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RFID und der Unterschied zwischen passiven, halbpassiven und aktiven Etiketten

RFID und der Unterschied zwischen passiven, halbpassiven und aktiven Etiketten

RFID 1x1 | 24 April 2019

Posted by Josh Miller
RFID und der Unterschied zwischen passiven, halbpassiven und aktiven Etiketten

 
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die RFID-Technologie zu kategorisieren. Eine der häufigsten Klassifizierungen ist die Einteilung in passive, halbpassive und aktive Tags. Im Folgenden soll erläutert werden, wodurch sich diese Tags voneinander unterscheiden. Die Antwort ist in ihren Funktionen, Merkmalen und idealen Anwendungsbereichen zu suchen.

Passive Tags

Passive Tags bestehen normalerweise aus zwei Teilen: einem integrierten Schaltkreis und einer Antenne. Sie enthalten keine weiteren beweglichen Teile oder Batterien. Die Stromversorgung der Tags erfolgt während des Lesevorgangs über die sogenannte induktive Kopplung.

Um mehr über die Kopplung zu erfahren, lesen Sie  unseren Blog über die Beziehung zwischen Tag und Lesegerät

Da die Tags nur bei Bedarf betrieben werden, besitzen sie meist eine lange und stabile Lebensdauer. Die Tatsache, dass keine beweglichen Teile vorhanden sind, reduziert zusätzlich die Ausfallwahrscheinlichkeit. Doch bei all diesen Vorteilen hat die passive RFID natürlich auch ihre Nachteile. Dazu zählen ein kleinerer Datenspeicher, die fehlende Möglichkeit, Funktionen hinzuzufügen und die Tatsache, dass eine Daten-Middleware oder -Software benötigt wird.

Für manche mag das Fehlen der Zusatzfunktionen ein Ausschlusskriterium sein. Andere bevorzugen die passive RFID gerade aufgrund ihrer Schlichtheit. Wegen ihrer langen Lebensdauer und hohen Zuverlässigkeit eignet sich die passive RFID besonders für langfristige Lageranwendungen. Außerdem ist die passive RFID meist eine kostengünstige Option. Sie bietet sich daher an, wenn die gekennzeichneten Artikel nicht lange nachverfolgt werden müssen.

Halbpassive Tags

Halbpassive Tags enthalten einen integrierten Schaltkreis, eine Antenne und eine Batterie. Sie sind jedoch nicht auf diese drei Komponenten beschränkt.

Die integrierte Batterie ermöglicht es, halbpassive Tags um zusätzliche Funktionen, wie zum Beispiel Sensoren, Echtzeit-Tracking und akustische Benachrichtigungen, zu erweitern. Die einzige Zusatzfunktion, die von einem halbpassiven Tag nicht unterstützt wird, ist ein integrierter Sender. Dies ist das wichtigste Differenzierungsmerkmal zwischen halbpassiven und aktiven Tags. Ohne integrierten Sender ist die Lesereichweite der Tags begrenzt. Aufgrund des Batteriebetriebs ist außerdem mit einer kürzeren Lebensdauer zu rechnen.

Die halbpassive RFID unterscheidet sich also durch die integrierte Batterie und den fehlenden integrierten Sender von der aktiven bzw. passiven RFID. Die Tags lassen sich um zusätzliche Funktionen erweitern, wobei die Lesereichweite nicht vergrößert werden kann. Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich die halbpassive RFID am besten für Anwendungen, in denen Zusatzfunktionen wie zum Beispiel eine Umgebungsüberwachung benötigt werden und wo die gekennzeichneten Artikel stets innerhalb des Erfassungsbereichs des Lesegeräts liegen.

Aktive Tags

Aktive TagsAktive Tags bestehen aus einem integrierten Schaltkreis, einer Antenne, einer Batterie und einem integrierten Sender. Der integrierte Sender sendet Energie direkt an das Lesegerät, anstatt die vom Lesegerät an das Tag übertragene Energie zurück zu reflektieren. Dies ermöglicht eine größere Leserreichweite.

Neben dem größeren Leseabstand unterstützen aktive Tags zahlreiche Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel integrierte Sensoren, einen erweiterten Datenspeicher und mehr Logikfunktionen. Da aktive Tags mehr Komponenten umfassen und diverse Zusatzfunktionen unterstützen, benötigen Sie meist mehr Platz als die anderen Tag-Typen. Auch die Kosten für aktive RFID-Tags sind aufgrund der zusätzlichen Materialien und besonderen Merkmale in der Regel höher. Außerdem verfügen sie über eine kürzere Lebensdauer, da der Sender und die zusätzlichen beweglichen Teile mehr Strom verbrauchen.

Die aktive RFID eignet sich vor allem für die Verarbeitung von wertvollen Gütern, die eine ununterbrochene Echtzeit-Nachverfolgung und/oder Umgebungskontrolle erfordern. Bei empfindlichen oder sicherheitsrelevanten Produkten lohnt sich die Investition in die aktive RFID.

Jetzt, da Sie den Unterschied zwischen passiver, halbpassiver und aktiver RFID kennen, sind Sie der idealen RFID-Strategie bereits einen Schritt näher gekommen. Den richtigen Aktivitätsgrad für Ihre RFID-Lösung zu finden, ist jedoch nur einer von vielen Aspekten, die Sie bei der Implementierung berücksichtigen sollten. Gerne unterstützen wir Sie bei Ihrer Suche. Für weitere Informationen lesen Sie unsere Blogbeiträge oder kontaktieren Sie uns.

Hier erfahren Sie den Unterschied zwischen Nieder-, Hoch- und Ultrahochfrequenz  >

Josh Miller

Josh Miller unterstützt Computype als Director of Healthcare Solutions. Durch seine langjährige Erfahrung in Projektmanagement und Entwicklung besitzt er umfassendes Know-how und wertvolle Einblicke in unserem Unternehmen sowie bei unseren Kunden. Josh leitet die Healthcare-Gruppe und bringt Innovationen auf den Weg, um sicherzustellen, dass wir stets die besten Lösungen anbieten.

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