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Reifenglossar: 40 Reifenbegriffe, die Sie kennen sollten

Reifen | 30 Januar 2019

Posted by Simon Boddy

Reifenglossar: 40 Reifenbegriffe, die Sie kennen sollten

Sie verstehen beim Pkw-Service nur Bahnhof, wenn es um Reifen geht? Der Reifenkauf frustriert Sie, weil Sie nicht verstehen, wofür die verschiedenen Produktangaben stehen? Dann sind Sie hier richtig! Mit unserem praktischen Glossar in alphabetischer Reihenfolge können Sie sich schnell und einfach mit dem Thema vertraut machen.

A

Asymmetrisches Reifenprofil

Besonderes Reifenprofil, das maximale Haftung auf nasser und trockener Straße bietet. Das Profil an der Reifenaußenseite besteht aus großen Laufflächenblöcken, um die Aufstandsfläche zu vergrößern und somit die Trockentraktion zu verbessern. Das Profil innen und in der Mitte weist kleinere Laufflächenblöcke und Rillen auf, um die Traktion bei nassen und winterlichen Straßenbedingungen zu erhöhen.

Aufstandsfläche

Der Teil der Lauffläche, der beim Fahren Kontakt zur Straße hält.

B

Betriebskennung

An der Reifenflanke angebrachte Kennzeichnung, die den Tragsfähigkeits- und den Geschwindigkeitsindex angibt. Die Betriebskennung eines Reifens der Größe P215/65R17 87S lautet zum Beispiel 87S. Dabei steht „87“ für den Tragsfähigkeits- und „S“ für den Geschwindigkeitsindex.

D

Diagonalreifen

In einem Diagonalreifen verlaufen die Korde (normalerweise aus einem Gewebe wie Nylon, Polyester oder Rayon) kreuzweise von Wulst zu Wulst. Dieses Muster stärkt den Reifen und verbessert die Durchstoßfestigkeit der Flanke.

DOT- Nummer

Ein auf der Reifenflanke aufgedruckter Code, der angibt, dass der Reifen alle Prüfungen bezüglich der Sicherheitsstandards des Department of Transportation bestanden hat. Der Code beginnt mit den Buchstaben „DOT“ (Department of Transportation) und 10 bis 12 weiteren Zeichen, die Informationen zu Größe, Typ, Hersteller, Fertigungsort etc. des Reifens enthalten.

E

Erstbereifung

Die Reifen an einem völlig neuen Fahrzeug, die vom Hersteller ausgewählt wurden, um die gewünschten Leistungsmerkmale zu erfüllen.

ETRMA

Die European Tire and Rubber Manufacturers’ Association (Europäischer Verband der Reifen- und Gummihersteller) gibt Richtlinien und Empfehlungen für die Hersteller von Reifen und Gummierzeugnissen in Europa aus.

G

Geschwindigkeitsindex

Buchstabencode, der die maximale Geschwindigkeit für einen sicheren Betrieb des Reifens angibt.

Gürtel

Meist gummibeschichtete Stahlkorde, die sich zwischen der Lauffläche und den Karkassenlagen befinden. Die Gürtel stabilisieren und verstärken den Laufflächenbereich und erhöhen somit die Durchstoßfestigkeit.

H

Hochleistungsreifen

Reifen, die den Fahrern von Sportwagen und anderen Fahrzeugen das Handling erleichtern sowie kürzere Bremswege und höhere Geschwindigkeiten ermöglichen.

K

Karkassenlage

Die aus dünnen Textilfaserdrähten bestehende und in den Gummi eingebundene Karkasse ist die tragende Struktur des Reifens.

L

Lage/Lagen

Die von Wulst zu Wulst verlaufenden Lagen sind die gummibeschichteten Gewebeschichten, aus denen die Innenstruktur des Reifens besteht.

Lamellen

Kleine schmale Schlitze in einem Laufflächenblock, welche die Traktion beim Fahren bei Schnee, Nässe oder Eis erhöhen.

Lauffläche

Die äußerste Reifenschicht, die mit der Straße Kontakt hält.

Leicht-Lkw-Reifen

Reifen für Fahrzeuge mit schwerer Ladung oder großen Anhängern, wie z.B. Pick-ups, Lieferwagen und SUVs. Die für größere Lasten ausgelegten Leicht-Lkw-Reifen sind besonders haltbar und robust und eignen sich gut für raue Straßenbedingungen.

Luftreifen

An vielen Standardfahrzeugen verwendeter Reifen, der mit Druckluft gefüllt ist.

M

Matsch und Schnee (M+S, M/S, M&S)

Die auch als Ganzjahres- oder Allwetterreifen bezeichneten Reifen sind an der Flanke mit den Buchstaben M+S gekennzeichnet. Die Kennzeichnung bedeutet, dass das Reifenprofil auch für das Fahren auf glattem oder rutschigem Untergrund geeignet ist.

N

NHSTA

National Highway Traffic Safety Administration, die US-Behörde für Sicherheit im Straßenverkehr.

P

Pkw-Reifen

Reifen für Fahrzeuge, die kleinere Lasten befördern. Diese an den meisten Fahrzeugen verwendeten Standardreifen sind im Allgemeinen preisgünstig und leicht zu finden.

Profiltiefe

Maß von der Oberseite des Laufflächenprofils zum Boden Rillen auf der Lauffläche. Die Messung erfolgt in 32stel Zoll. Bei 2/32‘‘ gilt der Reifen laut Gesetz als verschlissen.

Q

Querschnittsverhältnis

Diese Zahl beschreibt die Querschnittshöhe des Reifens im Vergleich zur Querschnittsbreite. Die zweistellige Zahl steht in der Bezeichnung der Reifengröße nach dem Schrägstrich. Ein Reifen der Größe P215/65R17 weist beispielsweise ein Querschnittsverhältnis von „65“ auf, d.h., die Reifenhöhe beträgt 65% seiner Breite. Je größer das Querschnittsverhältnis, desto größer ist die Reifenflanke.

R

Radialreifen

Bei einem Radialreifen verlaufen die Kordlagen (meist aus Stahl) horizontal von Wulst zu Wulst durch das Reifeninnere. Diese kreuzweise unter der Lauffläche angeordneten Stahlbänder erhöhen die strukturelle Stabilität des Reifens.

Reifenflanke

Der seitliche Teil des Reifens zwischen Lauffläche und Wulst. Auf der Flanke befinden sich wichtige Informationen zum Reifen, z.B. zu Größe, Aufbau, Herstellungsdatum, etc.

Reifengröße

Die Buchstaben und Zahlen an der Reifenflanke welche die Breite, das Querschnittsverhältnis, den Raddurchmesser und die Bauart angeben. Eine Reifengröße von 215/65R17 87S bedeutet zum Beispiel, dass der Reifen 215 Millimeter breit ist, ein Querschnittsverhältnis von 65% aufweist und einen Raddurchmesser von 17 Zoll besitzt.

Reifenrohling

Reifen, der noch nicht ausgehärtet oder vulkanisiert wurde.

Reifenschulter

Der äußere Rand der Lauffläche, wo diese auf die Flanke trifft.

Rillen

Die Abstände zwischen den Rippen der Reifenlauffläche. Die Rillen in der Lauffläche sind so beschaffen, dass Wasser einfach ablaufen kann, um Aquaplaning zu verhindern.

Rippen

Das den Reifen umgebende Laufflächenprofil. Eine Lauffläche besitzt für gewöhnlich mehrere Rippen.

Ruß

Wird in Reifen als verstärkendes Füllmaterial eingesetzt und kann mit der Gummimischung verbunden werden. Leitet Wärme vom Laufflächen- und Gürtelbereich ab und erhöht dadurch die Verschleißfestigkeit des Reifens.

S

Symmetrisches Reifenprofil

Laufflächenprofil, das auf beiden Seiten des Reifens gleich ist. Bei einem symmetrischen Reifenprofil besitzt der gesamte Reifen durchgehende Rippen oder unabhängige Laufflächenblöcke.

Synthesekautschuk

Aus Chemikalien hergestellter Kautschuk als Ersatz für Naturkautschuk. Heute bestehen die meisten Reifen aus Synthesekautschuk mit einem sehr geringen Anteil an Naturkautschuk.

T

Tragfähigkeitsindex

Zahl zwischen 0 und 279, welche die maximal zulässige Last eines Reifens angibt.

U

Ultra-High-Performance-Reifen

Reifen für die zusätzlichen PS eines Sportwagens. UHP-Reifen bieten Stabilität bei hoher Geschwindigkeit und ein hervorragendes Kurvenverhalten.

UTQG (Uniform Tire Quality Grade)

Qualifizierungsmerkmal, das dem Verbraucher beim Reifenkauf nützliche Informationen liefert. Es enthält Angaben zur Traktion, Laufflächenabnutzung und Temperaturbeständigkeit des Reifens.

V

Vulkanisation

Bei diesem Verfahren wird Kautschuk unter Druck erhitzt, um die verschiedenen Reifenkomponenten miteinander zu verbinden. Es erhöht die Festigkeit und Stabilität des Kautschuks.

W

Wulst

Gummibeschichteter Ring aus Stahldrähten, der den Reifen mit der Felge verbindet.

  • Wulstfahne: Hält den Reifenwulst an Ort und Stelle

  • Wulstschutzband: Schützt die Komponenten des Reifenwulsts vor Schäden

  • Wulstverstärker: Verstärkt den unteren Teil der Reifenflanke

 

Fehlt der Begriff, nach dem Sie gesucht haben, in unserem Glossar oder ist einer der Begriffe noch immer unklar? Keine Sorge, wir unterstützen Sie gerne! Klicken Sie hier, um einen unserer Reifenexperten zu kontaktieren und Antworten auf alle Ihre Fragen zu erhalten.

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Simon Boddy

Simon Boddy ist Global Product Manager in der Industriesparte von Computype. Er ist an unserem britischen Standort tätig und arbeitet eng mit vielen globalen Reifenherstellern zusammen, um ihre Prozesse zu verbessern und eine präzise Laufflächen- und Wulstkennzeichnung zu gewährleisten. Erst vor Kurzem war Simon maßgeblich an der Einführung des neuen Laufflächenetikettiersystems Chromaffix beteiligt

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