Welche Etiketten eignen sich am besten für Objektträger in der Histologie? Alles, was Sie über das „FLAP“-Etikett wissen müssen

Welche Etiketten eignen sich am besten für Objektträger in der Histologie? Alles, was Sie über das „FLAP“-Etikett wissen müssen

Forschung & Diagnostik, Labware Beschriftung | 31 Oktober 2018

Posted by Dave Harris

Welche Etiketten eignen sich am besten für Objektträger in der Histologie? Alles, was Sie über das „FLAP“-Etikett wissen müssen

Da wir bei Computer den Begriff „FLAP-Etiketten wie selbstverständlich verwenden, werden wir häufig gefragt, was damit eigentlich gemeint ist. Computype ist bereits seit über 40 Jahren in der Diagnostikbranche tätig und daher mit nahezu allen Herausforderungen in diesem Bereich bestens vertraut. Eine der wichtigsten Aufgaben, besteht in der präzisen Kennzeichnung von Glasplättchen in der Histopathologie und bei Diagnosetests. Computype hat viel Zeit in die Entwicklung des optimalen Etiketts für die präzise und effiziente Kennzeichnung von Histologie-Objektträgern, die für gewöhnlich in automatisierten Färbegeräten zum Einsatz kommen, investiert. Das Ergebnis dieser intensiven Arbeit ist das sogenannte FLAP-Etikett.

Wie Sie sich vorstellen können, gibt es viele Faktoren, die für den Erfolg der Diagnostik und Probenkennzeichnung entscheidend sind: Es gelten strenge ethische Standards, das Leben von Patienten steht auf dem Spiel, die Integration in automatisierte Systeme ist kritisch und die Biopsien werden mit hoher Wahrscheinlichkeit Reagenzien, Färbemitteln und aggressiven Chemikalien ausgesetzt. Wir stellten fest, dass die korrekte Etikettierung und Kennzeichnung von Histologie-Objektträgern über den gesamten Prüfzyklus für viele Diagnostikbetriebe eine Herausforderung war.

Das Problem bestand vor allem darin, dass Biopsien nach der Entnahme und Aufbringung auf die Objektträger verschiedenen Reagenzien ausgesetzt wurden, um bestimmte diagnostische Prüfungen durchzuführen. Diese aggressiven Chemikalien beschädigten jedoch häufig den Barcode. Dies beeinträchtigte wiederum die Probenintegrität und sorgte für einen unstrukturierten und letztlich untragbaren Laborprozess. Computertype hat ein Etikett entwickelt, das dieses häufig auftretende Problem löst und außerdem einen nahtlosen Prüfprozess ermöglicht.

Es handelt sich um das sogenannte FLAP-Etikett (Flexible Lamination After Printing), das speziell für die Verwendung mit Mikroskop-Objektträgern konzipiert ist. Eine eindeutige Kennzeichnung jeder Probe ist unerlässlich, um die Probenintegrität zu gewährleisten und sicherzustellen, dass jeder Patient so schnell wie möglich die richtigen Ergebnisse erhält.

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Wie funktioniert es?

Um den Prüfprozess schlanker zu gestalten, werden die Objektträger meist flach in karussellartige automatisierte Instrumente gelegt. Dabei werden die Proben verschiedenen Reagenzien und Färbemitteln ausgesetzt.

Die Färbemittel werden in der streng kontrollierten Umgebung innerhalb des Instruments in flüssiger Form auf die Objektträger aufgetragen. Das Etikett auf dem Objektträger muss so konzipiert sein, dass es den Chemikalien dieser Färbemittel standhält. Ein normales Etikett würde durch den Kontakt mit den in diesem Prozess verwendeten Chemikalien sofort zerstört werden. Neben der Chemikalienbeständigkeit muss das Etikett zudem so beschaffen sein, dass das Färbemittel nicht vom Objektträger herunterfließen kann. Es muss also als wasserabweisende Barriere fungieren.

Das FLAP-Etikett erfüllt alle diese Anforderungen. Computype hat über 90 verschiedene Etiketten getestet, um die ideale Kombination aus Klebstoff, Etikettenmaterial und Laminierung für Diagnostiktestumgebungen zu finden.

Wie unterscheidet sich das Design von einem „normalen“ Etikett?

FLAP-EtikettenDas Etikett selbst erinnert an ein offenes Buch: Links befindet sich ein Barcode, der häufig den Kundennamen oder andere Informationen über den Patienten enthält. Auf der rechten Seite des „Buches“ befindet sich eine Laminierung, die auf ihren Einsatz wartet. Wenn das Symbol gedruckt und der Test abgeschlossen ist, zieht der Anwender die Folie von der Laminierung ab, schließt das „Buch“ und versiegelt das Bild unter der Schutzschicht. Somit wird der Barcode geschützt und gleichzeitig eine wasserabweisende Barriere geschaffen, die verhindert, dass das Färbemittel mit dem Barcode in Berührung kommt.

Das FLAP-Etikett hat sich bewährt, um in Diagnostikprozessen mit automatisierter Färbeausrüstung präzise und effiziente Testergebnisse zu gewährleisten. Um dies zu erreichen, muss jedes FLAP-Etikett eindeutig gekennzeichnet und mit einer Probe abgeglichen werden. Außerdem muss sichergestellt werden, dass es auf dem Objektträger haftet und lesbar bleibt. Wenn der Klebstoff versagt, muss die Biopsie wiederholt werden, was zusätzliche Kosten und Zeitaufwand erfordert.

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Dave Harris

Mit Sitz in Chicago, IL, ist seit über 23 Jahren bei Computype in verschiedenen Vertriebs- und Führungspositionen tätig.Als unser Vize-Präsident für Strategische Kunden arbeitet Dave mit Kunden auf der ganzen Welt zusammen, um sicherzustellen, dass konkrete und beständige geschäftliche Vorteile realisiert werden. Mit dem Fokus auf Kosteneinsparungen, betriebliche Effizienz und Prozessoptimierung besteht Daves Aufgabe darin, Kunden dabei zu helfen, den größtmöglichen Nutzen aus ihrer Investition in die automatisierte Identifikation zu erzielen. In seiner Freizeit spielt Dave gerne Golf, schaut Filme und verbringt Zeit mit seinem Hund Yukon im Grünen.