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Zwei Alternativen zur manuellen Etikettierung: für mehr Präzision und Effizienz im Labor

Zwei Alternativen zur manuellen Etikettierung: für mehr Präzision und Effizienz im Labor

Labware Automatisierung, Preise & Planung, Forschung & Diagnostik, Labware Beschriftung | 29 Mai 2019

Posted by Jeff Denton

Zwei Alternativen zur manuellen Etikettierung: für mehr Präzision und Effizienz im Labor

Um ein effizientes Arbeiten im Labor zu gewährleisten, ist eine zuverlässige Etikettierstrategie unverzichtbar. Es kann jedoch schwierig sein, das richtige Verfahren zu finden. Jedes Labor hat seine individuellen Eigenschaften und benötigt somit ein speziell auf den jeweiligen Bedarf abgestimmtes Verfahren. Die manuelle Kennzeichnung der Laborutensilien stellt für viele Labore ein Hindernis dar. In diesem Artikel erläutern wir, woran das liegt und stellen zwei bewährte Alternativen vor, um sowohl die Präzision als auch die Effizienz im Labor zu erhöhen.

Warum Sie Ihre Röhrchen besser nicht von Hand kennzeichnen sollten

Warum Sie Ihre Röhrchen besser nicht von Hand kennzeichnen solltenViele, wenn nicht sogar die meisten Labore kennzeichnen ihre Röhrchen und Flaschen derzeit manuell. Jeden Tag versehen Labortechniker die Gefäße vor der Verwendung mit einem Etikett. Vielleicht druckt Ihr Labor die Etiketten aber auch mit einem Thermotransferdrucker aus oder bezieht vorgedruckte Exemplare von einem externen Lieferanten. Mit hoher Wahrscheinlichkeit sind es jedoch die Techniker, die jedes einzelne Gefäß vorsichtig mit einem Etikett versehen und sich nach Kräften bemühen, den Barcode korrekt und lesbar anzubringen. Dies kann abhängig von der Menge der zu kennzeichnenden Behälter und von der Anzahl des verfügbaren Personals einige Minuten bis hin zu mehreren Stunden dauern.

Doch worin liegt das Problem?

Wenn die meisten Labore so vorgehen, dann scheint sich das Verfahren doch bewährt zu haben, oder? Auch wenn die manuelle Kennzeichnung prinzipiell funktioniert, ist sie dennoch mit einigen Problemen verbunden. 

Eine präzise Positionierung der Etiketten gestaltet sich schwierig


Wir sind alle nur Menschen. Wenn Ihre Mitarbeiter also anderthalb Stunden lang Gefäße kennzeichnen und dabei Latexhandschuhe tragen, besteht immer ein gewisses Fehlerpotenzial. Ob Muskelverspannungen, an der Schutzkleidung haftende Etiketten oder Konzentrationsprobleme: Oft werden die Barcode-Etiketten nicht mit der erforderlichen Präzision auf den Behältern platziert. Zusammengefaltete, schiefe oder mit Luftblasen angebrachte Etiketten können zu Lesefehlern in den nachgeschalteten automatisierten Prozessschritten führen. Durch unlesbare Etiketten geht Zeit verloren, da entweder die Anlage angehalten oder das Etikett angepasst werden muss, oder aber wertvolle Proben müssen aufgrund der fehlenden Kennzeichnung verworfen werden.

Es kommt häufiger zu Etikettierfehlern


Außerdem treten bei der manuellen Kennzeichnung häufiger Etikettierfehler auf. Dies kann finanzielle und rechtliche Auswirkungen haben oder zu anderweitig potentiell gefährlichen Situationen führen. Bleibt ein falsches Etikett unbemerkt, kann dies unter Umständen zur Folge haben, dass ein Patient eine Fehldiagnose und somit die falsche Behandlung erhält. Im Extremfall kann dies den Patienten schädigen, sodass er möglicherweise rechtliche Schritte einleitet. Daher muss das Risiko einer Falschetikettierung um jeden Preis vermieden werden. Dies ist bei einem manuellen Kennzeichnungsverfahren jedoch nicht zu bewerkstelligen.

Es kann zu Verletzungen am Arbeitsplatz kommen


Auch wenn die Etikettierung von Röhrchen und Flaschen an sich keine schwere Tätigkeit darstellt, kann es durch die wiederholte Belastung zu Ermüdungserscheinungen oder Verletzungen kommen. Wenn ein Mitarbeiter jeden Tag stundenlang immer wieder dieselbe Tätigkeit ausführt, sind häufig ein Karpaltunnelsyndrom oder Verletzungen durch wiederholte Belastung die Folge. Dies kann sowohl den Arbeitgeber als auch den Arbeitnehmer in eine schwierige Lage bringen, da der Mitarbeiter vorübergehend arbeitsunfähig wird und der Arbeitgeber auf dessen Arbeitskraft verzichten muss. In diesem Fall müssen eventuell weitere Mitarbeiter eingestellt werden, um Lieferprobleme und weitere Zwischenfälle zu verhindern, auch wenn dies finanziell eigentlich nicht machbar ist.

Frustrierte Mitarbeiter


Die oben beschriebenen Situationen können zu Frustration unter den Mitarbeitern führen. Nicht nur der Druck, präzise zu arbeiten und die körperliche Belastung, sondern auch die Eintönigkeit der manuellen Etikettierung können äußerst frustrierend sein. Die manuelle Etikettierung von Röhrchen und Flaschen ist eine langweilige Routinetätigkeit und hält qualifizierte Mitarbeiter von den Aufgaben ab, für die sie eingestellt und ausgebildet wurden. Im Labor gibt es weitaus Wichtigeres und Interessanteres zu tun, als Behälter zu kennzeichnen.

Das Wachstum Ihres Labors wird möglicherweise gebremst


Ebenso wir Ihr Labor wachsen auch seine Zuständigkeiten und die Erwartungen an seine Arbeitsleistung. Um Ihre Wachstumsziele zu erreichen, müssen Sie Ihre Produktion möglicherweise steigern. Dies ist nur dann realistisch, wenn Sie die bislang für die Etikettierung aufgewendete Zeit anderweitig nutzen. Auch die technologische Modernisierung wirkt sich auf Ihr Labor und dessen Wachstum aus. Manuelle Prozesse sind nicht mehr zeitgemäß, da sie sich nur schwer nachverfolgen lassen und ein großes Fehlerpotenzial bergen. Die Implementierung eines automatisierten Verfahrens oder das Outsourcing der Etikettierung und Nachverfolgung an einen zuverlässigen externen Partner verschafft Ihrem Labor den nötigen Raum, um zu wachsen.

Nachgeschaltete automatisierte Prozesse sind weniger effizient


Wenn ein Laborgefäß mit falsch platziertem Etikett zur Weiterverarbeitung oder Prüfung in automatisierte Geräte eingeführt wird, kann dies zu Problemen führen. Egal ob Sie der Hersteller der Automatisierungstechnik oder der Endanwender sind: Sicherlich hatten auch Sie bereits mit den Folgen von manuell aufgebrachten Etiketten zu kämpfen. Ziel der Automatisierung ist es, manuelle Eingriffe vollständig zu ersetzen. Wenn jedoch nicht alle Prozessschritte mit entsprechender Präzision und Konsistenz durchgeführt werden (ja, dies betrifft auch die Aufbringung der Barcode-Etiketten), beeinträchtigt dies die Effizienz des gesamten automatisierten Prozesses und unter Umständen auch die Probeninventarisierung.

Warum etikettieren Labore immer noch von Hand?

Im Gespräch mit verschiedenen Laboren wurde als einer der häufigsten Gründe angegeben, dass es immer schon so gewesen sei. Viele Labore wachsen so schnell, dass sie gar keine Zeit haben, ihr Etikettierverfahren zu überdenken, das ja vermeintlich nur einen kleinen Teil ihres Prozesses ausmacht. Häufig wird die manuelle Kennzeichnung nicht als Problem betrachtet bzw. als etwas, das nicht unbedingt einer Änderung bedarf.

Ein weiterer Grund, aus dem Labore nicht nach alternativen Kennzeichnungsmethoden suchen, ist, dass sie diese nicht kennen. Viele sind der Ansicht, dass die manuelle Etikettierung kein großes Thema ist und sehen sich daher nicht nach Alternativen um oder haben niemals davon gehört. Oder sie haben bereits von alternativen Kennzeichnungsmethoden gehört, sich jedoch nicht weiter informiert und sind sich des enormen Potenzials von Automatisierung und Outsourcing nicht bewusst.

Außerdem sagen uns viele Labore, dass ein automatisiertes Verfahren mit zu hohen Kosten verbunden wäre. Auch wenn der Preis für ein automatisches Etikettiersystem auf den ersten Blick hoch erscheinen mag, zahlt sich die Investition in der Regel schnell aus. Wenn Sie dennoch der Ansicht sind, dass eine automatisierte Lösung für Ihr Labor nicht infrage kommt, können Sie die Effizienz und Konsistenz durch eine Outsourcing-Lösung steigern.

Was bedeutet Veränderung?

Wenn so viele Labore die Etikettierung nicht als Problem ansehen, warum gibt es dann wiederum andere, die nach Alternativen suchen? Der häufigste Grund, aus dem uns Labore kontaktieren, ist ihr schnelles Wachstum. Wachstum geht immer mit neuen Aufgaben und Zielsetzungen einher. Dies verleitet viele Führungskräfte im Labor dazu, zu versuchen, den Durchsatz durch eine Umverteilung des Personals zu steigern. Mitarbeiter, die normalerweise für die Etikettierung von Röhrchen oder Flaschen eingesetzt werden, haben somit mehr Zeit für produktivere und interessantere Tätigkeiten.

Automatisierung vs. Outsourcing

Automatisierung und Outsourcing sind die beiden Alternativen, die für die manuelle Etikettierung zur Verfügung stehen. Im Folgenden erläutern wir genauer, was die beiden Optionen beinhalten und in welchen Anwendungsgebieten sie sich bewährt haben.

Was ist die automatische Etikettierung?

Die automatische Etikettierung ist ein Prozess, bei dem Barcode-Etiketten maschinell gedruckt und auf die Produkte aufgebracht werden. Im Gesundheitswesen kommt die Automatisierungstechnik vor allem bei der Kennzeichnung von Röhrchen, Flaschen und/oder Mikrotiterplatten zum Einsatz. Menschliche Eingriffe und somit das Potenzial für Fehler werden auf ein Minimum reduziert. Da jedes Labor einzigartig ist, werden die Automatisierungslösungen individuell an die jeweiligen Anforderungen angepasst.

Welche automatischen Etikettierlösungen gibt es?


Es kommt selten vor, dass exakt dasselbe System zweimal verwendet wird. Zu viele Variablen müssen dabei berücksichtigt werden. Ein wichtiger Aspekt bei der Unterscheidung von Automatisierungstechniken ist, in welchem Umfang ein menschliches Eingreifen erforderlich ist. An einem Ende des Spektrums stehen Etikettiermaschinen, bei denen ein Bediener das zu kennzeichnende Gefäß jedes Mal in die Maschine einlegen muss. Und dann gibt es wiederum Lösungen, die tausende Laborutensilien per Knopfdruck etikettieren und direkt in die entsprechenden Wannen oder Regale einsortieren.

Der Grund für diese Vielfalt an Optionen ist, dass jedes Labor seine eigenen Prozesse besitzt. Während ein Labor seine Mitarbeiter stärker in die Etikettierung einbinden will, zieht es ein anderes womöglich vor, einfach nur einen Knopf zu drücken und die gekennzeichneten Gefäße ein paar Stunden später wieder abzuholen. Auch die Menge der zu kennzeichnenden Artikel wirkt sich auf die Komplexität der Automatisierungslösung aus.

Was ist Outsourcing?

Im Gegensatz zur Automatisierung wird der Arbeitsaufwand für die Etikettierung des Laborbedarfs beim Outsourcing nicht nur reduziert, sondern vollständig eliminiert. Wenn Sie sich für eine Outsourcing-Lösung entscheiden, arbeiten Sie mit einem externen Partner zusammen, der die Etikettierung des Laborbedarfs für Sie übernimmt. Sie geben einfach eine Bestellung auf und erhalten Ihre vorgekennzeichneten Laborutensilien gebrauchsfertig geliefert. Abhängig von der gewählten Serviceoption können auch weitere Laboraufgaben an den externen Lieferanten vergeben werden. Der größte Nachteil bei dieser Option besteht darin, dass sie nicht für Labore geeignet ist, die auf den On-Demand-Druck von variablen Daten angewiesen sind, da die Behälter bereits im Voraus mit Barcodes versehen werden.

was ist outsourcing

Welche Option ist am besten für mich geeignet?

Um diese Frage zu beantworten, müssten wir einen eigenen Artikel für jedes einzelne Labor schreiben. Jede Alternative hat ihre Vor- und Nachteile. Diese hängen von der Größe des Labors, vom Budget und von der Probenmenge ab. Dennoch haben beide Optionen auch gemeinsame Vor- und Nachteile, die wir im Folgenden erläutern werden.

Wann empfiehlt sich eine Automatisierungslösung?


Eine automatisierte Lösung eignet sich hervorragend für Labore, die die Etikettierung intern durchführen und ihren Durchsatz deutlich steigern wollen, jedoch keine Zeit oder Ressourcen besitzen, um diese Tätigkeit manuell auszuführen. Abhängig von der Größe des Labors, vom Budget und von der gewünschten menschlichen Beteiligung stehen verschiedene Automatisierungslösungen zur Verfügung.

Maschinen, die einen Bediener erfordern, sind im Normalfall relativ kompakt und kostengünstig. Sie sorgen für einen schnelleren Prozess und ermöglichen die Erfassung von zeitkritischen Daten. Daher eignen sie sich besonders für Labore, mit geringem Platz, Budget oder Durchsatz, für die große Maschinen oder sehr spezielle Outsourcing-Pakete nicht infrage kommen, die aber dennoch die Präzision, die Effizienz und den Durchsatz Ihres Prozesses steigern wollen. Auch für Labore mit geringerem Probenvolumen oder einer großen Probenvielfalt sind diese Geräte eine gute Wahl.

Eine stärkere Automatisierung sorgt für hohe Präzision, kommt mit wenig bis ohne menschliche Eingriffe aus und bietet die Möglichkeit, variable Daten auf einer großen Menge von Laborutensilien bei hoher Geschwindigkeit zu erfassen. Wenn eine weniger automatisierte Maschine nicht schnell genug arbeitet oder mehr Personal benötigt würde, um das Wachstum des Unternehmens zu unterstützen, schafft eine stärker automatisierte Lösung Abhilfe. Stärker automatisierte Lösungen eignen sich am besten für größere Labore mit hohem Durchsatz, denen wenig Zeit für die Etikettierung zur Verfügung steht.

Doch nicht für alle Labore ist die Automatisierung gleich gut geeignet. Wenn die Etikettierung vollständig aus dem Labor ausgelagert werden soll oder eine konsistentere Lösung gesucht wird, sollte ein Outsourcing-Programm in Betracht gezogen werden.

Wann empfiehlt sich Outsourcing?


Wenn Sie die Etikettierung an einen externen Partner vergeben, können Sie die Beschaffung und Etikettierung in einem Schritt erledigen, indem Sie eine einzige Bestellung aufgeben. Viele Labore sind überrascht, wie individuell die angebotenen Outsourcing-Optionen sind.

Vom Outsourcing profitieren insbesondere diejenigen Labore, die keine variablen Daten benötigen. Da der Laborbedarf im Vorfeld etikettiert wird, ist es schwierig, variable Informationen wie Daten und Patienteninformationen in die Kennzeichnung aufzunehmen. Daher sind Labore jeder Größe, die keine variablen Daten auf ihren Gefäßen benötigen und ihren Mitarbeitern die mühevolle manuelle Etikettierung ersparen wollen, ideale Kandidaten für das Outsourcing.

 

Alternative

Vorteile

Nachteile

Für wen?

Halbautomatische Etikettierung

- kostengünstig

- kompakt

- Erfassung zeitkritischer Daten

- für viele Größen und Formen von Röhrchen und Flaschen anpassbar

- schneller als die manuelle Etikettierung

- nicht so schnell wie andere Alternativen

- erfordert einen Bediener

Kleinere Labore mit begrenztem Platz, geringem Kennzeichnungsvolumen und kleinem Budget.

Labore, die ihre Etikettiergeschwindigkeit verdoppeln und ihre Prozesse bis zu einem bestimmten Grad manuell durchführen wollen.

Vollautomatische Etikettierung

- hohes Kennzeichnungsvolumen

- einfacher Betrieb

- minimales menschliches Eingreifen

- sehr schnell

- erlaubt häufig die Erfassung von zeitkritischen Daten

- beansprucht viel Platz

- teuer

Größere Labore mit entsprechendem Budget, ausreichend Platz und hohem Kennzeichnungsvolumen benötigen diese Art von Etikettierausrüstung.

Labore, die große Probenmengen verarbeiten und somit wenig Zeit für die Etikettierung haben.

Outsourcing

- vollständige Eliminierung der Etikettierung aus dem Labor

- Beschaffung und Etikettierung in einem Schritt

- individuell anpassbar

- nur Erfassung von sequenziellen Daten

Labore jeder Größe, die keine variablen Daten benötigen.

Labore, die große Probenmengen verarbeiten und somit wenig Zeit für die Etikettierung haben.

Labore, die keinen Platz für die interne Etikettierung oder eine entsprechende Automatisierungstechnik haben. Bei fehlendem Lagerplatz für Etiketten und Tinte.

Labore, die auf die interne Etikettierung verzichten wollen

 

Was kostet die Automatisierung?

Da die Automatisierungstechnik nicht als Standardlösung von der Stange erhältlich ist, ist es schwierig, eine konkrete Preisschätzung vorzunehmen. Wir bei Computype betrachten die Automatisierungstechnik nicht nur als Maschine, sondern als Gesamtlösung. Daher stellen wir sicher, dass jede Lösung speziell auf die individuellen Anforderungen des jeweiligen Labors zugeschnitten ist. Vor diesem Hintergrund stellen wir im Folgenden einige Kostenvoranschläge aus dem Automatisierungsangebot von Computype vor und erläutern, welchen Mehrwert diese Anschaffung Ihrem Labor einbringen kann.

Tube-Pro

Tube ProWas ist Tube-Pro?


Das halbautomatische Etikettierungsangebot von Computype heißt Tube-Pro. Tube Pro, ist ein äußerst benutzerfreundliches System, bei dem der Bediener das zu kennzeichnende Gefäß lediglich im Nest platziert, eine Taste drückt und das fertig etikettierte Gefäß wieder entnimmt, bevor er das nächste einlegt. Die Nester sind austauschbar, sodass sie mit unterschiedlichen Gefäßgrößen verwendet werden können. Wenn Ihr Labor mit verschieden großen Utensilien arbeitet, benötigen Sie wahrscheinlich mehrere Nester. Für mehr Sicherheit und Ergonomie ist im Lieferumfang von Tube-Pro standardmäßig ein Lichtvorhang enthalten.

Was kostet das System?


Im Durchschnitt ist die Maschine ab €31.000 erhältlich. Dieser Preis hängt jedoch von den eventuell benötigten Zusatzfunktionen, wie zum Beispiel zusätzlichen Nestern, Modifikationen oder Services ab.

Welchen Mehrwert bringt das System für mein Labor?


Tube-Pro bietet eine schnelle, präzise, individuell angepasste und kompakte Etikettierung für Labore, die ihre Röhrchen und Flaschen mit variablen oder statischen Daten bedrucken wollen. Tube-Pro platziert die Etiketten mit hoher Präzision und doppelt so schnell wie ein manuelles Kennzeichnungsverfahren. Wenn Ihr Labor von einem manuellen auf ein halbautomatisches Verfahren umstellt, zahlt sich die Investition dank der höheren Geschwindigkeit und Effizienz mit hoher Wahrscheinlichkeit bald aus. Der geringere Arbeitsaufwand für den Betrieb von Tube-Pro ermöglicht zudem die Reduzierung des für die Etikettierung eingesetzten Personals. Somit sinkt die Wahrscheinlichkeit für Verletzungen am Arbeitsplatz und den Mitarbeitern steht mehr Zeit für ihre Forschungstätigkeit zur Verfügung Darüber hinaus kann der eingesparte Platz sinnvoller genutzt werden.

Flex-Tube Pro

Was ist Flex Tube-Pro?


Flex TVF + Tube ProGrößere Labore mit viel Platz und einem derart hohen Kennzeichnungsvolumen, dass selbst eine halbautomatische Etikettierung mit übermäßigem Aufwand verbunden wäre, profitieren in der Regel von einem vollautomatischen System, wie zum Beispiel Flex Tube-Pro von Computype. Das benutzerfreundliche System nimmt ein Paket mit 2.000 Röhrchen oder Flaschen auf, wirft sie in einen Trichter, betätigt einen Knopf und gibt innerhalb von 2 Stunden (oder weniger, je nach Anzahl der Gefäße im Trichter) die fertig gekennzeichneten Gefäße wieder aus. Flex Tube-Pro kann nur eine Behälterform bzw. -größe gleichzeitig verarbeiten. Das System lässt sich jedoch einfach vor dem nächsten Durchlauf auf eine andere Größe umstellen.

Während Ihre Mitarbeiter ihrer eigentlichen Tätigkeit nachgehen, richtet Flex Tube-Pro die Gefäße automatisch aus und sorgt so für maximale Präzision und Effizienz. Darüber hinaus lässt sich Flex Tube-Pro einfach in weitere Automatisierungsgeräte, wie zum Beispiel automatisierte Regalsysteme, integrieren und sorgt somit für schlankere und optimierte Abläufe in Ihrem Labor.

Was kostet das System?


Ähnlich wie Tube-Pro bietet das System verschiedene Optionen für eine Vielzahl von Behältergrößen. Abhängig von den Kosten für Zusatzteile und Modifikationen variiert der Preis für jedes Labor. In der Regel ist das System ab ca. €78.000 erhältlich.

Welchen Mehrwert bringt das System für mein Labor?


Flex Tube-Pro bietet eine schnelle, präzise und individuell angepasste Etikettierung mit wenig bis keinen menschlichen Eingriffen. Labortechniker können sich auf ihre Forschungstätigkeit konzentrieren, anstatt lästige Routinetätigkeiten zu verrichten. Gleichzeitig steigern Sie die Qualität und Quantität der in Ihrem Labor verarbeiteten Proben. Viele unserer Kunden berichten, dass sich die Investition in Flex Tube-Pro aufgrund der höheren Geschwindigkeit und des gesteigerten Durchsatzes innerhalb von 6-12 Monaten auszahlt.

Etikettiermaschinen für Mikrotiterplatten

Welche Lösungen bietet Computype?


Etikettiermaschinen für MikrotiterplattenWir bieten verschiedene halbautomatische Etikettierlösungen für Mikrotiterplatten. Abhängig vom Bedarf Ihres Labors bieten wir Etikettiermaschinen, die Mikrotiterplatten automatisch drehen und auf die richtige Höhe bringen, um in weniger als 10 Sekunden ein Etikett präzise auf bis zu vier Seiten aufzubringen. Zudem haben wir Etikettierer im Angebot, die das manuelle Drehen und Ausrichten der Platten ermöglichen. Um einen einfachen Wechsel zu gewährleisten, lassen sich alle unsere Lösungen über Ihre derzeit verwendete Software in die bestehenden Systeme integrieren. Alternativ können Sie auch als eigenständige Systeme betrieben werden. Unsere Lösungen unterstützen verschiedene Etikettengrößen und scannen die Etiketten vor der Aufbringung, um für maximale Präzision und Lesbarkeit zu sorgen.

Was kosten die Systeme?


Die Preise für unsere Etikettiersysteme für Mikrotiterplatten variieren stark je nach gewählter Lösung und den gewünschten Funktionen. Unser Standardmodell ist ab ca. €18.000 erhältlich. Wenn Modifikationen oder zusätzliche Funktionen benötigt werden, steigt der Preis entsprechend.

Welchen Mehrwert bringt ein Mikrotiterplatten-Etikettierer für mein Labor?


Alle unsere Systeme sind in der Lage, Etiketten gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit auszudrucken und aufzubringen, um maximale Effizienz zu gewährleisten. Der integrierte Scanner verhindert Fehldrucke und sorgt für garantiert lesbare Barcodes. Dies verhindert Ausschuss und Stillstände der nachgeschalteten Automatisierungstechnik. Die einfache Integration ermöglicht zudem eine besonders schnelle Implementierung.

Was kostet das Outsourcing?

Es ist praktisch unmöglich, diese Frage kurz und prägnant zu beantworten, da die Kosten für das Outsourcing von einer Vielzahl von Faktoren abhängen. Jedes Labor ist einzigartig. Als Outsourcing-Partner fühlt sich Computype verpflichtet, dafür zu sorgen, dass jeder Kunde eine maßgeschneiderte Lösung für seinen individuellen Bedarf erhält. Dies erreichen wir mit READY Labware Services.

Wie wirken sich die Laborprozesse auf den Preis aus?


Ihre Prozesse bestimmen, welche Kennzeichnungslösung Sie benötigen. Die Suche nach der idealen Lösung erfordert eine enge Zusammenarbeit mit Ihrem Outsourcing-Partner.

Was soll gekennzeichnet werden?


Zunächst einmal gilt es festzustellen, welche Laborutensilien etikettiert werden sollen. Arbeiten Sie ausschließlich mit Glasgefäßen? Oder arbeiten Sie sowohl mit Glas- als auch Kunststoffröhrchen? Verwenden Sie auch Mikrotiterplatten? Material, Größe und Art der Laborutensilien wirken sich genauso auf den Preis aus, wie wenn Sie diese direkt von einem Lieferanten beziehen.

Was passiert in Ihrem Labor?


Werden die Röhrchen oder Flaschen kryokonserviert? In DMSO eingeweicht? Von Robotern verarbeitet? All das müssen wir wissen, um sicherzustellen, dass die von uns gelieferte Etikettierlösung Ihren Prozessbedingungen standhält.

Computype bietet drei verschiedene Kennzeichnungslösungen für Labore: selbstklebende Etiketten, Direct Mark und Keramiketiketten. Die drei Optionen unterscheiden sich in Haltbarkeit, Anwendungsgebieten und Preis. Selbstklebende Etiketten bieten die geringste Haltbarkeit, sind jedoch die kostengünstigste Option. Keramiketiketten erzielen die längste Haftung und sind gleichzeitig die teuerste Lösung.

Wir bieten alle drei Optionen an, da die Anforderungen an die Haltbarkeit unterschiedlich hoch sind. Manche Labore werfen ihre Proben sofort nach der Prüfung weg, während andere Etiketten benötigen, die jahrzehntelang einer Vielzahl von Chemikalien, extremen Temperaturen und rauen Robotergreifern standhalten.   

Wie wollen Sie Ihren vorgekennzeichneten Laborbedarf erhalten?


Mit READY Labware Services stehen Ihnen verschiedene Optionen für die Kennzeichnung des an Sie gelieferten Laborbedarfs zur Verfügung. Computype bietet Tarier-, Kommissionier-, Sortier- und Capping-Services sowie verschiedene Verpackungsoptionen an. Sie können zum Beispiel wählen, ob sie Ihre Röhrchen fortlaufend nummeriert und einzeln verpackt mit Deckel oder einfach einen Beutel mit Röhrchen und einen weiteren mit Deckeln erhalten wollen.

Auch bei der Verpackung stehen verschiedene Optionen zur Verfügung, die sich auf den Preis auswirken. Verpackungsmaterial, Art der Verpackung, Beilagen, Anzahl der Behälter usw. können vom Labor bestimmt werden, sodass Sie stets die Gewissheit haben, dass Ihr Produkt sicher und bestimmungsgemäß bei Ihnen ankommt.

Was ist sonst noch zu beachten?


Unser Ziel ist es, dass Ihr Laborteam die Aufgaben erfüllen kann, für die es ausgebildet wurde, anstatt sich mit lästigen Vorbereitungstätigkeiten zu befassen.

Aus diesem Grund haben wir auch das Tarieren in unser Serviceangebot mit aufgenommen. Wenn wir Ihre Röhrchen und Flaschen schon vorbereiten und etikettieren, dann können wir auch gleich das Wägen übernehmen. Wir senden Ihnen einen Bericht mit den Ergebnissen zu und ersparen Ihren Technikern somit eine weitere Routinetätigkeit.

Unser Tarierservice ist sowohl für Glas- als auch für Kunststoffbehälter und alle Kennzeichnungsmethoden verfügbar. Die präzisesten Ergebnisse werden jedoch mit Direct Mark oder Keramiketiketten erzielt. Die Herstellung von Kunststoffbehältern ist im Allgemeinen weniger einheitlich als die von Glas, was sich in größeren Gewichtsschwankungen zwischen den einzelnen Teilen bemerkbar macht. Die in selbstklebenden Etiketten enthaltenen Klebstoffe sind außerdem anfällig für Umwelteinflüsse wie zum Beispiel Feuchtigkeit, was mit der Zeit zu Gewichtsänderungen führen kann. Wenn Ihr Labor vorhat, Kunststoff- und/oder selbstklebende Etiketten für die Kennzeichnung zu verwenden, sollten diese Aspekte beim Tarieren berücksichtigt werden.

Wenn ihr Labor DNA verarbeitet, müssen Sie gegebenenfalls sicherstellen, dass die Gefäße in einer RNS-freien Umgebung präpariert werden. Computype bietet im Rahmen von READY Labware Services die Etikettierung in einem speziellen Bereich nach einem RNS-freien Standardverfahren an, sodass selbst die Laborutensilien für DNA-Tests ausgelagert werden können.

Erfahren Sie, wie Sie durch das Outsourcing der Etikettierung Kosten senken und  die Effizienz steigern können

Welchen Mehrwert bringt das Outsourcing?

Ohne den konkreten Bedarf Ihres Labors bestimmt zu haben, lässt sich nur schwer eine Kostenschätzung vornehmen. Daher wollen wir zunächst den Mehrwert näher betrachten, den das Outsourcing Ihrem Labor einbringen kann.

Sie sparen Zeit und eliminieren zeitraubende Tätigkeiten


Wenn Sie die Etikettierung nicht mehr selbst erledigen, sparen Sie Ihrem Team Zeit und sorgen dafür, dass sich Ihre Mitarbeiter auf Ihre eigentliche Tätigkeit konzentrieren können. Das Outsourcing im Rahmen von READY Labware Services (RLS) bringt durch Serviceoptionen wie Kommissionierung, Sortierung, Capping und Tarieren weitere Effizienzvorteile mit sich.

Sie sorgen für Qualität


Wenn Sie Ihren Laborbedarf vorgekennzeichnet von einem vertrauenswürdigen Lieferanten beziehen, können Sie sich darauf verlassen, dass Ihre Gefäße stets korrekt gekennzeichnet und nach Ihren Standards präpariert geliefert werden.

Sie sparen Platz


Ihr Labor benötigt keinen Raum bzw. Arbeitsplatz mehr für die Etikettierung. Auch Drucker und weitere Maschinen sind fortan überflüssig. Sie geben einfach nur eine Bestellung auf und erhalten Ihre etikettierten oder mit Barcode gekennzeichneten Laborutensilien gebrauchsfertig geliefert.

Sie erhalten alles aus einer Hand


Mit READY Labware Services können Sie Ihren Laborbedarf und Ihre Etiketten gleichzeitig bestellen. Sie müssen nicht mehr Röhrchen, Plättchen und Etiketten bei drei verschiedenen Lieferanten einkaufen. Mit RLS erhalten Sie alles von Computype. Dadurch, dass Sie alles aus einer Hand erhalten, geraten Sie auch nicht in die Situation, dass eines der Produkte vorzeitig ausgeht.

Auch wenn es schwierig ist, einen konkreten Preis für das Outsourcing zu benennen, lässt sich der Mehrwert dieses Systems nicht von der Hand weisen. Bevor Sie eine endgültige Entscheidung treffen, sollten Sie Ihre aktuellen Prozesse analysieren, Ihren Bedarf ermitteln Verbesserungspotenzial aufdecken und die verfügbaren Optionen prüfen.

Sowohl das Outsourcing als auch die Automatisierung sind gangbare Optionen, um die Präzision und Effizienz der Nachverfolgung Ihrer Laborgefäße zu verbessern. Eine schnelle und effiziente Etikettierstrategie, die mit den übrigen automatisierten Prozessen kompatibel ist, ist entscheidend für das Wachstum der Branche. Überdenken Sie Ihre aktuelle Etikettierstrategie sowie welche Herausforderungen sich Ihrem Labor stellen und welche Alternative am besten für Sie geeignet ist. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, was Computype für Ihr Labor tun kann, dann kontaktieren Sie unser Team noch heute.

Lesen Sie unsere Fallstudie, um zu erfahren wie eine große Probenbank ihre  Prozesse mithilfe von READY Labware Services rationalisiert hat >

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Jeff Denton

Jeff Denton ist in Ohio, USA, als Senior Product Manager für das READY-Labware-Services-Portfolio von Computype zuständig. Er ist seit 15 Jahren in der Barcode-Branche tätig und besitzt umfassende Erfahrung in Beschaffung und Produktmanagement. Kontaktieren Sie Jeff, um mehr über das Outsourcing der Barcode-Etikettierung mit den READY Labware Services und über unsere Kennzeichnungslösungen für Laborbedarf zu erfahren.

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