Optimieren Sie Ihre Etikettierstrategie, um die Effizienz zu steigern

Optimieren Sie Ihre Etikettierstrategie, um die Effizienz zu steigern

Barcode Basiswissen | 17 Juli 2017

Posted by John Masica

Optimieren Sie Ihre Etikettierstrategie, um die Effizienz zu steigern


Wenn Sie Reifen in einer Fertigungsanlage, Prüflinge in Analyseinstrumenten oder Blutproben in einem Testprozess nachverfolgen, wissen Sie bereits, wie wertvoll ein Barcode-Etikett sein kann. Barcodes ermöglichen eine zuverlässige Nachverfolgung und Kennzeichnung, sodass Ihr Unternehmen organisiert arbeiten kann, automatische Workflows reibungslos und unterbrechungsfrei ablaufen und menschliches Versagen reduziert wird. Die richtige Barcode-Strategie bringt jedoch noch weitere Vorteile und kann die Effizienz Ihres Betriebs erheblich steigern. Daher lohnt es sich, die folgenden Ideen bei Ihrer Etikettierstrategie in Betracht zu ziehen.

1. Einführung der automatischen Etikettierung 

Eine manuelle Anbringung der Etiketten birgt nicht nur das Risiko einer fehlerhaften Kennzeichnung, sondern führt auch dazu, dass nicht die optimale Effizienz erreicht wird. Automatische Etikettiermaschinen können häufig direkt in Ihren Workflow integriert werden. Sie sind somit einfach nur ein zusätzlicher Schritt im vorhandenen Prozess und reduzieren den Bedarf an manueller Arbeitskraft. Darüber hinaus wird bei der automatischen Etikettierung für gewöhnlich die doppelte Geschwindigkeit erzielt wie bei der manuellen Kennzeichnung. Die Etiketten werden stets exakt positioniert und gerade angebracht, was das spätere Scannen erheblich erleichtert. Automatische Etikettiermaschinen ermöglichen somit eine präzise, korrekte und schnelle Kennzeichnung Ihrer Produkte.

2. Auslagerung der Etikettierprozesse

Wenn Sie Ihre Daten nicht in Echtzeit ändern müssen und einfach nur eine eindeutige Kennzeichnung Ihrer Teile oder Proben benötigen, überlegen Sie, Ihre Etikettierprozesse einem externen Anbieter anzuvertrauen.

Wenn Ihr Prozess eine dauerhafte Beschriftung wie zum Beispiel eine Direct-Mark- oder Keramikkennzeichnung erfordert, ist Outsourcing eine effiziente Lösung, um Ihre Barcodes anzubringen und sicherzustellen, dass die Beschriftung während der gesamten Lebensdauer des Produkts unversehrt und scannbar bleibt. Darüber hinaus können Sie wertvollen Platz schaffen, den Sie andernfalls für die Etikettierung benötigt hätten und sparen sich Zeit und Ressourcen, wenn Ihre Produkte/Behältnisse vorbeschriftet und gebrauchsfertig geliefert werden.

3. Farbige Gestaltung der Etiketten

Insbesondere wenn die Barcode-Etiketten Bestandteil einer allgemeinen Automatisierungsstrategie sind, kann sich ein zweiter Kontrollmechanismus als äußerst hilfreich erweisen. Wenn Sie Ihre Etiketten mit einer Farblinie oder Form versehen, die auf einen bestimmten Lagerort oder auf bestimmte Prüfanforderungen oder Produktinformationen verweist, können Bediener auf einen Blick erkennen, ob das jeweilige Produkt korrekt zugewiesen und/oder weitergeleitet wurde.

Wenn das Etikettiersystem einem bestimmten Prüfstand zum Beispiel grüne Dreiecke zuweist und im Vorfeld ein Fehler auftritt, kann der Bediener oder Labormitarbeiter dies einfach erkennen, wenn das Etikett auf einem Behältnis zum Beispiel ein rotes Quadrat enthält. Das Problem kann somit früher im Prozess behoben werden, als wenn alle Barcodes für das menschliche Auge gleich aussehen. Die Einführung von Sichtprüfungen kann zur Steigerung der Effizienz beitragen, indem Fehler so früh wie möglich im Prozess erkannt und beseitigt werden.

4. Anbringung eines zweiten Etiketts oder einer zweiten Beschriftung 

Auch wenn Sie vielleicht bereits einen linearen Barcode verwenden, können automatisierte Systeme und/oder beengte Platzverhältnisse einen 2D-Code an einer anderen Position erforderlich machen. Einige Betriebe machen Ihre Kennzeichnungsstrategien zukunftssicher, indem Sie Hybrid-RFID-Barcodes einsetzen.

Auf diese Weise sind sie in der Lage, die vorhandene Barcode-Infrastruktur zu nutzen und gleichzeitig von den Vorteilen der RFID-Technologie zu profitieren. Eine Hybrid-Lösung mit RFID-Technik bedeutet weniger Unterbrechungen des Workflows während der gesamten Test- und Integrationsphase der Technologie. Die Einführung eines zweiten Etiketts, um eine höhere Zuverlässigkeit zu erzielen, oder eine sekundäre Tracking-Technologie gewährleistet langfristig ein zukunftssicheres System, das weniger Fehler, präzisere Daten und eine verbesserte Effizienz verspricht.

Automatische Etikettierung, Outsourcing der Etikettierprozesse, strategischer Einsatz farblicher Kennzeichnungen oder zusätzliche Flexibilität durch eine sekundäre Beschriftungsart: Es gibt viele Kennzeichnungsstrategien, die Ihnen dabei helfen, Ihre Abläufe effizienter zu gestalten. 

Um herauszufinden, warum es sinnvoll ist, eines dieser Systeme in Ihrem Betrieb einzuführen.

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John Masica

John Masica unterstützt Computype in St. Paul, Minnesota, USA, als Spezialist für technischen Support. Der Experte für die Wartung und Entwicklung von Etikettendruckern ist der richtige Ansprechpartner für alle Fragen rund um den Etikettendruck. Da er bereits seit 24 Jahren bei Computype tätig ist, kennt er viele Tipps und Tricks, um den Etikettendruck einfacher und effizienter zu gestalten.