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Teilweise oder vollständig vorgedruckte Reifenetiketten oder Print-on-Demand: Was ist damit gemeint und welche Kennzeichnungsmethode eignet sich für Ihren Bedarf?

Reifen, Automatische Kennzeichnung von Reifen | 10 Dezember 2018

Posted by Simon Boddy

Teilweise oder vollständig vorgedruckte Reifenetiketten oder Print-on-Demand: Was ist damit gemeint und welche Kennzeichnungsmethode eignet sich für Ihren Bedarf?

Wahrscheinlich ist Ihnen inzwischen bewusst, dass Wulst- und Laufflächenetiketten für eine erfolgreiche Nachverfolgung Ihrer Produkte in Fertigung und Lieferkette unverzichtbar sind. Doch welche Methode ist am besten dafür geeignet? Und wie sollen all diese Etiketten beschafft und verwaltet werden, ohne den bestehenden Produktionsprozess zu beeinträchtigen?

Es gibt drei Wege, für hochwertige Etiketten zu sorgen: ganz oder teilweise vorgedruckte Etiketten oder Blanko-Etiketten für ein Print-on-Demand-System. Dieser Artikel enthält eine umfassende Beschreibung der Vor- und Nachteile dieser drei Methoden, um Sie bei der Wahl des besten Verfahrens für Ihr Unternehmen, Ihren Prozess und Ihre Zielsetzungen zu unterstützen.

1. Print-on-Demand-Etiketten

a.) Einsatzgebiet

Epson C7500Wenn Sie sich für einen On-Demand-Druck in Ihrem Werk entscheiden, stellt Ihnen Ihr Etikettenlieferant Blanko-Etiketten zur Verfügung, die Sie selbst bedrucken können. Diese Methode eignet sich für eine Vielzahl von Anwendungen.

Wenn Sie keine großen Mengen drucken und verschiedene Etikettenformate benötigen, ist Print-on-Demand wahrscheinlich die kostengünstigste Lösung. Wulstetiketten können beispielsweise mit dem Epson C7500 gedruckt werden. Der vielseitige Tintenstrahldrucker ermöglicht den Druck von hochwertigen Etiketten in verschiedenen Formaten. Er wird typischerweise in Fertigungswerken mit vielen Artikelpositionen oder sehr speziellen und variablen Etikettendaten eingesetzt.

b.) Kosten der Methode

Im Vergleich zu anderen Verfahren kann diese Methode für Ihren Betrieb mit höheren Kosten verbunden sein. Ein Grund dafür ist die Ausrüstung: Wenn Sie ein Print-on-Demand-System verwenden wollen, müssen Sie entsprechende Geräte anschaffen. Sie benötigen mindestens einen Drucker und die zugehörigen Verbrauchsstoffe.

Außerdem ist der On-Demand-Druck relativ zeitaufwändig. Durch den ständigen Formatwechsel und den In-House-Druck nimmt der Prozess mehr Zeit in Anspruch.

Außerdem werden Sie wahrscheinlich trotzdem auf einen Etikettenlieferanten angewiesen sein, der Ihnen Blanko-Etiketten zur Verfügung stellt, was sich wiederum auf den finalen Preis auswirkt.

c.) Nachteile

Die Nachteile der Methode sind der damit verbundene Zeit- und Platzaufwand. Der Drucker und der Prozess insgesamt werden voraussichtlich wertvollen Platz in Ihrem Werk sowie zusätzlichen Arbeitsaufwand beanspruchen. Wenn Ihre Anwendung jedoch einen ständigen Wechsel und variable Etikettendaten erfordert, ist diese Methode dennoch am besten geeignet.

Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass das Format- und Abfolgemanagement bei Ihnen im Betrieb erfolgen muss. Wenn Sie zum Beispiel eigene Barcode-Wulstetiketten drucken, müssen Sie die Barcode-Abfolge verwalten oder ein System zur Vermeidung von Duplikaten implementieren.

Die Automatisierung hat in der Reifeindustrie vieles in Bewegung gebracht. Druck- und aufbringungsfähige Etikettiermaschinen machen manuelle Arbeitskräfte überflüssig und sorgen für eine zuverlässige und präzise Kennzeichnung über den gesamten Prozessverlauf.

2. Teilweise vorgedruckte Etiketten

Teilweise vorgedruckte Etikettena.) Einsatzgebiet

Bei dieser Methode erhalten Sie von Ihrem Lieferanten teilweise vorgedruckte Etiketten, die bereits mit allen unveränderlichen Informationen versehen sind. Wulstetiketten können zum Beispiel alle dasselbe Branding sowie eine Standardvorlage zur Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen enthalten, während die reifenspezifischen Daten erst bei der Produktion hinzugefügt werden.

b.) Kosten der Methode

Ähnlich wie beim Print-on-Demand ist die Methode mit verschiedenen Kosten verbunden. Dadurch, dass die Etiketten teilweise vorgedruckt sind, sparen Sie einige Zeit und Ressourcen. Sie benötigen aber dennoch das richtige Gerät und die Verbrauchsstoffe, um die Etiketten vor Ort mit den fehlenden Daten zu bedrucken.

Außerdem ist es wichtig, dass die vorgedruckten Etiketten mit Ihren bestehenden Systemen kompatibel sind. Zum Beispiel benötigen Sie Spezialetiketten, um einen effizienten und konsistenten Einsatz des automatisierten Druck- und Aufbringungssystems Chromaffix von Computype zu gewährleisten.

c.) Nachteile

Wie jedes Verfahren weist auch diese Methode Nachteile auf. Während sich der Arbeitsaufwand Ihrerseits und bei Ihrem Etikettenlieferanten in Grenzen hält, ist sie wahrscheinlich zeitaufwändiger als ein Verfahren mit Print-on-Demand oder vollständig vorgedruckten Etiketten. Der Zeitaufwand zahlt sich jedoch dadurch aus, dass die Etiketten perfekt auf jeden Reifen abgestimmt sind.

Da Sie aber trotzdem ein eigenes Gerät benötigen, müssen Sie den dafür benötigten Platz- und Zeitaufwand berücksichtigen.

3. Vorgedruckte Etiketten

Vorgedruckte Etikettena.) Einsatzgebiet

Wenn Sie sich Ihre Etiketten vollständig vorgedruckt liefern lassen, können Sie diese Tätigkeit von Ihrer To-Do-Liste streichen. Besonders geeignet ist diese Option für Serienaufträge, bei denen alle Etiketten über dasselbe Format und dieselben Informationen verfügen.

Diese Methode wird häufig von Reifenherstellern mit hohen Durchsatzraten gewählt, um die Prozesse in Ihrem Betrieb zu beschleunigen. Insbesondere Wulstetiketten werden oft vollständig vorgedruckt. Oft bietet Ihr Etikettenlieferant auch ein Abfolgemanagement für Ihr Reifenwerk an, sodass Sie sich darauf verlassen können, dass kein vorgedrucktes Barcode-Wulstetikett doppelt vorkommt. Auf diese Weise wird die Integrität Ihrer Barcodes und somit Ihrer Produkte gewährleistet.

b.) Kosten der Methode

Hauptkostenpunkt bei diesem Kennzeichnungsverfahren sind die Leistungen Ihres Etikettenlieferanten. Bei Laufflächenetiketten belaufen sich diese typischerweise auf € 43 bis € 53 pro 1000 Etiketten und bei Wulstetiketten auf € 9 bis € 14 pro 1000 Etiketten. 

c.) Nachteile

Der größte Nachteil dieser Methode besteht darin, dass Sie die Etikettenproduktion nicht direkt kontrollieren und selbst keine Änderungen vornehmen können. Sie eignet sich jedoch hervorragend, wenn Sie die Etikettierung vollständig an einen Experten outsourcen wollen.

Ein weiterer Nachteil ist, dass die Methode für die Laufflächenkennzeichnung weniger empfehlenswert ist. Da Laufflächenetiketten verschiedenen gesetzlichen Anforderungen unterliegen, müssen die einzelnen Reifen ggf. mit bestimmten Sicherheitsinformationen versehen werden. In solchen Fällen sind vollständig vorgedruckte Etiketten nicht sinnvoll.

 

Während jede der oben genannten Methoden für den Einsatz in der Reifenindustrie geeignet ist, hängt es von Ihrem individuellen Betrieb ab, welche am besten für Sie geeignet ist. Ihr Prozess und Ihre Workflows bestimmen, welche Etikettierverfahren praktikabel sind. Wir hoffen, dass Ihnen dieser Artikel dabei hilft herauszufinden, welches System am besten zu Ihrem Unternehmen passt.

Durch die Automatisierung ist die Branche derzeit im Wandel begriffen. Mehr über automatische Reifenkennzeichnung und wie Sie die damit verbundenen Herausforderungen bewältigen können, erfahren Sie in folgendem Artikel

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Simon Boddy

Simon Boddy ist Global Product Manager in der Industriesparte von Computype. Er ist an unserem britischen Standort tätig und arbeitet eng mit vielen globalen Reifenherstellern zusammen, um ihre Prozesse zu verbessern und eine präzise Laufflächen- und Wulstkennzeichnung zu gewährleisten. Erst vor Kurzem war Simon maßgeblich an der Einführung des neuen Laufflächenetikettiersystems Chromaffix beteiligt.

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