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RFID mindert Auflösungsverlust bei der Kapillarelektrophorese

RFID mindert Auflösungsverlust bei der Kapillarelektrophorese

RFID in der Diagnostik, Forschung & Diagnostik, RFID 1x1 | 13 August 2019

Posted by Josh Miller

RFID mindert Auflösungsverlust bei der Kapillarelektrophorese

Die Kapillarelektrophorese ist eine Methode zur Abspaltung von Molekülen, die bei DNA- und PCR-Analysen, weit verbreitet ist. Für die Durchführung des Verfahrens wird eine Reihe von Verbrauchsmaterialien benötigt, die unter strenger Beachtung der Herstellervorgaben zu verwenden sind. Wenn diese Vorgaben nicht befolgt werden, kann es bei den Testergebnissen zum Auflösungsverlust kommen, wodurch diese in extremen Fällen völlig unentzifferbar werden können.

Kein Techniker verstößt absichtlich gegen die vorgeschriebenen Abläufe. Wenn jedoch der Zustand der Verbrauchsmaterialien nicht genau überwacht wird, steigt die Wahrscheinlichkeit für Fehler. Da für jeden Verbrauchsstoff verschiedene Parameter nachverfolgt werden müssen, ist das Verfahren relativ kompliziert. Eine Möglichkeit, um die Nachverfolgung der Verbrauchsstoffe zu vereinfachen, ist die Implementierung eines RFID-fähigen Etikettiersystems. Im Folgenden erklären wir, wie mit RFID die Einhaltung der Ablaufdaten gewährleistet, übermäßige Geräteexposition verhindert und die Proben- bzw. Injektionsmenge kontrolliert werden kann, um den Auflösungsverlust bei den Proben zu reduzieren.

4 Wege, wie ein ähnliches RFID-Verfahren ein in sich  geschlossenes Reagenzien-Tracking-System unterstützt hat


Einhaltung des Ablaufdatums
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rfidEs ist fast unmöglich festzustellen, ob eine Kartusche, ein Array oder ein Prüfmittel zu lange gelagert wurde. Die Verwendung von abgelaufenen Produkten führt jedoch fast immer zu einem Auflösungsverlust. Durch die Implementierung eines Plans, der RFID-Etiketten mit der Geräte-Software verknüpft, können die Ablaufdaten einfach nachverfolgt und eingehalten werden. Dadurch können Testergebnisse mit geringer Auflösung wirksam vermieden werden.

Im Idealfall wird das RFID-fähige Etikett bereits bei der Herstellung auf die Kartusche oder das Pack aufgebracht, um absolute Präzision zu garantieren. Die Aufbringung und Codierung der RFID-Tags kann jedoch auch direkt bei Ihnen im Betrieb erfolgen, um die Präzision Ihrer Prozesse zu erhöhen.

Wenn das Etikett einmal aufgebracht und das Ablaufdatum codiert ist, kann dessen Einhaltung über die Software kontrolliert werden. Die Gerätesoftware kann so programmiert werden, dass Sie den Verbrauchsstoff vor der Verwendung einscannen und den Prüftechniker informieren können, wenn das Ablaufdatum überschritten ist.

Verhinderung einer übermäßigen Geräteexposition:

Unter realen Betriebsbedingungen erreichen die Verbrauchsstoffe aus verschiedenen Gründen nicht immer ihr Ablaufdatum oder ihre erwartete Nutzungsdauer. Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sie zu lange auf dem Prüfgerät belassen werden. Vor allem aufgrund von Verdampfung kommt es häufig zu einer Verschlechterung der Qualität und Füllmenge, wenn Puffer und Gefäße auf dem Gerät liegen bleiben. Die Folge können Auflösungsverlust und sogar Schäden am Gerät sein. Daher sollte stets sichergestellt werden, dass die Kartuschen nicht länger als unbedingt möglich im Prüfgerät verbleiben.

RFID kann den Auflösungsverlust und Geräteschäden verhindern, indem sie die Erfassung des Datums und der Uhrzeit des Einlegens und Herausnehmens des Materials ermöglicht. Anhand dieser Daten können die Bediener kontrollieren, wie lange eine Kartusche im Gerät war. Wenn die zulässige Zeit überschritten wird, können die Tags „gekillt“ und die Kartuschen entsorgt werden. Auf diese Weise wird ihre Weiterverwendung, die zu mangelhaften Testergebnissen oder Schäden am Gerät führen kann, wirksam verhindert.

Inkrementelle Proben- oder Injektionserfassung:

Ein weiteres Beispiel, wie die RFID-Technologie zur Vermeidung von Verlusten eingesetzt werden kann, ist die inkrementelle Erfassung der Proben- oder Injektionszahl, für die eine Kartusche verwendet wird. 

Mithilfe der RFID-Technologie können Auflösungsverluste somit wirksam verhindert werden. Dabei wird bei jeder Verwendung einer Kartusche eine inkrementell ansteigende Variable gelesen und mit +1 überschrieben. Wenn die Anzahl der zulässigen Verwendungen der Kartusche erreicht ist, wird sie deaktiviert und somit nicht weiter verwendet.

Bei nachfüllbaren oder wiederverwendbaren Kartuschen kann das Tag über Ihr Endgerät (z.B. einen PC, ein Tablet oder sogar ein Smartphone!), ähnlich wie die Ölanzeige im Auto nach einem Ölwechsel, zurückgesetzt werden.

Finden Sie heraus, wie Sie die RFID-Technologie im   Labor über das Smartphone nutzen können >

Indem Sie die Verwendung Ihrer Verbrauchsstoffe genau überwachen, können Sie Probenverluste aufgrund von Auflösungsverlust und Geräteschäden wirksam verhindern. Wenn Sie die RFID-Technologie in Ihr Kapillarelektrophorese-Verfahren implementieren, können Sie Ablaufdaten nachverfolgen, die Geräteexposition verringern und die verwendete Proben-/Injektionsmenge schnell und einfach überwachen. Um den Auflösungsverlust in Ihrem Labor zu reduzieren, sollten Sie mit einem RFID-Implementierungspartner zusammenarbeiten, der Sie bei der Suche nach der richtigen RFID-Lösung für Ihr Labor unterstützt. Wenn Sie Fragen zum RFID-Angebot von Computype haben, rufen Sie uns an.

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Josh Miller

Josh Miller unterstützt Computype als Director of Healthcare Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung in Projektmanagement und Entwicklung besitzt er umfassendes Know-how und wertvolle Einblicke in unserem Unternehmen sowie bei unseren Kunden. Josh leitet die Healthcare-Gruppe und bringt Innovationen auf den Weg, um sicherzustellen, dass wir stets die besten Lösungen anbieten.

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