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Selbstklebende Etiketten versus dauerhafte Barcode-Kennzeichnungen im Gesundheitswesen

Diagnostik und Ermittlung | 3 Februar 2017

Posted by Jeff Denton

Selbstklebende Etiketten versus dauerhafte Barcode-Kennzeichnungen im Gesundheitswesen

Bei Der Arbeit im Labor ist die korrekte Kennzeichnung der Proben eine Voraussetzung für exakte Forschungsergebnisse. Außerdem sind einfach anzuwendende Barcode-Lösungen in allen Bereichen des Gesundheitswesens entscheidend für einen reibungslosen Workflow.

Die ideale Methode zur Anbringung von Barcodes variiert je nach Anwendungsbereich, Umgebungsbedingungen und Prozessen. Nichtdauerhafte Barcode-Träger wie selbstklebende Etiketten bieten andere Vorteile als dauerhafte Lösungen wie Keramiketiketten oder die Direct-Mark-Technologie.Doch alle drei Kennzeichnungstechnologien können Ihre Effizienz steigern und eignen sich für eine akkurate Kennzeichnung von Proben. Wir erklären, was die jeweiligen Technologien unterscheidet und wie Sie die zu Ihren Anforderungen passende Option finden.

pressure-sensative-iconSelbstklebende Etiketten

Die altbewährten selbstklebenden Etiketten sind auch heute noch die am weitesten verbreitete Lösung. Meist werden sie zur Nachverfolgung von Röhrchen und Phiolen aus Kunststoff und Glas verwendet. Selbstklebende Etiketten, bei deren Herstellung auf entsprechende Widerstandsfähigkeit geachtet wurde, sind auch unter extremen Umgebungsbedingungen beständig.

Selbstklebende Etiketten bieten keine dauerhafte Kennzeichnung, doch haben sie folgende Vorteile:

  • Sie können auf Kunststoff- oder Glasbehältnisse aufgebracht werden.
  • Sie sind beständig gegen Temperaturen zwischen 121 °C und -196 °C.
  • Sie sind beständig gegen Wasser und gegen Laborchemikalien wie DMSO, Methanol, Aceton und Isopropylalkohol.
  • Sie stellen meist die Option mit der geringsten Lieferfrist und dem kostengünstigsten Preis dar.
  • Sie können sowohl seitlich an als auch am Boden von Behältnissen angebracht werden.

Ein Nachteil von selbstklebenden Etiketten: Obwohl die Etiketten das Tarieren ermöglichen, kann bei sich verändernden Umgebungsbedingungen nicht garantiert werden, dass sie über lange Zeiträume ein festes Gewicht beibehalten.

ceramic-iconKeramiketiketten

Glasbehältnisse, die mit einem langfristig haltbaren Barcode versehen werden sollen, werden üblicherweise mit Keramiketiketten gekennzeichnet. Dabei wird bei hohen Temperaturen ein Barcode auf das Behältnis gebrannt und wird so Teil des Materials.

Keramiketiketten haben über die gesamte Lebensdauer des Behältnisses hinweg Bestand. Das Tarieren ist möglich und das Gewicht des Behältnisses bleibt auch bei sich verändernden Umgebungsbedingungen konstant.

Ob Ihr Behältnis Prozessen in extremer Hitze oder extremer Kälte ausgesetzt ist – Keramiketiketten bieten eine verlässliche Barcode-Kennzeichnung, denn sie sind beständig gegenüber Temperaturen zwischen 500 °C und -196 °C. Ebenso wie selbstklebende Etiketten sind Keramiketiketten beständig gegen die üblichen Laborchemikalien und können sowohl seitlich an also auch am Boden von Behältnissen angebracht werden.

Diese Option ist etwas kostenintensiver als Klebeetiketten und hat normalerweise längere Lieferfristen.

direct-markingDirect-Mark-Kennzeichnung

Bei der Direct-Mark-Technologie wird unter Verwendung spezieller Farbstoffe und Brenntechniken zur Haltbarmachung direkt auf Ihre Behältnisse gedruckt. Die Barcodes können so entweder auf Glas- oder Kunststoffbehältnisse aufgebracht werden.

Preislich liegt diese Option irgendwo zwischen selbstklebenden Etiketten und Keramiketiketten. Meist wird Ihr Etikettenlieferant die Direct-Mark-Technologie für die langfristige Aufbewahrung von Kunststoffbehältnissen empfehlen.

Mit einer Beständigkeit gegen Temperaturen zwischen 121 °C und -196 °C trotzt die Direct-Mark-Technologie hohen Temperaturen. Zudem ist sie beständig gegen die üblichen Laborchemikalien. Auch diese Barcode-Lösung ist schnell lieferbar und ermöglicht das Tarieren.

So wählen Sie die für Sie geeignete Kennzeichnungstechnologie

Direct MarkIhr Etikettenlieferant ist Ihnen bei der Wahl der Kennzeichnungstechnologie, die am besten für Ihren Anwendungsbereich und Ihre Umgebungsbedingungen geeignet ist, gerne behilflich.

Dafür sollten Sie ihm nähere Informationen über die Prozesse, für die sich Ihre Barcode-Lösungen eignen müssen, geben und ihm erklären, welche Anforderungen Sie genau an Ihre Barcodes und Laborwaren stellen.

Ein guter Lieferant wird weiterhin Faktoren wie eine mögliche Automatisierung, den Kontakt mit Chemikalien und Temperaturen, die Länge des Produktlebenszyklus und das Material Ihres Behältnisses in seine Überlegungen miteinbeziehen. Dann kann er dank seiner Erfahrung und seines Fachwissens eine fundierte Empfehlung aussprechen.

Das Gesundheitswesen ist ein schnelllebiger und schnell wachsender Bereich. Doch eines wird gleich bleiben: die Notwendigkeit einer effizienten und genauen Kennzeichnung. Deshalb basieren moderne Kennzeichnungstechnologien immer auf Ihren individuellen Anforderungen – damit Sie die für Sie passgenaue Lösung erhalten.

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Jeff Denton

Jeff Denton ist in Ohio, USA, als Senior Product Manager für das READY-Labware-Services-Portfolio von Computype zuständig. Er ist seit 15 Jahren in der Barcode-Branche tätig und besitzt umfassende Erfahrung in Beschaffung und Produktmanagement. Kontaktieren Sie Jeff, um mehr über das Outsourcing der Barcode-Etikettierung mit den READY Labware Services und über unsere Kennzeichnungslösungen für Laborbedarf zu erfahren.

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