem RFID-Integrationspartner wie Computype zusammenarbeiten, sollte dieser bereits jetzt eingebunden werden, um Verbesserungspotenzial aufzudecken und die Dokumentation für die Analyse vorzubereiten.

2. Analyse

Bei der Analyse werden die in der Review-Phase gesammelten Daten aufgeschlüsselt und die Projekte mit der höchsten Priorität ermittelt. Die Prioritäten können je nach Anwendungsgebiet stark variieren. Wenn Innovationen in einer Anwendung beispielsweise wichtiger sind als die operative Effizienz, kann eine Lösung bevorzugt werden, die eine Plattform mit innovativen Funktionen bietet anstatt den Workflow oder die Automatisierung zu verbessern. In einer Umgebung, in der die Datensicherheit eine große Rolle spielt, ist die Möglichkeit, Daten verschlüsselt zu speichern und zu übertragen einer der wichtigsten Aspekte.

Das Analyseteam setzt sich für gewöhnlich aus denjenigen zusammen, die eine Vision für den künftigen Zustand haben. Dazu zählen je nach Anwendung und Prioritäten zum Beispiel Betriebs- und Produktmanager oder Mitarbeiter aus dem Marketingbereich.

3. Scoping

Die Scoping-Phase ist für gewöhnlich der dritte Schritt im Implementierungsprozess. Beim Scoping werden die gesammelten Daten überprüft und segmentiert, um diese zuzuschneiden und auf die Entwicklungsphase vorzubereiten. In dieser Phase wird eine grobe Zeitplanung erstellt und es werden die Projekte mit dem größten Mehrwert ermittelt. Außerdem sollte eine Antwort auf die Frage Was definiert den Erfolg?gefunden werden. Wenn die Parameter und Messungen an dieser einfachen Frage ausgerichtet werden können, ist bereits ein wichtiger Teil der Implementierung einer RFID-Lösung geschafft.

4. Entwicklung

Dies ist die Phase, in der eine erste Lösung entwickelt wird. Je nach Bedarf kann die Lösung Hardware, Software, Services und die jeweiligen RFID-Etiketten beinhalten. Außerdem wird in dieser Phase ein Testplan erstellt und mit allen Beteiligten geteilt.

5. Test

Bei der Testphase wird die Umsetzung der Entwicklung systematisch überprüft. Dabei ist es entscheidend, die Variablen des Gesamtsystems (z. B. Druck, Kontakt mit Umgebungsmaterialien, Antennenreichweite, etc.) zu isolieren und die realen Anwendungsbedingungen so gut wie möglich nachzubilden. Wenn die einzelnen Bestandteile der Lösung den ersten Test bestanden haben, kann die Lösung zusammengesetzt werden, um eine vollständige End-to-End-Prüfung durchzuführen.

6. Pilotdurchlauf

Nach der ersten Testphase ist es wichtig, einen Pilotdurchlauf zu starten, um Änderungen vorzunehmen, bevor die Lösung endgültig eingeführt wird. Das Pilotprogramm erfordert einen End-to-End-Durchlauf unter realen Bedingungen, wobei jedoch einige zusätzliche Aufgaben oder Prozesse zum Einsatz kommen, um Feedback zu ermöglichen und sicherzustellen, dass die Lösung erfolgreich implementiert werden kann.

7. Implementierung

Die Implementierung ist die endgültige Einführung der RFID-Lösung. Zu diesem Zeitpunkt sollte die Lösung alle Anforderungen und Qualifizierungen erfüllen, die in der ersten Testphase sowie im Pilotdurchlauf ermittelt wurden.

Dieser Schritt beinhaltet nicht nur die Implementierung der Lösung an sich, sondern auch die Festlegung der allgemeinen Schulungsmaßnahmen. Dies kann vor allem dann entscheidend sein, wenn die RFID-Etiketten auf eine bestimmte Weise platziert werden müssen, um mögliche Interaktionen mit RFID-opaken Materialien, wie Wasser oder Metallen, zu vermeiden.

8. Retrospektive

Ein wichtiger, jedoch häufig übersehener Aspekt eines RFID-Projekts ist die Retrospektive. Es ist unerlässlich, die im Rahmen des Prozesses ermittelten Daten zu überprüfen, um festzustellen, ob der Projektumfang unbemerkt gewachsen ist, um Hindernisse zu analysieren und um zu beurteilen, ob die Implementierung insgesamt erfolgreich war.

Die RFID-Technologie sollte so früh wie möglich in die Projektplanung einbezogen werden. So kann jeder Prozessschritt entsprechend ausgeführt und analysiert werden, um eine reibungslose und effiziente RFID-Implementierung zu gewährleisten. 

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Josh Miller

Josh Miller unterstützt Computype als Director of Healthcare Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung in Projektmanagement und Entwicklung besitzt er umfassendes Know-how und wertvolle Einblicke in unserem Unternehmen sowie bei unseren Kunden. Josh leitet die Healthcare-Gruppe und bringt Innovationen auf den Weg, um sicherzustellen, dass wir stets die besten Lösungen anbieten.

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