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Selbstklebende vs. In-Mold-Etiketten in der Mehrwegverpackungsbranche

Selbstklebende vs. In-Mold-Etiketten in der Mehrwegverpackungsbranche

Barcode Basiswissen | 19 Oktober 2018

Posted by Simon Boddy

Selbstklebende vs. In-Mold-Etiketten in der Mehrwegverpackungsbranche

Methoden der Etikettierung und Kennzeichnung ermöglichen es einem Nachverfolgungssystem für Mehrwegverpackungen, einen organisierten, effizienten und wirtschaftlichen Vertrieb in der Lieferkette zu unterstützen. Allerdings ist es besonders wichtig, dass Paletten, Kisten und Behälter gut gekennzeichnet sind, damit die Lieferkette reibungslos und fehlerfrei ablaufen kann. Wenn Unternehmen Schwund erleben (wenn Paletten, Kisten oder Behälter verloren gehen oder können nicht mehr die nachverfolgt werden), dann geht die Logik der Mehrwegtransportverpackung verloren, da Behälter dann ersetzt werden müssen.

In diesem Beitrag erklären wir den Unterschied zwischen den beiden am häufigsten verwendeten Etikettiertechnologien in diesem Bereich: das traditionelle selbstklebende Etikett und In-Mold-Etiketten – eine Lösung, die tatsächlich Teil des Behälters selbst wird. Nachdem Sie diesen Beitrag gelesen haben, wissen Sie hoffentlich, welche Etikettiertechnologie am besten zu den Bedürfnissen Ihrer Lieferkette passt und warum.

Aus Gründen der Nachhaltigkeit werden in Lieferketten immer mehr Kisten, Paletten und Behälter verwendet. Mehrwegbehälter können Hunderte von Fahrten hin und her machen.

Aber so ein umweltfreundlicher Lieferkettenprozess funktioniert nicht ohne ein System zur Rückverfolgbarkeit der Behälter.

Etiketten und Barcodes zur Verfolgung von Mehrwegbehältern müssen leicht lesbar und widerstandsfähig sein, egal in welcher Umgebung sie sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette befinden. Abgesehen von den allgemein bekannten Herausforderungen dieser Branche kann die Etikettierung für den Mehrwegtransport auf alle demographischen Gegebenheiten zugeschnitten werden, um einen Mehrwert und eine Differenzierung zu bieten; so kann man beispielsweise durch farbliche Etiketten eine einfache Identifizierung auf einen Blick zu ermöglichen. Darüber hinaus bietet die richtige Etikettierlösung die Möglichkeit, visuelle Kontrollpunkte hinzuzufügen, z.B. einen bestimmten Farbstreifen, der bedeutet, dass die Kiste an das Lager geschickt werden muss, oder eine Marke oder ein Logo auf dem Etikett, um auf die Behälter aufmerksam zu machen.  

Computype hat sich in dieser Branche einen Namen gemacht, da wir in der Lage sind, die Integrität der Barcodesequenz zu gewährleisten, Farbe zu nutzen und hochwertige selbstklebende und In-Mold-Etikettierlösungen anzubieten.  Wir glauben, dass das Etikett eine Gelegenheit ist, Ihr Produkt in einem wettbewerbsorientierten Markt aufzuwerten und von der Masse abzuheben.

Selbstklebende Etiketten

Selbstklebende EtikettenSelbstklebende Etiketten sind in der Logistik- und Mehrwegtransportbranche seit 40 Jahren die am häufigsten eingesetzte Barcode-Technologie. Diese ist bekannt und weit verbreitet und gilt als Standard-Identifikationsmethode in der Branche.

Aus Kundensicht bedeutet die Verwendung von selbstklebenden Etiketten eine größere Auswahl an Lieferanten, von denen sie das Produkt beziehen können. Wenn Sie sich viele Optionen offen halten wollen und/oder der Preis der ausschlaggebende Faktor für Ihre Entscheidungen ist, profitieren Sie wahrscheinlich am meisten von dieser Lösung.

Was selbstklebende Etiketten in der Mehrwegverpackungsbranche betrifft, so steht eine sehr breite Palette von Materialien zur Verfügung und damit eine erhöhte Flexibilität, um Ihren spezifischen Anforderungen gerecht zu werden.

Der größte Nachteil von selbstklebenden Etiketten ist, dass sie leichter beschädigt werden können als In-Mold-Etiketten. Diese Etiketten werden auf Behältern verwendet, die gewaschen werden, manchmal in heißem Wasser oder mit Chemikalien. Sie müssen Umständen und Umgebungen standhalten, die sehr anspruchsvoll sein können. Je nach Umgebung können sie sich auch über einen längeren Zeitraum in Tiefkühlbereichen, in der Sonne oder im Regen befinden, oder sie können schonungslos gehandhabt oder sogar zerquetscht werden. Diese Etiketten müssen also wirklich robust und widerstandsfähig sein. Die Entwicklung von Etiketten für raue Umgebungen ist eine Stärke von Computype, da wir über umfangreiche Erfahrung verfügen und die Anforderungen unserer Kunden erkennen.

Kunden in dieser Branche mögen die Einfachheit der selbstklebenden Etiketten und die Tatsache, dass sie leicht zu entfernen sind, falls sie mal falsch bedruckt oder an der falschen Stelle aufgeklebt sein sollten. In diesem Fall können beschädigte Etiketten auch leicht ausgetauscht werden.

Der offensichtlichste Nachteil bei der Verwendung eines normalen selbstklebenden Etiketts ist der der Art der Anbringung. Die meisten Unternehmen setzen immer noch auf manuelle Arbeit für das Anbringen von Etiketten auf Behältern, und obwohl dies kosteneffektiv sein kann, kann es zu Problemen bei der Positionierung und beim Betrieb und zu weiteren Fehlern führen.  Automatische Etikettenapplikatoren sind die Alternative zum manuellen Auftragen. Basierend auf Ihrem einzigartigen Prozess und Workflow können automatische Etikettiersysteme entweder als eigenständiger Arbeitsplatz fungieren oder direkt in Ihren Prozess integriert werden.  Die Entscheidung für eine Automatisierung wird meist aufgrund von Faktoren wie Volumen, nachgelagertem Scannen und Ausschuss getroffen.

In-Mold-Etiketten

In-Mold-EtikettenIn-Mold-Etiketten in der Mehrwegverpackungsbranche sind Etiketten, die während der Herstellung direkt auf den Behälter aufgeschmolzen werden, so dass es keinen Klebstoff oder Beschichtung wie bei einem typischen selbstklebenden Etikett gibt. Das Etikett wird in die Form gesteckt, in der der Behälter hergestellt wird, flüssiger Kunststoff wird in alle Hohlräume der Formfüllung eingespritzt, und das Etikett wird Teil der Konstruktion, was es zu einer dauerhafteren Identifikationsmöglichkeit macht.

Der größte Nachteil einer In-Mold-Etikettierung besteht darin, dass es nur einen Zeitpunkt gibt, zu dem die Etikettierung stattfinden kann, nämlich während der Herstellung. Diese Option ist eher eine Anfangsinvestition, da Sie die Ausrüstung und das Kapital benötigen, um sie erfolgreich umsetzen zu können.

Ein weiterer nennenswerter Nachteil im Zusammenhang mit In-Mold-Etiketten ist, dass es nach der Kennzeichnung der Behälter keine Möglichkeit mehr gibt, mögliche Fehler zu beheben. Dies kann zu viel mehr Ausschuss führen, da bei einer Fehletikettierung eines Behälters nun der gesamte Behälter vernichtet und neu hergestellt werden muss. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Informationen doppelt oder sogar dreifach überprüft werden, um so viel Ausschuss wie möglich zu reduzieren.

Der Hauptvorteil von In-Mold-Etikettierung ist, dass die Etiketten allen möglichen Umgebungsbedingungen ausgesetzt werden können. In-Mold-Etiketten lassen sich nur schwer durch physikalische Einwirkung, Temperatur, Klima oder sogar Chemikalien beschädigen. Die Wahl der Etikettiermethode, die am besten zu Ihren Prozessen passt, richtet sich oft nach den genannten Faktoren.

Weitere Überlegungen

rfid-1Eine weitere mögliche Verbesserung betrifft die Implementierung von RFID (Radio Frequency Identification) in Ihre Prozesse mit Mehrwegtransportverpackungen, indem Sie den Etiketten für Kisten, Paletten oder Behälter einen Chip hinzufügen. Der Einsatz von RFID erhöht die Kommunikation und die Geschwindigkeit der Behälterverarbeitung, da Sie mit einem Scan eine Mini-Datenbank mit allen Informationen über die Behälter und die darin enthaltenen Produkte öffnen können. Darüber hinaus können Sie den Chip jederzeit verfolgen, um die Ladung zu lokalisieren und sicherzustellen, dass der Behälter dort ist, wo er sein soll. RFID bietet in der Regel eine große Reduzierung der Verschwendung, Kosten für den Austausch verlorener Gegenstände und Redundanzen, die bei der manuellen Datenerfassung auftreten.

Je nach den spezifischen Anforderungen und Präferenzen Ihres Unternehmens sind sowohl selbstklebende als auch In-Mold-Etiketten brauchbare Optionen zur Nachverfolgung und Identifizierung von Mehrwegtransportbehältern. Computype verfügt über umfangreiche Erfahrung in dieser Branche, so dass wir sicherstellen können, dass die gewählte Lösung die passende sein wird.

 

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Simon Boddy

Simon Boddy ist Global Product Manager in der Industriesparte von Computype. Er ist an unserem britischen Standort tätig und arbeitet eng mit vielen globalen Reifenherstellern zusammen, um ihre Prozesse zu verbessern und eine präzise Laufflächen- und Wulstkennzeichnung zu gewährleisten. Erst vor Kurzem war Simon maßgeblich an der Einführung des neuen Laufflächenetikettiersystems Chromaffix beteiligt.

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